Autor: Tanja Banner (Seite 1 von 193)

Buchempfehlung: „NSA – Nationales Sicherheits-Amt“

Was würde wohl passieren, wenn ein unmenschliches Regime die digitalen Möglichkeiten einer NSA in die Finger bekommen würde? Nichts Gutes, so viel steht fest, wenn man kurz darüber nachdenkt. Andreas Eschbach hat sich darüber ausführlich Gedanken gemacht und für sein neuestes Werk "NSA - Nationales Sicherheits-Amt" der Hitler-Regierung allerhand digitale Waffen zur Verfügung gestellt. Heraus kommt ein Buch, das über weite Strecken sehr realistisch klingt, obwohl man weiß, dass in den 1940er Jahren Computer sicherlich noch keine Rolle gespielt haben. Weiterlesen

Buchempfehlung: „Vox“

Dr. Jean McClellan ist eine renommierte Neurolinguistin und steht kurz vor dem Durchbruch: Beinahe haben sie und zwei Kollegen eine Heilung für die Sprachstörung Wernicke-Aphasie gefunden. Da ändert sich in den USA alles: ein neuer Präsident kommt an die Macht, der von einem ehemaligen Fernsehprediger angetrieben und beeinflusst wird. Plötzlich geht es für Frauen zurück an den Herd, sie dürfen nicht mehr arbeiten und - wohl das viel schlimmere Übel - nur noch hundert Worte am Tag sprechen. Schreiben und Lesen sind verboten, Zeichensprache ebenso. Die gesprochenen Worte werden über ein Armband gezählt, das bei Verstoß Stromschläge verteilt.
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Endlich wieder re:publica!

Wenn ich mich nicht verzählt habe, bin ich dieses Jahr zum 9. Mal bei einer re:publica in Berlin dabei. Und jedes Mal, wenn ich den Hof der Station (eine wirklich tolle Location!) betrete, werde ich etwas wehmütig: was waren das noch für Zeiten in der Kalkscheune, dem Friedrichstadtpalast und am Ende auch im Quatsch Comedy Club: man ist in einen Raum gegangen und kannte sofort einige der Personen - entweder persönlich, oder zumindest über Twitter. Man konnte sich ungeplant über den Weg laufen und dann die Zeit verquatschen, statt zur nächsten Session zu gehen - heute ist das zufällige Treffen leider so gut wie unmöglich.

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Ein paar Worte zu Facebook und Cambridge Analytica

Da ich in letzter Zeit nur über Raumfahrt und Astronomie schreibe, obwohl sich "in diesem Internet" gerade ganz andere Dinge ereignen (Stichworte: Facebook, Cambridge Analytica), ein paar Worte zu der Geschichte: ich versuche immernoch, mir einen Reim darauf zu machen und mir eine Meinung zu bilden. Wenn man mich fragt, ist das Thema nicht so einfach, wie es vielerorts erscheint. Dass endlich über Datenschutz im Zusammenhang mit Facebook/Social Networks geredet wird, finde ich grundsätzlich gut. Was der Auslöser dafür ist, ist letztendlich egal, Hauptsache, man redet endlich einmal darüber und das Thema bleibt länger im Fokus.

Was ich zum aktuellen Fall sage: Das ist schwierig - und fängt schon damit an, dass es diesen "Hack", von dem viele berichtet hatten, nie gegeben hat... Details könnt ihr in diesem sehr lesenswerten Artikel auf Englisch nachlesen.

Übrigens hat man schon im Dezember 2016 kurzzeitig über Cambridge Analytica diskutiert. Anlass war damals ein Artikel des Schweizer "Magazin". Details, warum der Artikel damals vielleicht nicht so ganz richtig war, kann man hier nachlesen.

Chinas Raumstation „Tiangong-1“ stürzt in der Nacht ab

Der perfekte Einstieg in diesen Blogeintrag wäre "Es ist kein Aprilscherz, dass die chinesische Raumstation "Tiangong-1" abstürzen wird". Aber das liegt zu sehr auf der Hand, vermutlich gibt es unzählige Artikel zu diesem Thema in den Weiten des Internets, die so beginnen. Abgesehen davon weiß der regelmäßige Leser natürlich, dass der Absturz der Raumstation bevorsteht, denn im Oktober habe ich schon darüber gebloggt ;-)

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5000 Sols auf dem Mars

Ein Tag auf dem Mars ist etwa 40 Minuten länger als auf der Erde, ein Mars-Tag ist ein "Sol". 90 dieser Mars-Tage sollte der Rover "Opportunity" auf dem Mars aktiv forschen, die Nasa ging nicht einmal davon aus, dass der Rover den harten Mars-Winter übersteht. Doch das Mars-Fahrzeug rollt und rollt und rollt über den roten Planeten - heute war der 5000 Sol. Acht Mars-Winter hat "Opportunity" seit der Landung im Januar 2004 überstanden (ein Mars-Jahr ist fast zwei Erdenjahre lang), teilt die Nasa mit.

Übrigens ist auch der Mars-Rover "Curiosity" schon seit August 2012 auf dem roten Planeten aktiv. Geplant war auch hier eine wesentlich kürzere Missionsdauer: etwa ein Mars-Jahr, also knapp zwei Erdenjahre. Doch auch "Curiosity" rollt und rollt und rollt auch im Februar 2018 noch.

Wow, SpaceX!

Auch auf die Gefahr hin, dass dieses Blog vorübergehend zu einem SpaceX-Fanblog mutiert, muss ich noch einmal über den Start der "Falcon Heavy" schreiben. Denn mittlerweile hat er tatsächlich stattgefunden - und hat auch größtenteils geklappt. Ich jedenfalls bin auch einen knappen Tag später noch äußerst beeindruckt ob der Leistung. Nicht nur, dass die Rakete scheinbar problemlos (und mit ordentlich Qualm) gestartet ist - SpaceX hat es auch noch geschafft, die beiden seitlichen Booster wieder synchron und nebeneinander landen zu lassen. Das war ein Anblick für die Geschichtsbücher, wenn ihr mich fragt. Und nicht der olle Tesla, der jetzt mit einem Dummy im SpaceX-Weltraumanzug durchs All treibt.

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Bald geht’s los: der lang erwartete Jungfernflug der „Falcon Heavy“

Der Startplatz 39A im Kennedy Space Center ist ein geschichtsträchtiger Ort. Hier sind in den 60er und 70er Jahren die Raketen des "Apollo"-Programms abgehoben, die ersten Astronauten brachen von dort zum Mond auf. Auch die Space Shuttles hoben bis zur Einstellung des Programms im Jahr 2011 vom Launch Pad 39A ab. Nach einer Umrüstung ist die Startrampe seit einiger Zeit wieder in Betrieb: Das private Raumfahrtunternehmen SpaceX startet von dort "Falcon 9"-Raketen, die unter anderem Satelliten ins All transportieren. Nun will SpaceX auf der Startrampe 39A ebenfalls Geschichte schreiben: die neue Trägerrakete "Falcon Heavy" soll von dort aus zu ihrem Jungfernflug starten. Weiterlesen

Facebook schraubt am Newsfeed

Kaum hat Mark Zuckerberg zu Beginn des Jahres angekündigt, Facebook in diesem Jahr verbessern zu wollen, gibt es auch schon eine erste Information darüber, wie das aussehen soll: Facebook will unter anderem die Inhalte priorisieren, die von Freunden und Verwandten des Nutzers kommen - Inhalte, die von Unternehmen gepostet wurden, werden entsprechend seltener angezeigt. Denn im Newsfeed ist einfach nicht unbegrenzt Platz.

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Elon Musk weiß, wie man Furore macht

Elon Musk - der Kopf hinter Tesla und SpaceX - weiß, wie man immer wieder mit Ankündigungen Furore macht. Zwar ist er auch der Meister der verschobenen Termine (der erste Flug der Schwerlastrakete Falcon Heavy war beispielsweise ursprünglich für das Jahr 2013 angekündigt, jetzt soll er im Januar 2018 stattfinden), doch seine Ankündigungen haben es regelmäßig in sich.

Dieses Mal geht es um die Fracht, die beim Jungfernflug der Falcon Heavy an Bord sein soll. Beim ersten Flug der unbemannten Transportkapsel "Dragon" (die mittlerweile regelmäßig die ISS beliefert) war beispielsweise ein Käselaib an Bord, für den Start der Falcon Heavy wollte Musk das "Verrückteste" mitnehmen, was ihm einfallen würde, sagte er im März. Nun, offenbar soll die Ladung ein paar Hausnummern größer sein als ein Käselaib...

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