Vor einigen Jahren habe ich mehrmals im Jahr auf Kolping-Wochenenden Kinder betreut und z.B. auch eine KJG-Gruppe geleitet. Damals hat mir die Arbeit mit Kindern und das "Kind spielen" Spaß gemacht, heute kann ich mir das gar nicht mehr vorstellen.
Am kommenden Wochenende steht ganz plötzlich wieder ein Kinderbetreuungs-Wochenende im Kalender und ich fühle mich jetzt schon leicht überfordert. Alleine der Gedanke, zweieinhalb Tage lang mit 21 Kindern durch die Gegend zu rennen und zu toben sagt mir momentan gar nicht zu.
Früher, da war ich mir auch nicht zu schade, mit den Kids den größten Blödsinn zu machen - heute fühle ich mich dafür irgendwie zu "erwachsen". Eigentlich traurig. Und deshalb versuche ich ab sofort, mich auf das Wochenende zu freuen und mich moralisch darauf vorzubereiten, ein Wochenende lang wieder "Kind" zu sein - wenn auch mit allen Verantwortungen, die ich als Betreuer dann für die Kinder habe. Ich bin gespannt, ob das funktioniert!

Hier bloggt Tanja Banner (geb. Morschhäuser), Online-Journalistin, seit Februar 2005.
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