Jammerlappen

Die Musikindustrie jammert mal wieder und will neuerdings beispielsweise "intelligente Aufnahmesoftware" verbieten lassen. Langsam habe ich das ewige Geheule der Musikindustrie echt satt.

Gut, ich kaufe nur äußerst selten CDs, bin dafür aber seit einiger Zeit regelmäßiger iTunes-Kunde. Wann ich meine letzte CD gebrannt habe, weiß ich gar nicht mehr, so lange ist das schon her. Und dass bei den aktuellen Hammer-Preisen für CDs die Verkäufe zurückgehen ist doch eigentlich auch logisch, oder? Mehr möchte ich dazu jetzt auch gar nicht mehr loswerden, ich bin einfach tierisch genervt von der Musikindustrie, die sich meiner Meinung nach überhaupt nicht beklagen darf.

[via]

Tanja Banner

Tanja Banner (geb. Morschhäuser), Online-Journalistin und Bloggerin mit Interesse an Social Media, Astronomie und Raumfahrt. Bücherwurm. Fan des FC Bayern. Pendlerin. Online-Redakteurin bei der Frankfurter Rundschau.

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0 Gedanken zu „Jammerlappen

  1. Der Musikmarkt habe in den letzten Jahren Umsatzeinbußen von mehr als 40 Prozent hinnehmen müssen.
    Richtig. (Na gut, für die Zahl lege ich meine Hand jetzt nicht ins’s Feuer).
    Schuld sei die ungebremste Ausweitung privater Vervielfältigungen
    Falsch. Schuld sind die Hammerumsätze, die ein paar Jahre vorher durch die Umstellung von Vinyl-Sammlungen auf CD eingefahren worden sind. Jetzt haben alle ihre CDs, und das Geschäft nimmt wieder normale Ausmaße an. Also, liebe MI: wenn ihr schon gar erschröckliche Umsatzkurven zeigt, dann zeigt bitte so viel Vergangenheit, daß man auch die Umsätze zu Vor-CD-Zeiten sehen kann. Dann rechnen wir nochmal nach, wieviel Umsatz ihr wirklich verloren habt.

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