Der (nicht das!) Redaktionsblog hat eindeutig Recht: Das ist in der Tat ein Notstand...
Mit der taz kann man jetzt die journalistisch wichtigen Dinge im Leben lernen. Heute: "Meld dir eine Meinung! Wie bastle ich mir eine Exklusivmeldung? Ein Schnellkurs mit Hilfe der 'Bild am Sonntag'" von Christoph Schultheis (der übrigens auch beim Bildblog kräftig mitmischt).
Darf man sich die Zeitungen der nächsten paar Tage dann überhaupt noch anschauen? Oder sind die ab sofort alle randvoll mit unbestätigten "Exklusivmeldungen" mit uralten Zitaten?
Es ist faszinierend, welche deutschsprachigen Worte im Ausland verwendet werden. Im Zwiebelfisch gabs dazu vor Kurzem einen eigenen Artikel und mittlerweile viele Reaktionen der Leser: "Foresprug durk Tecnic" und "Kurcšlus mit bormaschina".
Viel Spaß beim Schmökern und Schmunzeln!
Jetzt hats mich auch erwischt: Eine Allergie-Medikamenten-Geschmacksprobe, OHNE Wirkstoff:
Wer nimmt denn Medizin, weil sie ihm sooo gut schmeckt? Ich nehme nur widerwillig Medikamente und auch nur, wenn es mir hilft...
Bald ist es soweit: Am 28. Juli wird in Moskau verhandelt, ob die NASA mit ihrem erfolgreichen "Deep Impact"-Experiment in die "Harmonie des Weltalls" eingegriffen hat oder nicht.
Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass eine russische Astrologin gegen die NASA geklagt und 255 Mio. Euro Schadensersatz gefordert hat. Zur Vorverhandlung sind die Verantwortlichen erst gar nicht erschienen, die Sache klang für sie wahrscheinlich zu absurd. Und da der Prozess nicht in den USA (wo man ja alles und jeden erfolgreich verklagen kann) stattfindet, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass die gute Frau Bai irgendeine Chance hat, zu gewinnen.
Falls sie wider Erwarten doch gewinnt, könnte die Sache lustig werden - schließlich fliegt genug im All herum, was da nicht hingehört. Und das Eine oder Andere stört sicherlich auch das astrologische Gleichgewicht, verschiebt Sternenkonstellationen oder gar ganze Aszendenten!
Im Deutsch-Englisch-Wörterbuch das Wort "verlernen" nachschlagen und dabei über "verlieben - to fall in love" stolpern. Sich fragen, warum man weiß, was "verlieben" heißt und man "verlernen" nachschlagen muss, obwohl das doch eigentlich öfter im Leben vorkommt.
Dann die Ernüchterung: "verlernen - to forget".
Lustige Spielerei: Der Random Name Generator. Jetzt weiß ich auch endlich, wo die seltsamen Namen in den Spam-Emails herkommen...
Esperanto ist die weltweit bedeutendste Kunstsprache. Sie wurde 1887 von Ludwik Lejzer Zamenhof ("Doktoro Esperanto") veröffentlicht und sollte eine leicht erlernbare, neutrale Sprache für die internationale Kommunikation sein. Ab 1900 machte Esperanto große Fortschritte im westlichen Europa, im zweiten Weltkrieg erlitt die Sprache allerdings herbe Rückschläge (wurde jedoch nie verboten).
Später unterstützte die UNESCO das Esperanto mit einer Resolution, die die Mitgliedsstaaten dazu aufrief, die Möglichkeit des Gebrauchs der Sprache zu untersuchen.
Wer aber glaubt, dass Esperanto heute tot sei, der irrt sich: Schätzungen gehen von 4000 bis 3 Mio. Sprechern aus, die Esperanto regelmäßig anwenden - es gibt sogar einige Muttersprachler (siehe Kommentare). Heute hat der Esperanto-Weltbund Universala Esperanto-Asocio (UEA) über 50 Landesverbände und Mitglieder in 119 Ländern.
Übrigens gibt es die Wikipedia auch auf Esperanto. Sie zählt immerhin knapp 26.000 Einträge und gehört damit zu den größten Wikipedias in lateinischer Schrift.
Dieser Artikel basiert auf dem Wikipedia-Eintrag "Esperanto"
Angenommen, ein Verein hat eine Veranstaltung auf irgendeinem abgelegenen Vereinsgelände. Die Bevölkerung ist eingeladen und außerdem noch "die Presse", weil etwas "Berichtenswertes" passieren soll.
Angenommen, die Gegend um das Vereinsgelände wurde in letzter Zeit durch ein Neubaugebiet stark verändert, so dass die aktuellsten Atlanten alt aussehen.
Wieso bringt es dieser Verein dann nicht fertig, sein blödes Vereinsgelände vernünftig auszuschildern (oder wenigstens auf die Presseeinladung eine Wegbeschreibung aufzudrucken)? Und wieso schafft er es nicht, eine Handynummer anzugeben, auf der man im Notfall anrufen kann? (Was nützt eine Festnetznummer, wenn keiner rangeht, weil alle auf dem Fest sind?)
Natürlich habe ich das Gelände nicht gefunden (es lief kein einziger Mensch auf der Straße herum, den ich hätte fragen können...) und darf mir jetzt meine Infos für den Artikel zusammentelefonieren. *grrr*
Nachtrag: Wie es mein Pech will, habe ich den Typen nicht ans Telefon bekommen (ich habe es drei Tage lang versucht...) und habe den Artikel jetzt aufgegeben. Es ist ja nicht so, dass ich das Geld nicht brauchen könnte, aber was will man machen?
Das hätte wohl kaum jemand für möglich gehalten: Wir Deutsche gehören mit zu den beliebtesten Nationalitäten weltweit. Das berichtet zumindest der Spiegel, der eine entsprechende Studie des Pew-Forschungszentrums zitiert.
Gut zu wissen - kann man sich also doch wieder ins Ausland wagen, ohne gleich als "Nazi" oder "Liegen-mit-dem-Handtuch-Reservierer" abgestempelt zu werden.
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