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Schlagwort: Social Media (Seite 10 von 10)

Gesammelte Links der letzten Tage (III)

Mobiles Internet – Jeder fünfte Handybesitzer surft mobil im Web
Jochen Mai fasst in der Karrierebibel eine Studie von TNS Infratest zusammen und zeigt, wie das mobile Internet momentan genutzt wird.

UK, French and German journalists using social media 'as standard', suggests new research
Laut einer Studie nutzen 80% der befragten Journalisten aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland Social Media zur Recherche und zur Eigenwerbung.

"Sie werden diesen Prozess nicht stoppen"
Dirk von Gehlen beschreibt, wie sich Twitter durch den Relaunch hin zu einem journalistischen Medium wandelt.

F wie Facebook

Wenn ich in der Adresszeile meines Browsers den Buchstaben "F" eintippe, sehe ich folgendes Bild:

Der Buchstabe FSo viel zum Thema "Bin ich ein Social-Media-Nerd?"...

Wem die fünf Websites nichts sagen, hier eine kurze Erläuterung. Wer die Seiten kennt, braucht nicht weiterlesen, kann aber trotzdem gerne einen Kommentar hinterlassen ;-)

Fliplife: Neues Social Game von einem Team rund um Sevenload-Gründer Ibo Evsan

Facebook: Wer kennt es nicht? Mittlerweile wahrscheinlich DAS Social Network schlechthin

Foursquare: Auf der About-Seite von Foursquare steht der schöne Begriff "Social City Guide". Location based social network könnte man wohl auch dazu sagen.

Flattr: Ein Micropayment-Dienst. Hier kann man sich anmelden, um mit kleinen Geldsummen z.B. gut recherchierte Blogeinträge zu honorieren.

Flickr: Hier kann man seine Fotos hochladen, mit anderen teilen und anderen z.B. auch zur Verfügung stellen (über Creative Commons). Aber das wusstet ihr sicherlich schon ;-)

Bin ich ein Social-Media-Nerd?

Die Antwort ist wohl: JA! Aber das ist bei diesem Test auch nicht schwierig... Ich komme auf 4-5 Punkte (beim Facebook-Film bin ich noch unschlüssig...)

Und mit diesem Blogeintrag kann ich damit auch Punkt 8 bejahen ;-)

[via @danielrehn]

Gesammelte Links der letzten Tage (II)

Ich habe in den letzten Tagen so viele Links gesammelt, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Deshalb hier eine unkommentierte Auswahl aus meiner Linkliste, zu mehr habe ich hoffentlich demnächst wieder Zeit.

Gesammelte Links der letzten Tage (I)

Marcell Jansen und die Socia-Media-Macht der Prominenz
Thomas Knüwer zeigt anhand eines aktuellen Beispiels, wie durch Social Media das Verhältnis von Sportkommentatoren, Sportlern und Zuschauern auf den Kopf gestellt wird. Konkret beschwert sich Marcell Jansen auf seiner Website über Fußball-Kommentatoren, die seinen Ruf durch Spekulationen schädigen. Und Thomas Knüwer diagnostiziert: "Wieder einmal nivelliert das Web vorhandene Macht- und Hierarchiestrukturen. Der Journalist als Mittler zwischen den “Spielern da oben” und den “Fans da unten” wird unnötig."

Wake up: Illusionen über Social Media"
Anika Geisel beschreibt beim PR Blogger acht Illusionen über Social Media, die mir sehr bekannt vorkommen und die (ich denke, das kann man behaupten, ohne sich allzuweit aus dem Fenster zu lehnen) immer noch sehr weit verbreitet sind. Darunter sind auch die Klassiker "Social Media ist umsonst" und "Social Media ist nur ein Hype".

The Next 5 Years in Social Media
Bei Mashable schaut man in die Zukunft der Social Media - genauer gesagt in die nächsten fünf Jahre. Und stellt dabei unter anderem fest, dass die "Großen" nicht verschwinden werden, denn: "Facebook has a far larger user base and more diverse demographics than any social network before it, and is becoming a de facto login service around the web." Eine Vorhersage, die mit Sicherheit so ähnlich eintreten wird, ist diese: "the next five years will see shifts in certain areas of media – like television and radio – that will be as dramatic as those seen in print over the past decade."

Social Media – mein Definitionsversuch

Wo fängt man am besten an? Am Anfang. Und ein guter Anfang ist in diesem Fall eine Definition - es folgt ein Versuch, den Begriff "Social Media" (vor allem im Bezug auf Unternehmen) für mich zu definieren - ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne den Anspruch, dass mir jeder zustimmt.

Es gibt viele Definitionen
Bei einem vieldiskutierten Thema wie Social Media gibt es viele Definitionen (siehe z.B. Wikipedia), jeder definiert bestimmte Aspekte etwas anders. Ich sage: Social Media ist mehr als soziale Netzwerke und die Möglichkeit, User Generated Content herzustellen und auszutauschen. Es ist auch mehr als eine "many-to-many"-Kommunikation und mehr als reine Kommunikationskanäle.

Social Media muss in den Köpfen anfangen
Social Media sollte schon anfangen, bevor man einen Twitter- oder Facebook-Account anlegt - und zwar in den Köpfen derjenigen, die Social Media nutzen möchten. Denn eines der wichtigsten Dinge, die Social Media mit sich bringt, ist Transparenz. Das heißt nicht, dass man bedingungslos dazu bereit sein muss, jedes Betriebsgeheimnis nach außen zu tragen. Vielmehr heißt es (am Beispiel Produktentwicklung), nicht nur Endergebnisse herauszutrompeten, sondern schon über Zwischenschritte zu berichten und die Fangemeinde miteinzubeziehen, nach Meinungen, Feedback und Anregungen zu fragen.

Die Meinung der User wertschätzen
Aber auch das alleine reicht nicht. Denn: Nach Meinungen fragen ist leicht, die Meinungen dann auch zu berücksichtigen ist wesentlich schwieriger, als es klingt. Aber genau darum geht es. (Auch hier gilt: Man muss nicht jede einzelne Meinung umsetzen, egal ob sie gut ist oder nicht. Aber man sollte den Usern das Gefühl geben, dass sie gehört werden und dass ihre Ideen aufgegriffen werden, wenn sie gut sind.)

Social Media als Lebensgefühl
So gesehen kann man vielleicht sagen, dass Social Media ein Lebensgefühl ist. Denn man muss unter Umständen die komplette Unternehmenskultur umstellen, um die Menschen, von denen man bisher nur das Geld wollte, aktiv mit einzubeziehen. Wenn man sie dann auch noch fair behandelt und ein offenes Ohr für ihre Anliegen hat, schafft man es mit etwas Glück, aus Kunden Fans zu machen.

Auf Anfang nächster Woche verschoben

Eigentlich sollte hier ein erster Social-Media-Beitrag stehen. Da er aber noch nicht ganz fertig ist und ich in den nächsten Tagen nicht an einer Diskussion teilnehmen kann, verschiebe ich die Veröffentlichung auf Anfang nächster Woche. Dann gibt es hier auch ein paar Bilder aus einer meiner europäischen Lieblingsstädte, aus Rom.

Themawechsel: Social Media und Co.

Ich beschäftige mich beruflich und privat viel mit Social Media und habe deshalb beschlossen, hier mehr über dieses Thema zu schreiben und etwas weniger über Privates. Auf angeregte Diskussionen zu den Themen, die ich anschneide, freue ich mich jetzt schon. Und vielleicht versteht der eine oder andere mitlesende Social-Media-Skeptiker mit der Zeit auch, dass Social Media mehr ist als "ein bisschen Twitter und Facebook" ;-)

Mein erstes Mal: re:publica in Berlin

Nachdem ich eigentlich schon die letzten beiden Jahre zur re:publica nach Berlin wollte, habe ich es dieses Mal und mit der großzügigen Unterstützung meines Arbeitgebers (das muss ja mal gesagt werden!) endlich geschafft.

Das Negative vorneweg: Erinnert mich bitte daran, nicht mehr alleine auf eine Messe, einen Kongress, eine Konferenz oder ähnliches zu gehen. Ich bin ja nicht gerade als der Typ Mensch bekannt, dem es leicht fällt, andere anzusprechen, zu smalltalken oder ähnliches. Und deswegen braucht man von Anfang an Begleitung. Oder man twittert alleine vor sich hin und sitzt abends alleine im Hotelzimmer. Aber gut, sieht man davon ab und bedenkt weder den schlechten WLAN-Empfang noch die Vulkanstaubwolke (aka #ashtag), die mir den Heimflug vermasselt hat (diese Story habe ich fürs earthTV-Blog aufgeschrieben), war die re:publica echt spannend und jederzeit empfehlenswert.

Ich war dabei, als Jeff Jarvis über diverse deutsche Eigenheiten wie die gemischte Sauna und das Verhältnis der Deutschen zur Privatsphäre gesprochen hat. Sehr interessant und amüsant – Details kann man hier nachlesen. Ich war bei einem Vortrag von Udo Vetter zum Thema „Spielregeln für den zweiten Lebensraum“ – ich würde sagen, wenn man diesem Mann zwei Stunden zugehört hat, hat man mehr Ahnung von Medienrecht als nach den zwei Semestern Medienrecht, die ich im Studium genießen durfte. Leider dauerte der Vortrag nur eine Stunde ;-)

Ich habe (leider nur das Ende des Vortrags) „Sex and Internet“ gehört. Das Highlight: Chatroulette mit ca. 500 Anwesenden! Nicht zu vergessen: Sascha Lobo, der sich über shit storms ausgelassen hat – sehr amüsant. Und die erste Twitterlesung, die ich verfolgen durfte, war das zweite Highlight des Tages – ich wünschte, ich könnte auch solche lustigen, nachdenklichen, amüsanten oder auch fiesen Tweets schreiben ;-)

Und was war noch? Z.B. eine Podiumsdiskussion über die amerikanische Medienlandschaft mit dem interessanten Fazit, dass die Menschen in Deutschland (im Gegensatz zu Amerikanern) Print zu lieben scheinen. Überhaupt war diese Diskussion sehr interessant. Community-Management war ein weiteres Thema, von dem ich mir allerdings etwas mehr erhofft hatte. Die Aussage „eine Community kann man nicht steuern“ fand ich doch leicht enttäuschend.

Highlight von Tag 2 war aber der Vortrag von Daniel Schmitt von Wikileaks. Ich kannte Wikileaks natürlich vorher schon (genau wie 99% der Anwesenden), aber spannend war es trotzdem. Vor allem Aussagen wie „wir sind nicht die Konkurrenz der Zeitungen, wir wollen ihnen bei ihrer Berichterstattung helfen“. So hatte ich das noch gar nicht betrachtet und ich denke, das stimmt. (Hier ein Interview bei SpOn)

Der letzte Tag ist dann leider ganz anders verlaufen als geplant, Details dazu kann man dann ab Montag im earthTV-Blog nachlesen. (Es hatte grob gesagt etwas mit dem unaussprechlichen isländischen Vulkan und meinem Flug zu tun.) Ich habe mir den Vortrag von Götz Werner angehört, in dem es um das Grundeinkommen ging. Hätte ich vorher mehr gewusst als nur den Titel des Vortrags („Revolution im Kopf“), hätte ich mir diesen Vortrag nicht angetan. Interessanter dagegen war der Vortrag von Miriam Meckel („This object cannot be liked“): Interessante Gedankengänge, die von sehr banalen Banalitäten (die „like“-Funktion in Facebook) ausgingen und wirklich komplex und spannend wurden.

Anschließend war der Tag für mich dann leider gelaufen. Die restliche Zeit habe ich im Berliner Nahverkehr, auf dem Flughafen und im ICE verbracht. Aber so schlimm war das im Nachhinein wohl doch nicht.

Fest steht: Nächstes Jahr bin ich wieder dabei! Werde mir allerdings jemanden suchen, der mich begleitet ;-)

[Edit 17.4. 18:15 Uhr:] Links sind nachgetragen!

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