Schlagwort: Raumfahrt (Seite 1 von 5)

Bye, Cassini!

Vergangene Woche hat sich die Raumsonde "Cassini", die seit 2004 um den Planeten Saturn kreiste, für immer verabschiedet. Während ich solche Themen normalerweise beruflich beobachte, habe ich mich dieses Mal nur privat damit beschäftigt - soweit das eben geht, wenn man sich quasi "hauptberuflich" um ein drei Monate altes Kind kümmert.

Offiziell "verabschiedet" von "Cassini" hatte ich mich deshalb schon im April - und habe es mir nicht nehmen lassen, eine Fotostrecke der schönsten Bilder von "Cassini" zusammenzustellen.

Jetzt ist "Cassini" nur noch Staub und Asche - aber die beteiligten Wissenschaftler haben sicher noch viele Daten erhalten, mit denen sie noch viele Jahre arbeiten können.

Buchkritik: „The Martian“ von Andy Weir

Pathfinder (unten) und der Rover Sojourner auf dem Mars. © NASA

Pathfinder (unten) und der Rover Sojourner auf dem Mars. © NASA

Oft passiert es mir nicht, dass ich ein Buch Jahre nach der Veröffentlichung in die Hände bekomme und mich sofort frage, warum ich nicht schon viel früher darauf aufmerksam wurde. Und es passiert mir auch nicht oft, dass ich durch eine Filmankündigung auf ein Buch aufmerksam werde und es dann noch schnell lese, bevor der Film veröffentlicht wird. Beides trifft bei mir auf genau zwei Bücher (bzw. eine Reihe und ein Buch) zu: Die "Herr der Ringe"-Trilogie von J.R.R. Tolkien und "The Martian" von Andy Weir. Um letzteres Buch soll es hier gehen.

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„Hubble“ wird diesen Monat 25 – happy birthday!

Auf manchen Bildern sieht es aus wie eine "Blechdose im All", es ist für ein Stück Technik schon ziemlich alt und liefert trotzdem noch jede Menge neue Erkenntnisse: Das Weltraumteleskop "Hubble", das diesen Monat 25 wird.

Am 24. April 1990 ist "Hubble" an Bord eines Space Shuttles ins All gestartet, einen Tag später wurde es in einer Erdumlaufbahn ausgesetzt und liefert bis heute (zugegeben, die erste Zeit lief es nicht ganz so glatt...) beeindruckende Bilder aus den Tiefen des Universums. Weiterlesen

Rosetta-Mission: ESA goes Science Fiction

Wie bringt man Menschen das näher, was einerseits unglaublich weit weg passiert, andererseits aber mit ihren Steuergeldern finanziert wird? Nach der NASA, die Schauspieler William Shatner über die Mars-Mission von "Curiosity" hat sprechen lassen, versucht jetzt auch die ESA, mit Hilfe eines Videos (Science Fiction!) zu verdeutlichen, worum es bei der "Rosetta"-Mission geht.

Auf mehr als sechs Minuten sinnieren ein Meister und seine Schülerin über die Entstehung der Erde, was dafür notwendig war (Wasser!) und wie wichtig Ambitionen und hochgesteckte Ziele sind. Und tatsächlich: Die Rosetta-Mission ist nichts weiteres, als ein ambitioniertes, äußerst hochgestecktes Ziel. Immerhin soll eine Raumsonde, die jahrelang einem Kometen hinterher gejagt ist und ihn seit einiger Zeit umkreist, nun auch noch einen Lander auf der Oberfläche aussetzen. In gut zwei Wochen soll dieser letzte Schritt vollbracht werden, am 12. November 2014 ist es endlich soweit. Dann wird sich zeigen, ob aus Science Fiction - der Kurzfilm spielt in der Zukunft und geht davon aus, dass die Mission gelingt - Science Fact wird. Ich drücke jedenfalls die Daumen.

ISEE-3 Reboot Project: Ein Erfolg, aber anders, als gedacht

Eigentlich wollte man die ausgemusterte NASA-Raumsonde ISEE-3 zurück in ihren ursprünglichen Orbit bringen und mit den Daten, die sie von dort senden würde, arbeiten. Doch nun ist alles anders: Es hat wohl nicht geklappt, die Sonde dazu zu bewegen, ihre Bahn so zu ändern, dass sie in die alte Flugbahn zurückkehrt.

36 years and more than 30 billion miles have taken its toll on the spacecraft's propulsion system. We have exhausted every option to bring the engines online so as to conduct the correction maneuver required to place it in its planned orbit. Without the pressurant it just won't work.

Doch die Teammitglieder des ISEE-3 Reboot Projects, die sich eines beinahe aussichtslosen Projekts angenommen hatten und weit voran kamen, geben nicht auf: Wenn man die Raumsonde nicht in die gewünschte Bahn lenken kann, muss man eben mit dem Vorlieb nehmen, was möglich ist. Nun soll ISEE-3 am Mond vorbeifliegen und weiter in einem Orbit um die Sonne bleiben. Die Umlaufbahn ist fast identisch zu der der Erde, schreiben die Organisatoren auf ihrer Website.

Wenn ISEE-3 den Mond am 10. August passiert, soll die "ISEE-3 Interplanetary Citizen Science Mission" starten. Was genau dahintersteckt, mit wem man Partnerschaften eingehen will und was weiter passiert, ist noch offen. Doch da das Team sehr offen über Twitter/Facebook kommuniziert, dürfte man bald mehr erfahren von der nach eigenen Angaben ersten

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Ich werde das Projekt auf jeden Fall gespannt weiterverfolgen und empfehle allen, die sich ebenfalls dafür interessieren, folgende Links:

ISEE-3-Rettungsmission: Zuschauer in aller Welt

Vor einiger Zeit habe ich über den Versuch berichtet, die alte Raumsonde ISEE-3 wiederzubeleben (ihr erinnert euch: "Kann man eine Raumsonde via Crowdfunding retten?"). Das Geld für die Rettungsmission ist schon lange eingesammelt, grünes Licht von der NASA gab es auch. Derzeit beobachte ich beinahe täglich auf Twitter (@ISEE3Reboot), wie das Team mit der Raumsonde Kontakt aufnimmt. Weiterlesen

ISEE-3: Die nächste Erfolgsmeldung!

Nach dem erfolgreichen Erreichen von zwei Crowdfunding-Zielen (erst 125.000 $, dann 150.000 $ - bis zum Ende des Crowdfunding-Zeitraums wurden 159.602 $ eingesammelt) und dem unterschriebenen NASA-Vertrag hat das ISEE-3 Reboot Project vor einigen Stunden das Erreichen eines weiteren Zwischenziels verkündet: Weiterlesen

ISEE-3 Reboot Project: Crowdfunding-Ziel erreicht

Kann man eine Raumsonde via Crowdfunding retten? Diese Frage habe ich neulich gestellt. Nun ist die Frage zwar noch nicht beantwortet, aber ein kleines Stück hat sich die Geschichte inzwischen weiterentwickelt: Das Crowdfunding-Ziel von 125.000 Dollar wurde vor einigen Tagen erreicht, die Projekt-Initiatoren haben das Crowdfunding noch um einige Tage und 25.000 Dollar verlängert (Edit 23.5.: Auch dieses Ziel wurde innerhalb der vorgegebenen Zeit erreicht). Das zusätzliche Geld will man dafür verwenden, die Position der Raumsonde ISEE-3 herauszufinden. Dazu muss das Deep Space Network der NASA zum Einsatz kommen, die Kosten schätzen die Projekt-Initiatoren auf etwa 25.000 Dollar. Weiterlesen

Kann man eine Raumsonde via Crowdfunding retten?

Eine Raumsonde ist seit 1978 im All unterwegs, bekommt nach der ersten erfolgreichen Mission eine zweite Mission, die sie ebenfalls erfolgreich abschließt. Sie sorgt für einige Premieren im All und wird 1997 von der NASA aufgegeben. Nur ein Trägersignal bleibt übrig. Beim letzten Kontakt mit der Sonde sind noch ein Großteil der Instrumente intakt, auch genug Treibstoff ist an Bord. Doch die NASA schafft 1999 die Instrumente ab, die für den Kontakt mit der Raumsonde nötig wären. Weiterlesen

Faszination Astronomie und Raumfahrt

In letzter Zeit wurde ich einige Male gefragt, warum ich mich für Astronomie und Raumfahrt interessiere. Dabei fielen auch nicht selten die Begriffe "Star Trek" und "Star Wars". Doch ich habe weder mit dem einen noch dem anderen etwas am Hut. Meine Faszination für die Astronomie und Raumfahrt kommt nicht aus dem Fernsehen, sondern "von oben": Vom wunderschönen nächtlichen Sternenhimmel und von den beeindruckenden Bildern, die mit Hilfe der Weltraumteleskope wie Hubble entstehen. Weiterlesen

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