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Schlagwort: Gedanken (Seite 35 von 60)

Die richtige Musik…

... für meine momentane Stimmung zu finden ist gar nicht so einfach. Das, was bisher - so rein musikalisch - am besten passt sind "Wish you were here" von Pink Floyd, "Celluloid Heroes" von den Kinks und "Tears in heaven" von Eric Clapton. Aber so richtig zufrieden bin ich damit nicht.

Ich fürchte, das liegt an dem Film von eben. Vielleicht sollte ich mir gleich einen "Stirb langsam"-Teil reinziehen - zum "Neutralisieren" ;-)

Pausetaste

Es gibt nur wenige Filme, die mir wirklich Tränen in die Augen treiben - dazu gehören unter anderem "City of angels" und "Armageddon" (ja, ein Actionfilm! ;-) ). Und weil ich darauf heute keine Lust hatte, habe ich "City of angels" einfach ausgeschaltet, als die Welt noch in Ordnung war. Schade, dass man im echten Leben nicht auch an der schönsten Stelle die Pausetaste drücken kann ;-)

Fernweh…

...nach München. Ich glaube, ich würde momentan sogar das Oktoberfest in Kauf nehmen, wenn ich nur ein paar Tage runterfahren könnte... Schlimm, oder? ;-)

Streikfolgen

Wenn die Bahn bzw. die GDL nächste Woche wieder streiken sollte und auch meine Strecke davon betroffen ist (und davon gehe ich aus, da ja nur der Nahverkehr bestreikt werden darf), dann verschiebt sich mein Semesterbeginn wohl unfreiwillig um ein paar Tage nach hinten. Denn ohne Bahn komme ich nicht zum Ziel - Busse fahren keine, ein Auto habe ich nicht und 30 km einfache Strecke mit dem Fahrrad... Nein danke!

Zwar fahre ich ein Stück meiner Strecke mit einer privaten Bahngesellschaft - deren Züge fahren allerdings in Frankfurt los und wenn dort gestreikt wird, weiß ich nicht, ob die Züge es überhaupt bis zu mir schaffen.

Aber noch will ich hier den Teufel nicht an die Wand malen. Vielleicht findet sich ja rechtzeitig jemand, der sein Auto uneigennützig zur Verfügung stellt ;-)

Hans Zimmer und Tanzfilme

Ich hätte ja schwören können, dass in den Top 25 der Chartshow (Thema: "Die erfolgreichsten Film-Hits") mindestens drei Mal Hans Zimmer auftaucht. Nicht, weil er so viele tolle Film-Songs geschrieben hat, sondern weil die Platzierung ganzer Soundtracks gewertet wurde und da doch der eine oder andere Bestseller dabei sein dürfte (z.B. Gladiator).

Nun ja, letztendlich war kein einziger Zimmer-Soundtrack dabei (wahrscheinlich, weil die fast komplett ohne Gesang auskommen) - dafür so ziemlich alle Tanzfilme, von denen ich jemals gehört habe. Aber die Musik von Dirty Dancing ist ja auch nicht schlecht.

Angst vs. Kreativität

Was ich da grade in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Bild der Wissenschaft" lese, ist äußerst interessant:

Angst aktiviert im Gehirn den Mandelkern (Amygdala), eine Struktur, die schnelle Flucht- und Kampfreaktionen vorbereiten hilft. [...] führt sie [Angst] in Lernsituationen zu einem kognitiven Stil, bei dem kreative Assoziationen blockiert sind und das Gehirn nur noch Routine-Operationen abspult. "Man sitzt in der Mathe-Prüfung und möchte am liebsten davonlaufen" [...]. Auf eine Lösung, bei der man ein wenig um die Ecke denken müsste, kommt man in einer solchen Lage nicht.

Und wer kennt diese oder eine ähnliche Situation nicht aus eigener Erfahrung...

"Altmodisch" Bücher kaufen

Es gibt Dinge, die kaufe ich fast nur noch online, während ich andere Dinge nur ungern im Web bestelle. Zu ersterem zählt definitiv Musik (vor allem jetzt, wo das durch den iPod alles noch einfacher geworden ist...). Es ist nicht nur wahnsinnig bequem, mit einem Klick die Musik zu kaufen, die ich will - ich kann mir auch einzelne Songs kaufen, wenn mich das ganze Album nicht interessiert.

Bücher dagegen kaufe ich am liebsten ganz "altmodisch" in der Buchhandlung (egal ob groß oder klein - Hauptsache gut sortiert! Und meine absolute Lieblingsbuchhandlung ist seit neuestem der bookshop). Zwar greife ich gerade bei englischen Büchern doch öfter bei Amazon zu, aber das liegt nur daran, dass die englischsprachigen Bücher dort meistens billiger sind. Alles andere muss ich anfassen und anlesen.

Und wer ein Mal mit mir in einer Buchhandlung war, der weiß, dass ich zur Kategorie "Impuls-Buchkäufer" zähle (wenn es sowas denn gibt ;-) ). Entweder finde ich dann nämlich ganz zuuuufällig ein Buch, das ich schon eeeewig lesen wollte oder mir springt ein Titel oder ein Cover ins Auge und der dazugehörige Klappentext klingt auch gut. Eins steht auf jeden Fall fest: Wenn ich einen Fuß in einen Buchladen setze, dann gehe ich im Normalfall nicht ohne Buch hinaus.

Und ich fürchte, das ist nicht heilbar.

Schreiben

Ich habe früher sehr viel geschrieben. So richtig mit einem Stift in ein kleines Buch - alles was mir eingefallen ist, gerne auch kleine Geschichten. Irgendwann habe ich damit aufgehört und seitdem nicht mehr angefangen, obwohl es mir eigentlich Spaß gemacht hat.

Mit der Hand schreibe ich mittlerweile sehr ungern (und auch nur noch persönliche Briefe an Freunde) und in ein leeres Textverarbeitungsdokument zu schreiben ist nicht gerade inspirierend. Unter anderem deshalb habe ich mir WordPress lokal auf meinem Rechner installiert und werde dort wieder schreiben. Und Ideen sammeln (die dann vielleicht irgendwann auch hier auftauchen), neue Themes ausprobieren (die mit Sicherheit irgendwann hier auftauchen) und auch der Frage nachgehen, ob ich anders schreibe, wenn ich weiß, dass niemand mitliest. Diese Frage finde ich nämlich (warum auch immer - ich weiß es selbst nicht!) ziemlich interessant...

Lagerfeuer-Romantik

Es geht doch nichts über einen Lagerfeuer-Abend unterm sternenklaren Himmel. Spätestens, wenn "Über den Wolken" angestimmt wird (ein Gitarrist findet sich am Lagerfeuer irgendwie immer...), ist der Abend beinahe perfekt. Nur schade, dass zu viele Bäume den Blick auf die Sterne versperrt haben...

Note to myself: Wieder mehr mit Sternbildern beschäftigen - ich erkenne nur noch die "üblichen Verdächtigen": Cassiopeia, großer Wagen und im Winter den Orion...

Vater vs. Mutter

Der große Vorzug eines Vater-Kind-Wochenendes ist übrigens, dass Väter ihre Kinder seltener sehen und deshalb viel großzügiger sind. Wären Mütter dabeigewesen, hätten wir den (kalten) Abend wahrscheinlich im warmen (aber wesentlich weniger atmosphärischen) Aufenthaltsraum verbracht, die Kinder hätten nicht mit dem Feuer gespielt, wären wärmer angezogen gewesen und früher ins Bett gesteckt worden. Ich liebe Vater-Kind-Wochenenden - und die Kinder sicher auch.

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