Schluss, aus, vorbei!

Ich hatte es ja bereits angekündigt, dass ich meinen StudiVZ-Account löschen werde - jetzt habe ich es getan. Und mal ehrlich: Die Welt dreht sich immer noch und es ist auch nur schade um eine einzige Sache - die Gruppe mit Leuten, die meinen Nachnamen teilen. Denn dort haben wir z.B. versucht, herauszufinden, aus welcher Region der Name ursprünglich kommt und ob/wie wir miteinander verwandt sind. Und der Rest? Den vermisse ich nicht die Bohne...

Bei Twitter wurde ich nach dem "Warum" gefragt - das ist eine gute Frage, denn eigentlich hat StudiVZ ja einen Teil der umstrittenen Änderungen wieder zurückgenommen. Trotzdem gab es zwei Gründe für mich, auszusteigen: Erstens habe ich gemerkt, dass ich das social network nicht wirklich brauche und nutze und zweitens weiß man ja nie, was als Nächstes kommt...

Tanja Banner

Tanja Banner (geb. Morschhäuser), Online-Journalistin und Bloggerin mit Interesse an Social Media, Astronomie und Raumfahrt. Bücherwurm. Fan des FC Bayern. Pendlerin. Online-Redakteurin bei der Frankfurter Rundschau.

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5 Kommentare

  1. Für mich sind beide Gründe nicht zutreffend: Ich benutze das studiVZ, wenn auch nur sporadisch, für irgendwelchen Socialnetworkingkram. Gerade wieder gemerkt, als ich für Freitag ein Klassentreffen organisiert habe. Das klappt übers studiVZ relativ simpel.
    Und wenn man IMHO „was als Nächstes“ kommt als Grund heranführt, dann müsste man, überspitzt gesagt, sofort aus Deutschland ausziehen, das Internet abschalten und sich am Besten dabei umbringen. ;) Im Ernst: Die Antwort auf „was als Nächstes kommt“ steckt da schon drin „man weiß ja nie“. Aber Unwissen über die Zukunft hat mich noch nie dazu bewegt, irgend etwas sein zu lassen (oder zu machen). Man kann sich doch von etwas Hypothetischem in seiner Jetz-entscheidung nicht beeinflussen ;).

    Hört sich hart an? So ist das nicht gemeint ;). Ich verstehe deine Entscheidung und finde das gut. Lieber reflektiert das Netzwerk verlassen als unreflektiert, wie 98% der User, da weiter drin rumlungern.

    (Aber mal ehrlich: Wer sich im studiVZ angemeldet hat und geglaubt hat, das bleibt da die ganze Zeit Friede, Freude, Eierkuchen, Blümchenwiese mit ein bisschen Bannerwerbung hier, ein paar Textlinks dort, der war wirklich naiv. Wer ein 5-Millionen-User-Netzwerk aufzieht und betreut der hat Unkosten und möchte natürlich zusätzlich noch wirtschaftlich Gewinn machen. Naja. Da könnte man sich wieder seitenweise drüber auslassen…)

  2. (Sowieso: Kommentare, die länger als der eigenltich Blogpost sind, sind toll!)

  3. Dein Kommentar war so lang, dass ich mir einfach mal die Klammer herauspicke, um darauf zu antworten: Dass Textlinks und Banner alleine auf Dauer nicht ausreichen, ist klar. Und mit personalisierter Werbung habe ich auch kein Problem, solange das anonymisiert geschieht und die Werbung halbwegs meine Bedürfnisse trifft (immerhin muss ich als Online-Journalistin davon ja auch irgendwann einmal leben können…). Aber was Datenverkauf angeht, kann ich seeeehr allergisch reagieren. Ich stehe nicht im Telefonbuch, ich mache nicht bei Gewinnspielen mit und ich gebe auch sonst nirgends unnötige Daten an. Und dann sollen (bzw. sollTen) an einer der wenigen Stellen, wo ich freiwillig ein paar Angaben über mich mache, die Daten verkauft werden – auch wenn das Thema mittlerweile erledigt ist: Nach dieser Aktion hat StudiVZ bei mir einen gaaaanz schweren Stand.

  4. Gratuliere zu Deiner Entscheidung und wünsche ich Dir ein angenehmes, gruschel-freies Leben ;) Was Deine Recherche bezüglich Deines Namens angeht – vielleicht kennst Du diesen Link noch nicht:
    http://christoph.stoepel.net/Geogen.aspx
    Hier kannst Du Dir die regionale Häufigkeit von Nachnamen (Datenbasis: Telefonbuch 2003) anzeigen lassen.

  5. Ganz ehrlich: Ich vermisse das Gruscheln nicht ;-)
    Den Link selbst kenne ich nicht, aber ein ähnliches Tool. Allerdings waren wir über diese Phase schon hinaus und im „persönlichen“ Gespräch bekommt man doch viel mehr mit. Aber egal.

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