Digitale Notizen

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Schlagwort: Gedanken (Seite 39 von 60)

Zum fünften Mal

Dass im dritten Band der Highland-Saga ("Voyager" von Diana Gabaldon) einige Dinge aus den ersten beiden Bänden zum fünften Mal erklärt werden, nervt mich. Wer das Buch liest, hat die Vorgänger mit Sicherheit auch gelesen - wahrscheinlich direkt vor "Voyager", denn die Story ist etwas kompliziert und sollte besser am Stück gelesen werden. Wenn die Informationen wenigstens relevant wären - dann könnte ich ja darüber hinwegsehen. Aber sie sind ziemlich unwichtig für die Story und bei einem Buch mit 1050 Seiten ist jede unwichtige Information störend...

Kinder und Musikinstrumente

Morgen mache ich wieder einmal einen kleinen Ausflug in meine ehemalige Grundschule, um dort die Kinder fürs Musikmachen zu begeistern. Wahrscheinlich wird es wieder sehr laut und anstrengend, 110 Kindern einen Ton aus der Klarinette zu entlocken - aber es ist ja schließlich für eine gute Sache.

Wer sich in Vereinen engagiert, der weiß, dass man heutzutage nahezu um Nachwuchs "kämpfen" muss. Ich bekomme das hauptsächlich im Musikbereich mit. Da man beim Lernen eines Instruments nicht sofort Erfolgserlebnisse hat (ich habe erst nach einer Woche den ersten vernünftigen Ton aus meiner Klarinette bekommen!) und zu Hause viel üben muss, ist die Musik leider nicht so anziehend wie beispielsweise eine Sportart. Außerdem hängt das Musikmachen im Orchester ganz massiv von verschiedenen Leuten ab, die unterschiedliche Instrumente spielen können. Während man beim Fußball den Stürmer notfalls auch mal als Verteidiger vors Tor stellen und erwarten kann, dass er den Ball zumindest trifft, kann man einem Posaunisten schlecht eine Querflöte in die Hand drücken und voraussetzen, dass er einen Ton herausbekommt...

Neben dem Spaß, den das Musizieren macht, kommt übrigens noch der Aspekt, dass Musikmachen Kinder in ihrer Entwicklung fördert.

Schnell abgelenkt

Es ist erstaunlich, wie schnell man sich ungewollt von einer Arbeit ablenken kann, die einem keinen großen Spaß macht. Momentan muss ich mich nämlich erst in ein Thema einlesen, bevor ich mich richtig an die Arbeit machen kann. Das bedeutet: 80 Seiten Text zu einem unbekannten Thema lesen und verstehen, um danach eine Präsentation und einen Flyer zum Thema entwerfen zu können... Wenn ich doch schon so weit wäre und endlich mit dem richtigen Arbeiten anfangen könnte!

Preisschock beim Brillenkauf

Vielleicht hätte ich mich vorm Brillenkauf erkundigen sollen, was so ein Drahtgestell eigentlich kostet. Zwar bin ich schon seit ich denken kann Brillenträger, benutze aber seit einigen Jahren hauptsächlich Kontaktlinsen und kam deshalb bisher noch nicht in den Genuss, meine Brillengläser komplett selbst zahlen zu müssen.

Ich habe mich heute in drei Optikgeschäften herumgetrieben und es sieht anscheinend so aus in der Welt der Sehhilfen: Das Gestell bekommt man fast geschenkt, dafür sind die Gläser verdammt teuer. Und wer z.B. eine Hornhautverkrümmung hat, der zahlt noch mehr... Dass Kontaktlinsen und Pflegemittel teuer sind, damit habe ich mich ja längst abgefunden - außerdem wird das ja übers Internet billiger. Aber dass eine Brille ohne großen Schnickschnack und ohne irgendeinen Markennamen bei meiner Sehschwäche anscheinend um die 300 Euro kostet - das finde ich dann doch ziemlich heftig.

"Prison Break": Keine Doppelfolgen mehr

Na toll, da hatte ich grade mit "Prison Break" eine neue Serie für mich entdeckt und schon läuft sie so schlecht, dass laut DWDL.de ab 2. August 9. August nur noch eine Folge pro Woche gezeigt wird. Was haben die Deutschen eigentlich gegen gute Serien? ALIAS war ja auch schon so ein Fall und ich vermute mal, dass das nicht die einzigen Serien waren, die unter dem schlechten Geschmack des Publikums leiden mussten...

Don't cry for me Argentina

Gestern, beim schon erwähnten Sommernachtskonzert hat ein 12-Jähriger die Herzen des Publikums im Sturm erobert. Wenn man in dem Alter SO gut (und nicht nur gut, auch emotional, perfekt) "Don't cry for me Argentina" auf der Trompete spielt, geht das wohl auch gar nicht anders. Und dabei ist gerade dieses Lied in meinen Augen nicht einfach zu spielen, weil die Melodie der Strophen relativ "unmelodiös" ist.

Ich bewundere Leute, die so musikalisch sind, ja immer wieder. Ich selbst bin zwar vielleicht musikalischer als die meisten Menschen, die kein Instrument spielen, aber das heißt nicht besonders viel ;-)

Erholung

Es gibt Wochenenden, die sind so anstrengend, dass man nach dem Wochenende direkt noch ein Wochenende zum Erholen bräuchte. Dieses Wochenende fällt definitiv darunter.

Stromlos in München?

Man sollte ja eigentlich denken, dass mittlerweile die ganze München-Geschichte abgeschlossen ist. Mein Umzug ist ja immerhin schon ein halbes Jahr her. Von wegen! Seit MONATEN bettle ich unseren damaligen Stromversorger an, mir doch endlich die Endabrechnung zu schicken. Am Wochenende habe ich dann endlich die längst fällige böse E-Mail geschrieben, auf die ich dann keine Antwortmail, sondern heimlich, still und leise heute die Schlussrechnung per Post bekommen habe.

Des Rätsels Lösung
Das Problem, das es anscheinend gab, ist zumindest in meinen Augen ziemlich albern: Anscheinend wurde die Schlussrechnung pünktlich erstellt und abgeschickt - allerdings an die Münchner Adresse. Dabei hatte ich bereits in meiner "Abmeldung" die neue Adresse für die Abrechnung angegeben - sie war den Herrschaften also von Anfang an bekannt. Und während der sechsmonatigen Mail-Korrespondenz habe ich jedes Mal wieder auf die neue Adresse hingewiesen und fast jedes Mal wurde mir mitgeteilt, dass der Brief "demnächst" an die neue Adresse rausgeht... Da wusste wohl die rechte Hand nicht, was die Linke tut. Außerdem melde ich mich doch nur von der Stromversorgung ab, wenn ich nicht mehr länger in der Wohnung wohne. Schließlich ist eine Wohnung ohne Strom doch langweilig, oder?

Happy End
Letzten Endes darf man übrigens von einem Happy End sprechen: Ich bekomme eine saftige Rückzahlung (laut Schlussrechnung "fällig am 7.2.2007"). Ich will gar nicht daran denken, was es für ein Theater gegeben hätte, wenn ich hätte nachzahlen müssen. Da hätte ich bestimmt schon mehrere Mahnungen bekommen, ohne jemals die Schlussrechnung in Händen gehabt zu haben.

Helmut Schmidt in der ARD

Heute Abend, nach den Tagesthemen zeigt Das Erste ein Portrait über Helmut Schmidt und seine Frau Loki. Spätestens, wenn man den Artikel bei Spiegel Online gelesen hat, muss man sich das wohl anschauen.

Ich zumindest werde später den Rekorder entsprechend programmieren. Schließlich bewundere ich den Mann schon seit Jahren dafür, dass er in seinem hohen Alter (88) noch so geistig fit ist und mehr Ahnung von der Welt zu haben scheint als so manche Leute, die sich momentan "Politiker" nennen. Und irgendwie glaube ich, dass der Begriff "elder statesman" für Helmut Schmidt erfunden wurde.

Und angefangen hat alles damals, im Geschichts-LK. Ich erinnere mich noch heute mit einem leichten Schmunzeln daran, dass unser Lehrer ihm zum 85. einen Glückwunschbrief mit selbstverfasstem Gedicht geschickt hat...

A day to remember

Die mündliche Prüfung zum Semesterprojekt ist überstanden und ich glaube, ich muss diesen Tag rot im Kalender markieren. Schließlich hat mir zum ersten Mal keiner meiner Prüfer gesagt, dass ich mehr reden und aus mir herausgehen muss. Ich weiß nur nicht so genau, woran das lag (wäre aber natürlich ganz gut, das zu wissen...).

Meine Vermutung: Das war unser bestes Semesterprojekt bisher (bald gibt's auch einen Link zum Ergebnis), wir sind relativ tief in die Materie eingestiegen und zumindest ich war (oder bin) unglaublich motiviert. Da fällt dann selbst mir eine mündliche Prüfung leichter. Und das Thema Redaktionsmanagement finde ich sowieso ganz interessant.

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