Wisst ihr, was ich hier vermisse?

Ich vermisse die Muse, täglich mehrere Blogeinträge zu schreiben - aber noch viel mehr vermisse ich eure Kommentare. Mir ist klar, dass ich nicht ganz unschuldig daran bin - meine ständigen und immer länger werdenden Blogpausen tragen sicherlich nicht dazu bei, dass hier mehr kommentiert wird.

Und dann kommen auch noch die ganzen Möglichkeiten dazu, die sich außerhalb eines Blogs bieten: Twitter, Facebook, Google+. Ja, es ist einfacher, bei einem dieser Dienste auf den geteilten Link zu antworten und ich freue mich auch über jede dieser Reaktionen. Aber eigentlich hätte ich die Kommentare viel lieber hier im Blog.

Warum? Weil sich beispielsweise eine Diskussion erst richtig entwickeln kann, wenn die Diskutanten nicht auf mehrere Netzwerke verteilt argumentieren. Wenn jemand auf Twitter antwortet, der Nächste bei Facebook kommentiert und ein Dritter auf Google+, dann kommt maximal eine Diskussion mit mir zustande - und das ist schade.

Außerdem werde ich das Gefühl nicht los, dass mir persönlich ein Kommentar im Blog mehr wert ist als ein Kommentar an anderer Stelle. Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Ich gehöre aber auch zu den Menschen, die in der Regel per E-Mail oder privater Nachricht zum Geburtstag gratulieren - einfach weil ich finde, dass eine E-Mail oder Nachricht mehr "wert" ist als der schnelle Eintrag auf einer Pinnwand (das könnt ihr euch ja schon einmal merken *hust*).

[Edit: Übrigens ist dieser Beitrag nicht als fishing for compliments comments gedacht - ich freue mich trotzdem über jeden Kommentar.]

Tanja Banner

Tanja Banner (geb. Morschhäuser), Online-Journalistin und Bloggerin mit Interesse an Social Media, Astronomie und Raumfahrt. Bücherwurm. Fan des FC Bayern. Pendlerin. Online-Redakteurin bei der Frankfurter Rundschau.

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7 Kommentare

  1. Gerne schreib ich Dir einen Kommentar. Habe gerade die Erfahrung gemacht, dass Kommentare im Blog dann kommen, wenn man ein Thema hat, über das viele nachdenken und zu dem sie eine eigene Meinung haben! Möglichst wirtshaustauglich :D

  2. Das ist aber nett – danke für den Kommentar. Wahrscheinlich hast du Recht, es kommt immer auch mit auf die Themen an…

  3. Die pragmatische Lösung wäre natürlich, nicht auf so vielen Hochzeiten zu tanzen :) Als Social Media Spezialistin kann man das sich das natürlich nicht erlauben, aber vielleicht kannst du stärker trennen, was du in den verschiedenen Bereichen machst.

    Ich überlege ernsthaft, ob ich im Herbst wie ursprünglich geplant wieder bloggen will oder stattdessen einfach bei Google+ anfange. Aber nur eines von beiden.

  4. Es ist generell so, dass nur ein ganz geringer Anteil der Leser wirklich kommentiert. Der Inhalt des Blog Eintrags ist von grosser Relevanz. Ist das Thema dann noch etwas provozierend präsentiert kommen schnnell einige Beiträge zusammen.
    Aber du hast es schon richtig erfasst. Dadurch das es so viel andere Möglichkeiten des Kommentierens gibt – FB, Twitter und Co – verlagert sich die Diskussion aus dem Blog heraus.

  5. @Michael: Du hast Recht, es wäre am einfachsten, nicht alle Möglichkeiten auszunutzen – aber wie du auch erkannt hast: das geht nicht ;-) Ich versuche derzeit, Facebook & Co. zum „Marketing“ zu nutzen und bin auch etwas überrascht, dass dort kommentiert wird, nachdem der Blogeintrag hier gelesen wurde…

    Falls du dich für Google+ und gegen dein Blog entscheidest, bin ich gespannt, wie das klappt. So richtig vorstellen kann ich mir das noch nicht, aber G+ ist auch noch „jung“ ;-)

  6. @Lars Ich kenne natürlich die 90-9-1-Regel und erwarte ja auch nicht, dass jeder wie wild und ohne wirklichen Inhalt/Mehrwert kommentiert. Aber die, die kommentieren, tun das sehr verstreut und das ist schade. Ich hoffe, dass ich das wieder etwas „einfangen“ und ins Blog zurückholen kann…

  7. Ich kenne das Problem das du beschriebst sehr gut. Durch die vielen Möglichkeiten ist es manchmal schwer in diesem Durcheinander einen Überblick zu haben und auf alle Kommentare einzugehen!

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