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Wer A sagt, muss auch € sagen – ALS Ice Bucket Challenge

Vor einigen Tagen habe ich für fr-online.de einen Kommentar über die aus dem Ruder laufende ALS Ice Bucket Challenge geschrieben. Meine These bzw. Kritik (und hier zitiere ich mich einfach selbst):

Mittlerweile schwappt die Eiskübel-Welle weiter, ohne dass noch großartig auf diesen ernsten Hintergrund hingewiesen wird. Bei der aktuellen Flut an Eiswasser in sozialen Netzwerken bekommt man den Eindruck, es werde nur noch Wasser geschüttet, um sich ins Gespräch zu bringen. Dabei hätte es eine weitgehend unbekannte aber tödliche Krankheit wie ALS nötig, dass sie bekannter gemacht wird.
Verwässertes Internet-Meme, Frankfurter Rundschau

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Was ich beruflich mache? So einiges!

Es ist lange her, dass ich mich an einer Blogparade beteiligt habe - jetzt wird es wieder einmal Zeit. "Und was machen Sie so beruflich?", fragt Wibke Ladwig in ihrem Blog. Die Frage möchte ich beantworten, schon alleine weil ich das selbst immer wieder erklären muss und oft auf fragende Gesichter treffe.

In meiner Mailsignatur und in meinem Arbeitsvertrag steht "Redakteurin" und das ist der Teil, den ich beispielsweise meinen Großeltern, die mit dem Internet nichts anfangen können, noch relativ leicht erklären kann: ich schreibe Artikel für die Website einer Zeitung zweier Zeitungen. Also zumindest manchmal (und ganz selten werden sie sogar in der Zeitung gedruckt).

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Großer Astronomie-Tag!

Eigentlich sollte die Astronomie am Freitag keine wahnsinnig große Rolle in der Berichterstattung spielen. klar, ein Asteroid sollte verhältnismäßig dicht an der Erde vorbeifliegen, aber die komplette Geschichte war schon im Vorfeld erzählt. Das Wetter machte Beobachtern offensichtlich einen Strich durch die Rechnung und mehr als ein Hinweis auf den Livestream war letztendlich nicht drin. Und dann kam der Meteorit.

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Nicht Medienkrise – menschliche Schicksale!

Gerade habe ich noch in diesem Blog gelesen, was eine Journalistin der Westfälischen Rundschau zur Einstellung der Zeitung schreibt, wie sie versucht, durch therapeutisches Schreiben zu verarbeiten, was geschehen ist. Wie sie ihren Arbeitsplatz räumt, alles in eine Kiste packt oder morgens den Wecker stellt, um eine Routine aufrecht zu erhalten. Wie sie mit den Gedanken kämpft, was die Zukunft bringt und versucht, ihrem 12-jährigen Sohn trotz allem einen schönen Geburtstag auszurichten. Leider wurde das Blog gerade auf "privat" umgestellt und ist nicht mehr erreichbar.

Das finde ich sehr schade, denn es könnte all denen, die nur von "Medienwandel" und "Zeitungskrise" sprechen zeigen, dass das Aus der FTD und WR und die Insolvenzanmeldung der FR mehr ist als "Medienwandel" und "Zeitungskrise".

Hier gehen nicht nur Traditionshäuser in die Knie - hier verlieren Menschen ihre Existenz. Und zwar mehr Menschen als in den Artikeln immer wieder beiläufig genannt werden, denn erfahrungsgemäß beschäftigen Zeitungen viele freie Mitarbeiter, die nicht darauf hoffen können, eine Abfindung, Insolvenzgeld oder später Arbeitslosengeld zu bekommen. Und selbst wenn man sich als Festangestellter zumindest auf das Arbeitslosengeld verlassen kann: der Arbeitsmarkt für Journalisten sieht nicht gerade rosig aus.

Jeder Artikel, in dem es nur um "Medienwandel" und "Zeitungskrise" geht, aber nicht um die Schicksale der Mitarbeiter, ist ein Hohn für die Betroffenen, ein Schlag ins Gesicht. Und glaubt mir: den können sie, den können wir gerade nicht gebrauchen. Es ist schon schlimm genug.

Zum Thema empfehle ich auch diesen Artikel auf ruhrbarone.de und diesen Text im JakBlog. Und Kollegin Monika hat das Blog auch entdeckt.

An anderer Stelle

Während hier in den letzten Tagen zugegebenermaßen recht wenig los war, war ich an anderer Stelle aktiv. Für die Frankfurter Rundschau/Berliner Zeitung habe ich mir eine Studie angeschaut, laut der drei von vier Staatschefs Twitter nutzen. Und weil das Thema so gut passte, habe ich gleich noch einen Blogeintrag für socialmediastatistik.de daraus gemacht.

(Diese und weitere Artikel, die ich für die FR/BLZ geschrieben habe, findet man übrigens hier in meinem Blog unter dem Menüpunkt "Arbeitsproben" oder auf meinem neuen Autorenprofil auf fr-online.de)

Mein ganz bescheidener Neujahrswunsch

Beruflich ging es bei mir in den letzten Jahren (genauer gesagt: seit Ende meines Studiums) ziemlich auf und ab. Jeder Job, den ich hatte, hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht - doch fast jedes Mal kamen dann wirtschaftliche Probleme meines Arbeitgebers dazwischen - und zack! Aus der Traum, neu orientieren, umziehen, einen neuen Job finden und in ein neues Team einfinden.

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Ich bin ein FReund

Ich bin ein FReund - du auch?

Die Solidaritätswelle, die die Frankfurter Rundschau überrollt, ist riesig (das alles kann man hier nachlesen). Mit einer Twibbon-Kampagne wollen meine Kollegin Monika Gemmer und ich sie auch im Social Web sichtbar machen.

Twibbon hilft dabei, eine selbst erstellte Grafik auf Twitter- und Facebook-Profilbilder zu legen, mit der man seine Solidarität ausdrücken kann. Da schon die FR-Sympathie-Beilage und die Sympathie-Anzeigen unter dem Motto "FReunde" laufen, haben wir uns auch bei unserer Kampagne dafür entschieden.

Wer also seine Solidarität und Sympathie mit der FR zum Ausdruck bringen will, kann sich hier das Twibbon holen. Wer lieber selbst bastelt, kann sich die Grafik hier links herunterladen und sie weiterverwenden. Wir freuen uns über Sympathiebekundungen jeder Art. (Über Solidaritäts-Abos übrigens auch.)

Der richtige Content und der Facebook-Edgerank am Beispiel der FR

Auch wenn ich mich über die Änderungen am Facebook-Edgerank oft ärgere, bin ich doch der Meinung, dass Themen, die bewegen und guter Content im Allgemeinen die Nutzer nach wie vor erreichen. Das Beispiel, das ich dafür habe, ist leider unerfreulich, zeigt aber sehr schön, was ich meine. Weiterlesen

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Nach dieser Meldung fällt es mir schwer, dem heutigen Tag etwas Gutes abzugewinnen. Einzig die vielen positiven Reaktionen auf Facebook und Twitter trösten mich gerade.

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Twitter und Facebook im US-Wahlkampf

Vor ein paar Tagen habe ich mir für die FR angeschaut, wie Barack Obama und Mitt Romney Facebook und Twitter* im Wahlkampf nutzen. Am interessantesten fand ich folgendes:

Während Obamas Team die Fans häufig auffordert, die Botschaft an Freunde weiterzutragen, versucht Romneys Team meist, die eigenen Fans zu überzeugen.

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