Zur Zeit werden die Verwertungsrechte für Bundesligaspiele in Deutschland von der DFL zentral vermarktet. Das heißt: Jeder Verein hat die gleichen Chancen - der VfL Bochum bekommt ähnlich viel Geld wie der FC Bayern München (soweit ich weiß gestaffelt nach Tabellenplatz).

Eine dezentrale Vermarktung würde bedeuten, dass jeder Verein seine eigenen Spiele verkauft. Die "großen" Vereine würden dabei natürlich richtig absahnen - die Kleinen hätten so gut wie keine Chance. Wer kauft schon ein Spiel von Freiburg, wenn er Quotenbringer wie Schalke haben kann? Einziger Lichtblick für die kleinen Vereine wären die Heimspiele gegen "große" Mannschaften.

Deshalb wird bei uns in Deutschland, dem Land der Bürokratie, die Fußballbundesliga zentral vermarktet. Auch wenn einige Beteiligte darin "kartellähnliche Strukturen" sehen.

Tanja Banner

Tanja Banner (geb. Morschhäuser), Online-Journalistin und Bloggerin mit Interesse an Social Media, Astronomie und Raumfahrt. Bücherwurm. Fan des FC Bayern. Pendlerin. Online-Redakteurin bei der Frankfurter Rundschau.

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