A Prisoner of Birth

Ich habe lange nichts über Bücher geschrieben - das werde ich hiermit nachholen, denn ich lese gerade ein Buch, das sich wirklich einen Blogeintrag verdient hat. Bisher bin ich zwar erst auf Seite 426 (von 661), aber ich bin ziemlich sicher, dass mich "A Prisoner of Birth" von Jeffrey Archer nicht mehr enttäuschen wird.

Es geht darin um Danny Cartwright, einen Automechaniker, der seiner schwangeren Freundin einen Heiratsantrag macht. Noch am gleichen Abend wird er wegen dem Mord an seinem besten Freund und zukünftigen Schwager verhaftet. Obwohl er und seine Verlobte die Wahrheit kennen (sie waren beim Mord anwesend und konnten ihn nicht verhindern), landet Danny hinter Gittern - die vier Zeugen (u.a. ein beliebter Schauspieler und ein Anwalt) sind einfach zu glaubwürdig.

22 Jahre, lautet das Urteil für Danny. Im Knast wird er von Nick Montcrieff unter die Fittiche genommen - er lernt dort zu lesen und zu schreiben und macht aus Danny einen neuen, gebildeten Menschen mit guten Manieren, dem man den Automechaniker und seine Herkunft nicht mehr anmerkt.

Als Dannys Berufung nach einem Jahr Knast abgelehnt wird, bricht er jeglichen Kontakt zu seiner Verlobten und seiner mittlerweile geborenen Tochter ab, um sie nicht weiter zu belasten. Im Knast bildet sich ein verzweifelter Danny weiter, während Nick seiner vorzeitigen Entlassung wegen guter Führung entgegenfiebert...

Eigentlich bietet das Buch einen perfekten Cliffhanger für diese Stelle meines Textes. Dieser Cliffhanger würde allerdings einen großen Teil der Spannung aus dem Buch nehmen - deshalb verzichte ich darauf und lege euch das Buch ohne nähere Begründung ans Herz. Unbedingt lesen!

Tanja Banner

Tanja Banner (geb. Morschhäuser), Online-Journalistin und Bloggerin mit Interesse an Social Media, Astronomie und Raumfahrt. Bücherwurm. Fan des FC Bayern. Pendlerin. Online-Redakteurin bei der Frankfurter Rundschau.

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4 Gedanken zu „A Prisoner of Birth

  1. Schwergewichtige Literatur? Naja, nicht unbedingt… ;-) Das Buch ist eher sehr gut lesbar, auf keiner Seite langweilig und hat auch die eine oder andere unvorhersehbare Wendung parat.

    Der Teil der Geschichte, den ich beschrieben habe, findet ca. im ersten Drittel des Buchs statt. Mittlerweile bin ich übrigens fertig damit und muss sagen, dass mich das Buch wirklich nicht enttäuscht hat – im Gegenteil!

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