Schlagwort: Klarinette

Puh.

Es ist geschafft. 110 Erst- und Zweitklässler 4 Stunden lang auf Trab gehalten. Fast allen zu einem Quietschton auf der Klarinette verholfen und davon fast Kopfschmerzen bekommen. Wenn nur 20% aller Kinder, die von der Klarinette begeistert waren, sich für den Klarinettenunterricht bei uns anmelden, können wir mehr als zufrieden sein.

Verschoben

Wegen einer Kehlkopfentzündung von Sänger Rea Garvey wurde "mein" Reamonn-Konzert von Oktober auf Januar verlegt. Dabei hatte ich mich so darauf gefreut, in genau zwei Wochen wäre es soweit gewesen... Bleibt wenigstens noch das Champions-League-Spiel Ende Oktober. Das wird hoffentlich nicht ausfallen ;-)

220 Kinder

habe ich gestern der Reihe nach in eine Klarinette (zum Glück nicht meine!) sabbern lassen. Stattgefunden hat diese Aktion an der Grundschule meines Heimatorts und teilgenommen haben alle Schüler der ersten bis vierten Klasse. Dabei durfte jedes Kind jedes vorgestellte Instrument ausprobieren und ich war "Klarinetten-Verantwortliche". Unsere Tätigkeit an diesem Vormittag kann man getrost als Akkordarbeit bezeichnen - 25 Kinder in zehn Minuten sind immerhin 2,5 Kinder, die pro Minute ihr Glück an der Klarinette versucht haben.

Besonders interessant an diesem Tag in der Schule waren die unterschiedlichen Verhaltensweisen der Schüler gegenüber ihren Klassenlehrern. War der Lehrer jung, den Schülern gegenüber aufgeschlossen und redete in einem normalen Ton mit ihnen, war die Klasse angenehm und ruhig. Bei den etwas älteren Lehrern, die auf Autorität gesetzt haben, hat das die Schüler herzlich wenig interessiert: Diese Klassen waren lauter als die anderen und haben das gemacht, was sie wollten. Und fast schon Chaos gab es bei der Klasse, die die begleitende Lehrkraft einfach nicht respektiert hat. Uns Musikern gegenüber waren die Kids allerdings alle sehr nett und teilweise einfach nur goldig.

Lustig waren auch die verschiedenen Herangehensweisen der Kids an die Instrumente. Grob unterteilt gab es vier Kategorien:

  • "Extrem schüchtern" (das Mundstück wurde mit dem Mund kaum berührt, obwohl man so keinen Ton herausbringt und am liebsten wurden die Hände hinter dem Rücken versteckt)
  • "Schüchtern, will aber etwas lernen" (Mundstück und Klarinette wurden erst kaum berührt, nachdem ich die Haltung korrigiert hatte, klappte aber alles)
  • "Das kann doch nicht so schwer sein!" (ganz cool, reißt das Instrument an sich, lässt sich nichts sagen und bekommt nur ein Quietschen heraus)
  • "Wenn mein Freund das kann, kann ich das auch!" (sehr männliche Herangehensweise, die vor allem dann auftrat, wenn einer aus dem Freundeskreis problemlos einen Ton herausgebracht hatte - meistens kam dann kein Ton!)

Ja, es war schon lustig, aber nach fünf Stunden und 220 Kindern bin ich doch froh gewesen, als ich gestern Abend wieder "vernünftig" Musik machen durfte...

Gedanken zum Tag

Da habe ich endlich Zeit, mir wieder ein WM-Spiel anzuschauen und dann ging hier in der Region ausgerechnet das ZDF heute nicht. Gemein!

Interessant ist es dagegen, nach vielen Jahren (ich schätze 10) die uralten Klarinettenstücke, mit denen ich das Instrument erlernt habe, im Ensemble zu spielen. Obwohl ich es kaum glauben konnte: Beide Stücke hatte ich noch komplett im Ohr. Dabei habe ich in der Zwischenzeit wahrscheinlich hunderte von anderen (und schwierigeren) Stücken gespielt...

Maibaum

Morgen steht bei uns die traditionelle Maibaumaufstellung an. Das heißt: Polkas, Märsche und Walzer bis zum Abwinken. Dumm nur, dass ich dieser Musik so gar nichts abgewinnen kann - das klassische Publikum einer Maibaumaufstellung würde sich aber wohl kaum über de Haan & Co. freuen...

Hoffentlich macht sich der Baum dieses Jahr nicht selbstständig - vor ein paar Jahren hätte er beim Umfallen fast unseren gesamten Klarinettensatz ausgelöscht. Erstereihesitzer leben gefährlich! ;-)

Ostersonntag

Am Ostersonntag früh aufstehen zu müssen, um den Ostergottestdienst für andere Leute musikalisch zu umrahmen ist echt gemein. Und wer denkt an mich? Dass ich beispielsweise Wochenende habe und an Wochenenden gerne ausschlafe interessiert wahrscheinlich keinen der Kirchengänger. Und dass das Wetter draußen dermaßen ekelhaft ist, dass ich am liebsten wieder unter meine Bettdecke kriechen würde zählt wohl auch nicht als Ausrede...

Wiedermal geschafft!

Fasching ist ja eigentlich vorbei und vergessen (bis auf den Muskelkater in meinen Armen, eine Klarinette kann schwer sein!), aber ein paar Bilder kann ich mir dann doch nicht verkneifen.

Als erstes unsere tollen Mexikaner-Kostüme - das Bild ist allerdings vom letzten Jahr (und ich bin nicht darauf zu sehen):

Und jetzt noch ein Bild mit dem aussagekräftigen Titel "Fasching - Ausnahmezustand im Kuhkaff". Mehr muss man dazu wirklich nicht sagen:

Bildquelle: selbstgeschossen, Fotograf: T.M.

Klassik im Kopf

Ich habe immer noch Klassik im Kopf. Genauer gesagt: Mozarts "Kleine Nachtmusik". Weil es einfach nicht mehr anders ging (und ich meine schlechte Imitation nicht mehr ertragen konnte), habe ich mir jetzt bei iTunes "Andante" und "Allegro" aus der "Kleinen Nachtmusik" heruntergeladen. Tschaikowsky wäre mir ja noch lieber gewesen, aber ich weiß nicht, welchen Teil aus "Schwanensee" ich im Kopf habe. Und ich kann ja iTunes schlecht vorsingen, was ich suche...

Und so ganz nebenbei habe ich übrigens festgestellt, dass wir Bläser einen Mozart niemals so gut spielen werden wie Streicher. Ganz egal, wer da Klarinette spielt - der Streicher wird sich immer besser anhören. Außer vielleicht beim Klarinettenkonzert in A-Dur.

sound, feelings & vibrations

Heute nur eine kurze (Rand-)Notiz von mir:

In einem Orchester mit ca. 70 Leuten spielen ist einfach gigantisch. Klasse "sound, feeling & vibrations".
Und um eventuellen Nachfragen vorzubeugen: Ich spiele Klarinette und Alt-Sax - schon mein halbes Leben lang ;-)

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