Was an der Technischen Universität von Blacksburg, Virginia passiert ist, ist tragisch. Makaber ist die Meinung, die laut einem SpOn-Artikel Waffenfreunde in den USA haben: Wenn jeder (oder zumindest ein) Student eine Waffe gehabt hätte, wäre der Amoklauf glimpflicher abgelaufen, weil jemand den Amokläufer hätte erschießen können.
Ein Gedankenspiel: Student X zückt seine Waffe und erschießt den Amokläufer. Student Y hat nur die Hälfte des Geschehens mitbekommen, weil alles so schnell ging. Er hält Student X für den Amokläufer und schießt auf ihn. Student Z hat alles mitbekommen, denkt aber, dass Student Y den Amokläufer unterstützen will oder evtl. sein Komplize ist und erschießt ihn.
Das ist natürlich überspitzt dargestellt, aber sind viele wild durcheinander schießende Studenten besser als ein einziger? Dass ich für schärfere Waffengesetze in den USA bin, brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen...
Hier bloggt Tanja Banner (geb. Morschhäuser), Online-Journalistin, seit Februar 2005.
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