Entdeckung des Jahres 2009

Meine persönliche Entdeckung des Jahres 2009 war übrigens die Autorin Jodie Picoult. Zwar hatte ich vor einiger Zeit schon mit großer Begeisterung "19 Minuten" gelesen, richtig "entdeckt" habe ich die Bücher von Jodie Picoult erst im letzten Jahr für mich.

Ich habe noch nie erlebt, dass Bücher, die man in einer Nacht durchlesen kann, besonders viel Tiefgang haben (Ausnahmen gibts natürlich immer!). Aber bei den Büchern von Picoult ist das anders: Die Themen sind fesselnd und beschreiben immer Ausnahmesituationen im Leben von Menschen, so dass man sich immer selbst die Frage stellt, wie man selbst in der Situation handeln würde. Gleichzeitig ist die Sprache so angenehm, dass man wirklich in einer Nacht ein Buch komplett lesen kann. Und danach immer noch nicht losgelassen wird - bei mir wirken die Bücher immer ein paar Tage nach.

Unbedingte Leseempfehlung, z.B. für "Die Wahrheit meines Vaters" oder das verfilmte Buch "Beim Leben meiner Schwester".

Tanja Banner

Tanja Banner (geb. Morschhäuser), Online-Journalistin und Bloggerin mit Interesse an Social Media, Astronomie und Raumfahrt. Bücherwurm. Fan des FC Bayern. Pendlerin. Online-Redakteurin bei der Frankfurter Rundschau.

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6 Gedanken zu „Entdeckung des Jahres 2009

  1. Mich haben andere Bücher von ihr immer abgeschreckt wegen der Thematik! Meine Ma war ganz angetan von „Beim Leben meiner Schwester“, aber ich hasse es Krankheiten als Thema zu haben. Kann ich nicht ab, deswegen hab ich es nie gelesen.

    Was ist denn die Grundproblematik bei „Die Wahrheit meines Vaters“?

  2. Ganz einfach gesagt: Es geht um Lügen! Ein Vater hat seine Tochter als Kind entführt und es ihr 28 Jahre lang nicht gesagt. Es kommt raus, er kommt in den Knast und man stellt sich die Frage, hätte man das unter diesen Bedingungen nicht genauso getan?

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