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BJ-Konzert, once again

und dieses Mal etwas ausführlicher. Deshalb bitte unten klicken, um weiterzulesen! :-)

Supporting Act No. 1: "Fatro"

Die erste Vorband waren "Fatro", die den ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen hatten. Sie waren ganz erträglich - nicht so gut, dass ich mir eine CD kaufen würde, aber als Vorband akzeptabel. Mich hat es nur etwas verwundert, dass der Sänger/Frontman ziemlich unnervös wirkte. Oder besser gesagt: herumhampelte und Luftgitarre spielte, als ob solche Aktionen für einen "no name" nicht peinlich wären ;-) Eine knappe halbe Stunde hatten die (ich weiß gar nicht wie viele) Jungs die Bühne für sich und haben uns dann wieder der langweiligen Warterei überlassen.

Supporting Act No. 2: Nickelback

Unsere zweite Vorband waren Nickelback, die ich persönlich gut fand. Der Sänger kam sehr sympathisch rüber und ehrlich war er auch - er hat uns bestimmt vier Mal gefragt, ob wir uns auch amüsieren, denn schließlich wäre es sein Job uns zu unterhalten bis Bon Jovi kommen... Aufgefallen ist mir, dass die Songs von Nickelback anscheinend nur melodisch sind, wenn man sie schon öfter gehört hat. Oder sind etwa alle Songs außer "Photograph" und "How you remind me" unmelodisch? Aber zurück zum Thema: Eine knappe Stunde haben uns Nickelback mit ihrer Musik erfreut und dann kam die nächste Pause.

Highlight des Tages: Bon Jovi

Irgendwann kamen dann endlich diejenigen auf die Bühne, wegen denen ich schon den halben Tag unterwegs war: Bon Jovi (die überraschenderweise auch einige ältere nicht-chartserprobte Songs im Gepäck hatten). Der erste Song "Last man standing" hat gleich klargemacht, worum es den ganzen Abend lang gehen wird: "Da stehen fünf nicht zusammengecastete, schon lange dem Teenager-Alter entwachsene, nicht unbedingt gut aussehende Männer auf der Bühne, die Musik machen. Und zwar echte Musik, mit Inhalten (ja, die gibts auch bei Bon Jovi!) und nicht nur kommerzielles Blablabla". Neben den allseits bekannten Klassikern wie "Keep the faith", "Bad medicine", "It's my life" und "Wanted dead or alive" kamen gerade auch die Songs des aktuellen Albums "Have a nice day" gut an (u.a. "Complicated", "Who says you can't go home", "Bells of freedom"). Und die unbekannteren Songs wie "I'd die for you" oder "Never say good-bye" wurden natürlich auch mit kräftigem Applaus honoriert.

Meine absoluten Highlights

Richie Sambora, der einsam mit seiner Gitarre auf der Bühne steht und "I'll be there for you" singt (siehe auch mein Video). Jon Bon Jovi und Richie Sambora im Duett bei "Wanted dead or alive", "Bells of freedom", weil es einfach ein wunderschönes Lied ist. Und nicht zu vergessen die beiden etwas aggressiveren Songs "It's my life" und "Have a nice day". Besonders lustig war dabei auch die Tatsache, dass die wenigsten Zuschauer verstanden haben, warum Richie Sambora bei "Have a nice day" des Öfteren seinen Mittelfinger im Gebrauch hatte (dazu muss man den Songtext kennen und verstehen...)

Meine Videos zum Konzert findet ihr bei Youtube.

Bildquelle: selbstgeschossen, Fotograf: T.M.

Tanja Banner

Tanja Banner (geb. Morschhäuser), Online-Journalistin und Bloggerin mit Interesse an Social Media, Astronomie und Raumfahrt. Bücherwurm. Fan des FC Bayern. Pendlerin. Online-Redakteurin bei der Frankfurter Rundschau.

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2 Kommentare

  1. Aber so ganz unkommerziell sind Bon Jovi auch nicht, oder?
    Ihr habt’s ganz schön nah an die Bühne geschafft. Bei so einem großen Konzert eine Glanzleistung ;))

  2. cassiopeia

    30. Mai 2006 at 9:11

    Ich behaupte ja nicht, dass sie nicht kommerziell sind (wer ist das nicht?). Aber manchmal steckt in den Songs eben mehr drin, als die meisten denken ;-)

    Ja, wir waren ziemlich weit vorne. Und wenn wir rechtzeitig gemerkt hätten, was da fünf Meter vor uns aufgebaut wird, wären wir sogar direkt vor einer Art „Laufsteg“ gestanden, auf dem Jon Bon Jovi später öfters entlanggelaufen ist…

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