Von den Nachbarskindern am frühen Morgen geweckt. Warum brüten die eigentlich nicht irgendwo über der englischen Version von Harry Potter? Ich dachte, jedes Kind sei Potter-Freak? Und zum Englisch-Lesen sind sie allemal alt genug...
Von den Nachbarskindern am frühen Morgen geweckt. Warum brüten die eigentlich nicht irgendwo über der englischen Version von Harry Potter? Ich dachte, jedes Kind sei Potter-Freak? Und zum Englisch-Lesen sind sie allemal alt genug...
Heute ist ein seltsamer Tag, geprägt von Kindheitserinnerungen. Die Erste: Ausgelöst von der traurigen Feststellung, dass der Lieblings-Kletterbaum meiner Kindheit einem Fertighaus weichen musste. Gleich hatte ich Bilder von Kindern vor Augen, die auf dem von uns damals liebevoll "Quetschebaum" genannten Baum herumturnten und Spaß hatten.
Kaum hatte ich diese Bilder halbwegs aus meinem Kopf verdrängt, traf ich eine Freundin aus meiner Kindheit wieder. Hatte leider nicht viel Zeit, deshalb sind wir über ein "Hast du meine aktuelle Handynummer noch?" nicht hinausgekommen. Aber die Bilder von damals kamen trotzdem: Lustige Stunden, Tage, Nächte, Wochenenden - gemeinsam mit ihr und ihrem Hund. Wir waren ein unschlagbares und untrennbares Trio.
Aber jetzt genug mit den Kindheitserinnerungen. Darf man in meinem Alter eigentlich schon so wehmütig an diese Zeit zurückdenken?
Fast hätte ich es vergessen: Am Donnerstag wurden die ersten Diplom-Online-Journalisten ins Arbeitsleben entlassen.
Mehr dazu in der Pressemitteilung oder beim Echo Online.
(In drei Jahren ist es bei mir auch soweit, kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht...)
Lieber Christian Rentrop,
es ist schön, dass Sie keine Blogs mögen, denn das ist schließlich Ihre eigene Meinung. Und es ist auch schön, dass Sie Ihre Meinung in dem Artikel "Stoppt die Blog-Exhibitionisten" verarbeiten. Aber müssen Sie dabei unbedingt einzelne Blogs als Negativ-Beispiele erwähnen, verlinken und über sie herziehen? Stellen Sie sich doch einmal vor, man würde das mit Ihrem Artikel genauso machen. Ihn zitieren, verlinken, sich darüber lustig machen und ihn vielleicht als eine "ätzende Ansammlung aneinandergereihter Trivialitäten" bezeichnen, wie Sie das ja ganz ähnlich mit einem Blog getan haben. Wie fänden Sie das?
Und so ganz nebenbei bemerkt: Bloggen hat in gewissem Maße immer etwas mit Exhibitionismus zu tun, genau wie das Schreiben von meinungsbetonten journalistischen Texten auch eine Form des Exhibitionismus sein kann.
Heute Abend um 21:51 Uhr (MEZ) startet das Spaceshuttle "Discovery" nach zweieinhalb Jahren Pause wieder zur ISS. Hoffentlich geht dieses Mal alles gut. Daumen drücken!
[Edit 13:10 Uhr] Die "Discovery" wurde anscheinend durch ein herabfallendes Teil beschädigt (deja-vu?), wurde wieder repariert und darf starten - wenn ihr aufziehende Stürme keinen Strich durch die Rechnung machen.
Um 22:10 UHR (MESZ) kann man die "Discovery" angeblich auch für vier Minuten bei uns am Himmel sehen - wenn alles glatt geht wird genau zu dieser Zeit der große Tank des Shuttles abgesprengt, berichtet pro-physik.de.
[Edit 19:36 Uhr] Es sieht schlecht aus für die "Discovery" - die Startchancen liegen laut tagesschau.de nur noch bei 40 Prozent. Trotzdem seien die Astronauten drei Stunden vor dem Start ins Spaceshuttle eingestiegen, berichtet die Netzeitung.
[Edit 19:50 Uhr] Die NASA hat den Start abgesagt, laut Netzeitung ist jedoch nicht das Wetter, sondern ein Treibstoffsensor dafür verantwortlich. Schade, aber Sicherheit geht vor...
[Edit 02:00 Uhr] tagesschau.de zitiert den stellvertretenden Shuttle-Programm-Manager Wayne Hale: "Wir fliegen nicht bis die Sicherheit gewährleistet ist." Das wäre im günstigsten Fall am Samstag. In dem Artikel wird auch erstmals näher auf das Problem eingegangen, das den Abbruch nach sich zog.
Warum müssen alle Leute am nächsten Tag früh aufstehen, wenn ich abends/nachts mit ihnen reden/chatten will?
Und warum habe ich einen wichtigen/langweiligen Termin, wenn alle Zeit für mich hätten?
Ein Lied, das mich schon beim ersten Hören beeindruckt hat: "Musik nur, wenn sie laut ist" von Herbert Grönemeyer.
"Sie weiß nicht, dass der Schnee lautlos auf die Erde fällt, merkt nichts vom Klopfen an der Wand..."
Selten Nie eine so einfühlsame Beschreibung eines tauben Menschen gehört, wie in diesem Lied - man kann sich kaum vorstellen, dass Grönemeyer nicht von eigenen Erfahrungen singt...
"Der Mann ihrer Träume muss ein Bassmann sein - das Kitzeln im Bauch macht sie verrückt"
"Sie mag Musik nur, wenn sie laut ist, das ist alles, was sie hört.
Sie mag Musik nur wenn sie laut ist, wenn sie ihr in den Magen fährt.
Sie mag Musik nur, wenn sie laut ist, wenn der Boden unter den Füßen bebt - dann vergisst sie, dass sie taub ist."
© der Lyrics Herbert Grönemeyer
"Wegen Scientology: Paris will Cruise nicht" schreibt die Netzeitung heute.
Warum Paris (es geht übrigens um die Stadt Paris!) Tom Cruise nicht will ist nach diesem Titel klar - aber wieso sollte sie ihn überhaupt wollen? Und wofür?
"Brüskierung für Tom Cruise: Die Stadt Paris ließ hochoffiziell mitteilen, dass man den Schauspieler niemals als Ehrenbürger auszeichnen werde." geht es im Lead weiter.
Ist ja schön und gut - Tom Cruise wird also niemals Ehrenbürger von Paris werden. Aber wieso kam er dafür überhaupt in Frage? Weil Cruise Paris "wunderschön" und "sehr romantisch" findet oder weil er dort seiner Freundin einen Heiratsantrag gemacht hat? Oder doch nur, weil er ein Hollywoodstar ist? Ein Grund wird im Artikel allerdings nicht erwähnt...
Ich verstehe das jetzt einfach mal so: Wenn ich Paris mag (ja!), dort jemandem einen Heiratsantrag mache (was nicht ist kann ja noch werden) und kein Mitglied von Scientology bin, dann kann es passieren, dass ich zum Ehrenbürger ernannt werde? Müsste Paris dann nicht schon tausende von Heiratsantrags-Ehrenbürgern haben?
Praktisch: In einem Monat muss ich einen Artikel zum altbekannten Thema "Gibts den Masterplan? Tipps und Tricks für erfolgreiches Bloggen" abgeben und heute gibts im Spreeblick-Blog eine lesenswerte Glosse zu genau diesem Thema.
Und so ganz nebenbei habe ich jetzt auch noch Punkt 8 berücksichtigt - aber ohne Link gehts halt wirklich nicht ;-)
Dass das Weltraumteleskop Hubble faszinierende Aufnahmen macht, dürfte mittlerweile bekannt sein. Mit am spannendsten sind die Bilder von Supernova-Überresten, denn hier kann man die Gewalten und Dimensionen "dort draußen" vielleicht am besten erkennen.
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