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"Altmodisch" Bücher kaufen

Es gibt Dinge, die kaufe ich fast nur noch online, während ich andere Dinge nur ungern im Web bestelle. Zu ersterem zählt definitiv Musik (vor allem jetzt, wo das durch den iPod alles noch einfacher geworden ist...). Es ist nicht nur wahnsinnig bequem, mit einem Klick die Musik zu kaufen, die ich will - ich kann mir auch einzelne Songs kaufen, wenn mich das ganze Album nicht interessiert.

Bücher dagegen kaufe ich am liebsten ganz "altmodisch" in der Buchhandlung (egal ob groß oder klein - Hauptsache gut sortiert! Und meine absolute Lieblingsbuchhandlung ist seit neuestem der bookshop). Zwar greife ich gerade bei englischen Büchern doch öfter bei Amazon zu, aber das liegt nur daran, dass die englischsprachigen Bücher dort meistens billiger sind. Alles andere muss ich anfassen und anlesen.

Und wer ein Mal mit mir in einer Buchhandlung war, der weiß, dass ich zur Kategorie "Impuls-Buchkäufer" zähle (wenn es sowas denn gibt ;-) ). Entweder finde ich dann nämlich ganz zuuuufällig ein Buch, das ich schon eeeewig lesen wollte oder mir springt ein Titel oder ein Cover ins Auge und der dazugehörige Klappentext klingt auch gut. Eins steht auf jeden Fall fest: Wenn ich einen Fuß in einen Buchladen setze, dann gehe ich im Normalfall nicht ohne Buch hinaus.

Und ich fürchte, das ist nicht heilbar.

Tanja Banner

Tanja Banner (geb. Morschhäuser), Online-Journalistin und Bloggerin mit Interesse an Social Media, Astronomie und Raumfahrt. Bücherwurm. Fan des FC Bayern. Pendlerin. Online-Redakteurin bei der Frankfurter Rundschau.

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13 Kommentare

  1. Unter der Krankheit leide ich auch. Naja, wenn man das leiden nennen will. Und falls es Heilung gibt, ist sie mir jedenfalls nicht bekannt.

  2. ich bin der Ansicht da könnt ihr euch Beide beuhigen ;) Ich bin der Ansicht, dass das definitiv eine Krankheit ist die keiner Heilung bedarf!

  3. Puh, da bin ich ja beruhigt: Ich bin nicht alleine und ich muss nicht geheilt werden :-) Ich wüsste auch gar nicht, wie das funktionieren soll – wenn selbst schlechte Bücher mir den Geschmack nicht verderben ;-)

  4. Beim Büchersuchen ist es bei mir wie bei jedem andren „Shoppen“: Ich habe einfach keine Nerven in einem überlaufenen, oder zumindest vollen Geschäft mich durch Gänge zu drücken.
    Ich kaufe lieber hier, von meinem kleinen Castle aus bei Amazon ein.
    Gut, das mit dem „Schmökern“ und „Anlesen“ ist ein Argument. Aber entweder ein Buch überzeugt mich vom Klappentext (und evtl. Rezensionen) oder nicht. Klappt auch sehr häufig …

  5. Ich lese ziemlich viel englischsprachige Literatur, und da kenne ich hier einfach keine Buchhandlung mit einem nennenswerten Angebot. Aber selbst dann, wenn ich genau weiß, was ich will, kaufe ich das lieber vor Ort als im Netz; vorausgesetzt, daß ich es dann auch bekomme, und nicht doch wieder bestellen lassen muß.
    Buchhandlungen (und Bibliotheken) haben einfach einen gewissen Zauber. Sehr schön umgesetzt finde ich den in den Scheibenwelt-Romanen und im Namen der Rose (zumindest im Film).

  6. @ Andi: Also die Buchhandlungen, in die ich gehe, sind meistens nicht sooo voll (außer diese riesigen in Innenstädten…).

    @ kirjoittaessani: Ich habe aber das Gefühl, dass immer mehr Menschen englischsprachige Bücher lesen – vielleicht gibts dann auch bald ein größeres Angebot…

  7. also in meiner Stammbuchhandlung ist die englische Ecke schon ziemlich groß, was mir an sich egal ist, ich bemängele immer, dass die keine skand. Sprachen haben :D

    Ja, aber ich gehe da auch prinzipiell lieber in die Buchhandlung, ich stehe auf die Geschäfte, die sind meistens sehr schön gemacht! Und bei da die wo ich hingehe sowieso riesig ist, ist sie zumeist auch nicht überlaufen (vielleicht kurz vor Weihnachten, aber was ist da nicht überlaufen!?)

  8. Kurz vor Weihnachten geht man auch nicht einkaufen! ;-)

  9. @cassiopeia: Na, so schlecht ist das Angebot ja auch wieder nicht; ich habe nur oft ziemlich spezielle Vorstellungen, und da hilft rein statistisch betrachtet jeder zusätzliche Regalmeter.

    @sid: Das kommt sehr auf die Sprache an — in meiner alten Lieblingsbuchhandlung gab es ziemlich viel Englisches, dann wurde es von Französisch über Russisch und Türkisch immer weniger. Auf Schwedisch war immerhin noch eine Handvoll Bücher da, und einmal hatten sie auch ein finnisches. Das ist jetzt aber verkauft :-)

  10. oh eine Buchhandlung mit einer handvoll Schwedisch, das finde ich mehr als intressant! Gibt es bei uns leider nicht…

  11. Hier habe ich auch noch keine gesehen (obwohl es bei der Masse an Studenten eigentlich so zielich jede Art Buch geben muß). Ich habe allerdings auch nicht gesucht, mein Schwedisch ist eher schwach nicht vorhanden. Wenn ich mich recht erinnere, hat es Monate gedauert, bevor ich gemerkt habe, daß innan frosten mehr mit dem finnischen ennen als mit dem deutschen innen zu tun hat :-)

  12. das ist es ja was mich verwirrt, tausende Studenten aber in der Fremdsprachenabteilung nur Englisch, Französisch, Türkisch, Italienisch, Spanisch und ich meine mich zu entsinnen, dass es auch Holländisch gibt…vielleicht sollte ich mich beschweren ;)

  13. oh und das mit „innan“ ist ein klassischer falscher Freund :D ich kenne da auch so einige ;)

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