Digitale Notizen

Internet, Astronomie, Raumfahrt & mehr

Schlagwort: Buchkritik (Seite 2 von 3)

Ihr seid gefragt!

Um dem akuten Sommerloch hier Einhalt zu gebieten, gibt es heute ein Voting und demnächst eine neue Buchkritik. Und jetzt seid ihr gefragt!

Voting beendet!

Gelesen

"Voyager" - Diana Gabaldon -- 4/5 Punkte
"The good German" - Joseph Kanon -- 4/5 Punkte
"The sinner" - Tess Gerritsen -- 4/5 Punkte
"The apprentice" - Tess Gerritsen -- 4/5 Punkte
"Nachtzug nach Lissabon" - Pascal Mercier -- 1/5 Punkte
"The Traveller" - John Twelve Hawks -- 5/5 Punkte
"Flavour of the month" - Olivia Goldsmith -- 4/5 Punkte
"A place called here" - Cecelia Ahern -- 5/5 Punkte
"Zurück zu dir" - Marc Levy -- 3/5 Punkte
"Freddie Mercury" - Peter Freestone with David Evans -- 2/5 Punkte
"State of mind" - John Katzenbach -- 4/5 Punkte

Kurze Rezensionen zu ausgewählten Büchern folgen! :-)

Teil zwei der Highland-Saga

Wie ich ja hier schon geschrieben habe, beginnt "Dragonfly in Amber" überraschenderweise zwanzig Jahre nach dem Ende des ersten Buchs. Claire und ihre 20-jährige Tochter sind 1968 nach Schottland gereist, weil Claire ihrer Tochter die Wahrheit über ihre Herkunft und ihren Vater (Jamie) sagen will. Bevor sie das tut, will sie, die "losen Enden" miteinander verknüpfen und beauftragt einen Bekannten mit der Beschaffung von Informationen über einige Highlander, die sie im 18. Jahrhundert gekannt hat.

Extremer Zeitsprung
Die Konstruktion des Buchs hat mich beim Lesen etwas gestört. Der erste Teil der Serie ("Outlander") endet mitten im 18. Jahrhundert und auf einmal sind wir in der Gegenwart (also 1968) und es gibt eine 20-jährige Tochter. Relativ bald erzählt Claire jedoch von ihren Erlebnissen in der Vergangenheit, die sich nahtlos an "Outlander" anschließen. Die alles entscheidende Frage im zweiten Buch ist immer noch ob und wie Claire den Jakobitenaufstand verhindern kann und ob sie das überhaupt darf. Dazu kommt die Frage, ob Frank (ihr Ehemann in der Gegenwart) weiterlebt, wenn sein Vorfahre Jack Randall in der Vergangenheit umkommt, bevor er den Sohn gezeugt hat, der seine Verwandtschaftslinie fortführt.

Weiterlesen

Living History: Schottland

"Outlander" von Diana Gabaldon nimmt den Leser mit auf eine turbulente Reise in die schottischen Highlands im Jahre 1743. Aber fangen wir von vorne an: Claire Randall hat im Zweiten Weltkrieg als Krankenpflegerin gearbeitet und genießt nach dem Ende des Kriegs die zweiten Flitterwochen mit ihrem Mann Frank. Die beiden suchen in den schottischen Highlands nach Hinweisen auf Franks Vorfahren und werden fündig. (Ihr Wissen über die Randalls wird später in Claires Leben übrigens eine große Rolle spielen, deshalb hier der Hinweis.)

Reise in die Vergangenheit
Bei einem Ausflug berührt Claire zufällig einen Stein in einem Steinkreis (mir fehlen gerade etwas die deutschen Worte, hier ist so etwas wie Stonehenge gemeint) und wird ins Jahr 1743 katapultiert. Zuerst merkt sie nichts davon, dann denkt sie, es handelt sich um einen Filmdreh und irgendwann wird sie von Captain Jack Randall, Franks Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Großvater (oder so ähnlich) aufgesammelt. Dabei wird ihr relativ schnell klar, dass Randall mit ihrem Mann nur das Aussehen gemeinsam hat - ansonsten scheint er abgrundtief böse zu sein. Glücklicherweise wird sie von einer Gruppe Schotten aus den Fängen Randalls gerettet.

Weiterlesen

Buchkritik: "Der Historiker"

Wer sich für Bücher, Geschichte, Osteuropa und die Legenden um Dracula interessiert, der sollte unbedingt "Der Historiker" von Elizabeth Kostova lesen. Darin berichtet eine namenlose Erzählerin von einer Entdeckung, die sie in der Bibliothek ihres Vaters gemacht hat: Vergilbte Briefe, die von Vlad dem Pfähler, dem Urbild der Dracula-Legende, berichten. Als sie ihren Vater auf die Briefe anspricht, unternimmt er mit ihr eine Reise in die Vergangenheit: Er berichtet von seinem Doktorvater, der die Briefe vor Jahren verfasst hat. Weiterlesen

Buchkritik: "Die Frau des Zeitreisenden"

Weil meine Einträge über das Buch "Die Frau des Zeitreisenden" von Audrey Niffenegger so große Resonanz gefunden haben und jeder das Buch lesen will oder schon gelesen hat, will ich euch meine Buchkritik natürlich nicht vorenthalten. Weiterlesen

Dead Run

"Dead Run" von P.J. Tracy (hinter dem Pseudonym stecken übrigens auch zwei Personen: P.J. Lambrecht und ihre Tochter Traci)

Der Inhalt:
Annie, Sharon und Grace (zwei Programmiererinnen und eine Polizistin) sind unterwegs zu einem weit entfernten Polizeirevier, um dort eine neue Gesichtserkennungssoftware vorzustellen. Auf dem Weg dorthin kommen sie durch ein Gebiet, dass man umgangssprachlich wohl nur als "Pampa" bezeichnen kann: Kein Handyempfang, keine Ortschaften weit und breit und mehr Rehe auf der Straße als Autos. Auf einer dieser Straßen bleibt das Auto der drei Frauen liegen und sie machen sich zu Fuß auf in den nächsten Ort, der glücklicherweise nicht weit entfernt ist. Aber in Four Corners ist es zu ruhig. Keine Menschenseele ist zu sehen oder zu hören, kein einziges Tier macht sich bemerkbar und sämtliche Fortbewegungsmittel sind verschwunden. Als die drei auf der Suche nach einem Telefon feststellen, dass sämtliche Telefonleitungen in dem Ort gekappt wurden, bekommen sie ein mulmiges Gefühl. Was ist in Four Corners passiert? Wo sind die Bewohner und warum ist es so ruhig? Den dreien steht eine lange, unruhige Nacht bevor...

Stunden später machen sich einige Kollegen auf die Suche nach Annie, Sharon und Grace und stoßen dabei auf unerwartete Hindernisse: FBI und Militär schotten die Region, in der die Frauen vermisst werden, komplett von der Außenwelt ab. Außerdem verschwinden in der gleichen Gegend auch noch ein Streifenpolizist und eine ältere Frau. Was ist passiert?

----

Das Buch ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber ab einem bestimmten Punkt kann man es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Leider habe ich erst nach etwa der Hälfte des Buchs festgestellt, dass es der dritte Teil von einer (momentan) vierteiligen Serie ist - trotzdem versteht man die Story gut (auch wenn ich wahrscheinlich viele kleine Anspielungen übersehen habe...) und einen kleinen Vorteil hat das Ganze auch: Jetzt kann ich mich auf die drei anderen Bücher der Monkeewrench-Serie freuen :-)

"Dead Run"
P.J. Tracy
ISBN: 978-0141019215

Catch me when I fall

Holly Krauss, die Hauptfigur in "Catch me when I fall" von Nicci French (hinter dem Pseudonym steckt übrigens das Autoren-Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French) ist für jeden Spaß zu haben, impulsiv, aufgedreht und denkt dabei nur an sich (was wohl hauptsächlich daran liegt, dass sie sich wenig Gedanken macht). Eines Tages eskaliert plötzlich Hollys Leben: nach einer Party mit Drogenkonsum landet sie im Bett eines fremden Mannes. Der mutiert nicht nur zu ihrem Stalker, er droht auch, ihrem Ehemann Charlie von der gemeinsamen Nacht zu erzählen. Bei einer Pokerrunde verliert Holly viel Geld an einen Kredithai, der seine rabiaten Geldeintreiber auf sie ansetzt. Und dann ist da noch der Verdacht, dass Charlie eine Affäre hat - vielleicht sogar mit ihrer besten Freundin Meg?

Paranoid und gehetzt geht die einstmals immer gut gelaunte Holly ab sofort durchs Leben und vergrault dabei auch noch den einen oder anderen Kunden ihrer eigenen kleinen Agentur - bis sie eines Tages zusammenbricht. Diagnose: "manisch-depressiv". Aber was ist dran an der Diagnose? Meg zweifelt sie an und hat auch den Verdacht, dass mit Charlie etwas nicht stimmt...

"Catch me when I fall"
Nicci French
ISBN: 978-0141006529

Eine Billion Dollar

John Salvatore Fontanelli ist Pizza-Lieferant in New York und ein armer Schlucker - bis er eines Tages ein unglaubliches Erbe antritt: Ein entfernter (und seit 500 Jahren toter) Vorfahr hat ihm ein Erbe hinterlassen, das durch Zins und Zinseszins auf eine Billion Dollar angewachsen ist. Fontanelli wird zum reichsten Mann der Welt und könnte eigentlich sein Leben genießen. Gäbe es in dem Testament nicht die Stelle, an der steht, der Erbe werde der Menschheit ihre verlorene Zukunft zurückgeben. Ein geheimnisvoller Fremder behauptet zu wissen, was es mit dem Erbe auf sich hat. Aber wem kann Fontanelli wirklich trauen? Und reicht eine Billion Dollar überhaupt, um die Welt zu retten?

Spannend, interessant und dabei überraschend tiefgängig: "Eine Billion Dollar" von Andreas Eschbach.

Bastei Lübbe
881 Seiten
ISBN: 978-3-404-15040-3

Die Mitbewohnerin ist da

Ich lebe übrigens noch und habe auch einen neuen Artikel im Papstdossier online: "Er hat Interesse an der Familie". Und eine neue Mitbewohnerin habe ich auch. Scheint schon ein lustiger Abend zu werden ;-)

Ältere Beiträge Neuere Beiträge

© 2021 Digitale Notizen

Theme von Anders NorénHoch ↑

Diese Webseite nutzt Cookies, Social Media Plugins und Tracking Tools. Weitere Informationen gibt es unter Datenschutz.
Alles klar.
x