Gestern war es überraschend klar, obwohl die Wettervorhersage tagelang grauen Himmel vorhergesagt hatte. Also habe ich die Chance ergriffen und bin mit meinem Teleskop vor die Türe gegangen. Dabei ist mir wieder einmal bewusst geworden, wie viele Dinge an unserem Nachthimmel passieren und zu sehen sind - und wie wenige Menschen sie wahrnehmen.

Was man derzeit auch ohne Teleskop am Himmel bewundern kann:

  • Im Osten: Der abnehmende Mond geht jeden Abend etwas später auf, ist aber derzeit noch deutlich vor Mitternacht im Osten zu sehen.
  • Im Osten: Der Planet Mars leuchtet rötlich und mittlerweile sehr hell im Osten. Der Mars nähert sich derzeit seiner erdnächsten Position und der Opposition (er steht dann der Sonne aus Erd-Perspektive genau gegenüber und ist die gesamte Nacht zu sehen). Entsprechend hell und groß ist er derzeit am Himmel zu sehen.
  • Im Südwesten: Dort strahlt der Planet Jupiter unübersehbar hell. Links daneben findet man den Saturn, der allerdings deutlich weniger auffällig strahlt.
  • Von Westen kommend: Immer mal wieder zieht die ISS über den Nachthimmel. Sie sieht aus wie ein sehr heller, gleichmäßig beleuchteter Punkt, der schnell über den Himmel rast.

Also: Geht raus und schaut nach oben! Es lohnt sich, versprochen! :-)

Tanja Banner

Tanja Banner (geb. Morschhäuser), Online-Journalistin und Bloggerin mit Interesse an Social Media, Astronomie und Raumfahrt. Bücherwurm. Fan des FC Bayern. Pendlerin. Online-Redakteurin bei der Frankfurter Rundschau.

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