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Müde, ausgelaugt, urlaubsreif – aber…

Dass die Woche dank Feiertag einen Tag kürzer ist als sonst, merke ich dieses Mal ganz massiv. Das mag aber auch an der spontanen Idee liegen, die gestern aufkam und bis morgen umgesetzt sein soll. Ich bin müde, ausgelaugt und mehr als urlaubsreif - aber Spaß macht's irgendwie trotzdem :-)

Es gibt Tage…

... da läuft alles wie am Schnürchen. Daran könnte ich mich glatt gewöhnen :-)

Meine Bilanz: 1 Monat München

Seit ziemlich genau einem Monat lebe ich in München und seit genau vier Wochen arbeite ich dort. Da es sich dieses Mal nicht um ein Praktikum handelt, kann man schon einmal ein kleines Fazit ziehen (ich gebs zu, das habe ich bei Anja abgeschaut, hatte aber sowieso etwas ähnliches vorgehabt).

  • Seit 29.9. wohne ich in einer Wohnung, die die Bezeichnung "Wohnung" zu Recht trägt. Zumindest habe ich jetzt ein eigenes Bad und auch etwas Platz. Großer Nachteil: In der Wohnung habe ich überhaupt keinen Handyempfang. Das ist schrecklich, wenn man weder Telefon noch Internet hat. Aber das ändert sich bald.
  • Seit 30.9. habe ich meinen ersten richtigen Wiesn-Abend hinter mir. Das ist keine Sache, die ich Leuten empfehlen kann, die kein Bier mögen... Das Hendl ist dafür umso besser. Und immerhin habe ich es ganze zweieinhalb Stunden ausgehalten!
  • Seit 1.10. muss ich nicht mehr ständig neue Fahrkarten ziehen, weil ich endlich meine Abo-Karte habe (und spare so nebenbei massig Geld!)
  • Seit 7.10. bin ich ein offizieller Einwohner Münchens (jaha, Erstwohnsitz und so!)
  • Ab 14.10. werde ich auch endlich Internet und Festnetz haben. Und vor meiner Handyrechnung habe ich zum ersten Mal in meinem Leben etwas Angst. Ich fürchte, sie wird dreistellig. Aber immerhin war das Handy einen Monat lang meine einzige Verbindung zur Außenwelt (= Heimat)...
  • Die Arbeit macht übrigens richtig Spaß - zu gegebener Zeit gibt's hier dann auch etwas Werbung. Momentan halte ich mich damit noch zurück, weil wir noch in der "Nach-Relaunch-Phase" stecken und noch viel zu tun ist.

Mein Nebenjob ist toll

Das musste mal gesagt werden. Ich bin zur Zeit hauptsächlich damit beschäftigt, kleine Homepages für Projekte zu bauen. Das ist nichts Großartiges, es steht kein CMS dahinter und auch kein lange erarbeitetes Konzept. Im Prinzip baue ich einfach nur mit Hilfe von HTML und CSS kleine Homepages nach meinem Geschmack. Anschließend formuliere ich die Inhalte und füge sie ein - wie man das eben so macht.

Toll daran ist natürlich, dass ich im Prinzip ziemlich freie Hand habe. Vielleicht sollte ich bei der nächsten Projekthomepage (falls es in nächster Zeit noch eine geben sollte...) einmal anregen, mit einem CMS zu arbeiten. Das ist zwar am Anfang etwas komplizierter, erleichtert aber am Ende allen die Arbeit mit der Website.

Einziger kleiner Negativpunkt momentan: Alle Inhalte, mit denen ich zur Zeit arbeite, sind auf Englisch und sollen auch in dieser Sprache bleiben. Und da ich zur Zeit halb krank bin, schwirrt mir nach zehn Minuten der Kopf davon. Kann aber auch sein, dass es mir mit deutschen Texten momentan genauso ergehen würde...

Abkürzungswahn

Was hat man früher nur ohne Internet gemacht? Diese Frage stelle ich mir ab und zu und vor allem momentan. Ich lese mich beruflich gerade in ein neues Thema ein, mit dem ich in nächster Zeit zu tun haben werde. In den Papieren werfen die Experten mit Abkürzungen um sich, mit denen ein Laie wie ich relativ wenig anfangen kann.

Oder wüsstet ihr (ohne Hilfe aus dem Internet!) was GNSS oder GMES bedeutet? Und wegen jeder Kleinigkeit den Chef fragen ist ja auch doof ;-)

Ja, ich weiß, dass es auch sowas wie Lexika gibt. Aber ich bezweifle, dass in einem ganz normalen Lexikon GMES auftaucht. GNSS könnte ich mir - jetzt, wo ich weiß, was das ist - gerade noch vorstellen ;-)

Vater vs. Mutter

Der große Vorzug eines Vater-Kind-Wochenendes ist übrigens, dass Väter ihre Kinder seltener sehen und deshalb viel großzügiger sind. Wären Mütter dabeigewesen, hätten wir den (kalten) Abend wahrscheinlich im warmen (aber wesentlich weniger atmosphärischen) Aufenthaltsraum verbracht, die Kinder hätten nicht mit dem Feuer gespielt, wären wärmer angezogen gewesen und früher ins Bett gesteckt worden. Ich liebe Vater-Kind-Wochenenden - und die Kinder sicher auch.

Terminplanung

Dass ich in meinem aktuellen Kalender schon die Diplomarbeit eintragen kann, macht mich irgendwie nervös. In den Semesterferien sollte ich mir unbedingt Gedanken über ein geeignetes Thema machen (mir schwirrt da schon so einiges durch den Kopf...). Aber erst einmal genieße ich eine Weile die Ferien. Die letzten Tage waren sehr arbeitsintensiv und ich habe mir meine Freizeit definitiv verdient.

Deadline

Ist es eigentlich zu viel verlangt, einer Kollegin innerhalb von 5 Tagen Materialien zu schicken, die sie dringend braucht? Da hat wohl jemand den Begriff "Deadline" nicht verstanden und ich muss darunter leiden...

Das erste Mal: Einen Flyer entwerfen

In meinem Nebenjob stehe ich zum ersten Mal vor der Aufgabe, einen Flyer komplett zu entwerfen und mit Inhalten zu füllen. Ich beschäftige mich eigentlich gerne mit neuen Dingen und habe auch keine Probleme damit, mich in eine neue Software einzuarbeiten. Aber dass es relativ einfach ist und so richtig Spaß macht, einen Flyer zu gestalten, hätte ich nicht erwartet.

Das liegt zum Teil wohl auch daran, dass die Software relativ leicht verständlich und benutzerfreundlich ist. Ein Hoch auf die Open-Source-Community die Software wie Scribus entwickelt! Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass es im Open-Source-Bereich tatsächlich eine Desktop-Publishing-Software gibt...

Schnell abgelenkt

Es ist erstaunlich, wie schnell man sich ungewollt von einer Arbeit ablenken kann, die einem keinen großen Spaß macht. Momentan muss ich mich nämlich erst in ein Thema einlesen, bevor ich mich richtig an die Arbeit machen kann. Das bedeutet: 80 Seiten Text zu einem unbekannten Thema lesen und verstehen, um danach eine Präsentation und einen Flyer zum Thema entwerfen zu können... Wenn ich doch schon so weit wäre und endlich mit dem richtigen Arbeiten anfangen könnte!

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