Der TOEIC und ich

Letztes Wochenende habe ich die erste zu 100% freiwillige Prüfung meines Lebens abgelegt - und sogar noch Geld dafür bezahlt. Es handelt sich dabei um den TOEIC, den Test of Englisch for International Communication. Getestet werden Hörverständnis und Leseverständnis und daraus abgeleitet wird, wie gut man mit der Sprache im Beruf klarkommt (und zwar nicht nur beim Hören und Lesen, das wird auch aufs Reden und Schreiben übertragen).

Ich wusste schon immer, dass mein Englisch nicht schlecht ist - aber da das jeder von sich behaupten kann, habe ich beschlossen, an diesem Test teilzunehmen.

Nachdem ich mir die Beispielaufgaben durchgelesen bzw. angehört hatte, war mir schon klar, dass die Entscheidung für den Test für mich die Richtige war. Nach zweieinhalb Stunden Test war ich mir dessen noch sicherer - und war trotzdem von dem Ergebnis überrascht, das ich heute schon im Briefkasten gefunden habe:

Besonders spannend ist die Punktzahl, die man auf diesem Foto nicht lesen kann: 990 Punkte. Und das ist der Moment gewesen, in dem ich fast vom Stuhl gefallen bin: 990 Punkte ist die HÖCHSTPUNKTZAHL. Ja, ich gebe zu: ich hatte mir insgeheim das Ziel gesetzt, ein goldenes Zertifikat zu bekommen (d.h. 860-990 Punkte), aber dass ich die Höchstpunktzahl erreiche - damit hätte ich ja nie gerechnet!

Tanja Banner

Tanja Banner (geb. Morschhäuser), Online-Journalistin und Bloggerin mit Interesse an Social Media, Astronomie und Raumfahrt. Bücherwurm. Fan des FC Bayern. Pendlerin. Online-Redakteurin bei der Frankfurter Rundschau.

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8 Gedanken zu „Der TOEIC und ich

  1. Respekt Tanja!
    Mein lieber Herr Gesangsverein – ich wäre sicher schlechter! Kann man denn mit dem Test nun bei Bewerbungen etc. pp. angeben?

  2. Wie auf Twitter auch hier noch einmal Glückwunsch!

    Und so bleibt doch eine Frage: Warum um Himmelswillen sparen die an zehn Punkten, um eine schöne runde 1000 hinmeißeln zu können?

    Ich kann es mir nur mit Gründen des Layouts erklären, denn so viele Vollpunktzahler werden die wohl kaum haben, dass sie an Mehrkosten für Tinte arm werden ;)

  3. @sid: Hast natürlich Recht. Ich habe hier noch nicht gepostet, was diese Punktzahl in der Interpretationstabelle bedeutet – DAMIT kann man angeben ;-)

    @danyo: Nochmal danke – ich war auch verwirrt über dieses unrunde Ergebnis. Noch seltsamer wird es, wenn man weiß, dass es genau 200 Fragen sind (jeweils 100 zum Hören und zum Lesen) und dass ich in zwei von vier Hörverständniskategorien nicht ganz die 100% geschafft habe ;-)

    @Froggy: Danke! Der Wisch sieht ehrlich gesagt beeindruckender aus als mein Diplom – vielleicht rahme ich ihn mir und hänge ihn an die Wand :-D

  4. Glückwunsch! Aber danyo hat recht: 990 Punkte hören sich mehr wie „fast alles richtig“ als wie „Vollpunktzahl“ an.

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