Monat: Juni 2005 (Seite 1 von 6)

Lesertreffen?

"Fange nie, nie, nie was mit jemanden an, der dein Blog liest", beginnt die Bloggerin Wondergirl einen ihrer Beiträge. Gut, das Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen, aber darum soll es hier nicht gehen. Mir geht es mehr um den Gedanken, dass man den "Leser" ja vorher erst einmal kennenlernen (= treffen) muss.

(Ich habe die ganze Sache im Kopf einfach weitergesponnen, was folgt hat also nichts mit dem oben erwähnten Eintrag zu tun.)

Ganz ehrlich: Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass ich mich mit einem Leser, den ich nicht persönlich kenne, treffen könnte. (Ich rede ganz bewusst nicht von Bloggertreffen, wie sie in letzter Zeit öfter stattfanden.)
Zwar habe ich mittlerweile auch ein paar positive Aspekte gehört (z.B. "die Person hinter dem digitalen Ich kennenlernen und dem Text ein Gesicht, eine Persönlichkeit geben" oder "die Nicht-Blogger-Person kennenlernen") aber ich bin immer noch ein bisschen skeptisch. Schon alleine, weil im Internet so viele "Verrückte" lauern. Aber auf der anderen Seite ist es wahrscheinlich ganz interessant, zu sehen, wer das eigene Blog liest und was für ein Mensch hinter Kommentaren steckt.

Motivation

In einer Woche muss ich eine zehnseitige Hausarbeit abgeben. Eigentlich nicht viel und meine Materialien habe ich auch schon alle zusammengesammelt. Jetzt fehlt mir nur noch die Motivation, anzufangen. (2 Sätze habe ich schon, die sind aber auch nur durch "Zwang" entstanden...)
Hat jemand einen Motivationstipp für mich?? Ich könnte das wirklich sehr dringend gebrauchen...

Vertrauensfrage

Die Süddeutsche schlüsselt sehr schön auf, welche verschiedenen Möglichkeiten es im Zusammenhang mit der Vertrauensfrage am Freitag gibt und fordert den Leser getreu dem Motto "Entdecke die Möglichkeiten" auf, sich die verschiedenen Alternativen genauer anzuschauen: Angefangen bei "Schröder verliert die Vertrauensfrage" bzw. "Schröder verliert die Vertrauensfrage nicht" geht es weiter mit den Möglichkeiten "Köhler löst den Bundestag auf/nicht auf", "Abgeordnete klagen und bekommen Recht/nicht Recht" und "Schröder tritt zurück" - bis das Chaos irgendwann endlich gelöst ist.

Bastelarbeit

Ein WordPress-Layout ist gar nicht so leicht an die eigenen Vorstellungen anzupassen, aber langsam nimmt es doch Gestalt an.
Was dahintersteckt? Nun ja - ich nutze meine Semesterferien und mache etwas, was ich mir schon lange vorgenommen hatte. Mehr vielleicht demnächst!

"Krieg der Welten"

Jetzt ist "Krieg der Welten" also endlich in den Kinos. Die Filmkritiker sind endlich von ihren Knebeln befreit und dürfen ihre Meinungen ungestraft loswerden. Wider Erwarten soll der Film so gar gut sein - warum dann dieser Schwachsinn? Die Story war größtenteils sowieso bekannt und was ist gegen ein paar Vorschuss-Lorbeeren einzuwenden?

Und noch etwas: Habe ich mich getäuscht, oder hatte die Süddeutsche gestern Abend schon ihre Kritik online?

Die ideale Musik…

bei diesem Wetter: Das Album "In between dreams" von Jack Johnson. Einfach in die Sonne legen, die Augen schließen und schon sieht man das Meer praktisch vor sich. (Ist auch kein Wunder: Johnson ist auf Hawaii aufgewachsen und hat früher Surffilme gedreht)

Düstere Zeiten

stehen dem (Online-)Journalismus bevor, wenn das Video "EPIC 2014" Recht behält.
Der Spiegel hat passend zum Thema auch einen Artikel im Angebot.

Aufreger des Tages

Angenommen, ein Verein hat eine Veranstaltung auf irgendeinem abgelegenen Vereinsgelände. Die Bevölkerung ist eingeladen und außerdem noch "die Presse", weil etwas "Berichtenswertes" passieren soll.
Angenommen, die Gegend um das Vereinsgelände wurde in letzter Zeit durch ein Neubaugebiet stark verändert, so dass die aktuellsten Atlanten alt aussehen.
Wieso bringt es dieser Verein dann nicht fertig, sein blödes Vereinsgelände vernünftig auszuschildern (oder wenigstens auf die Presseeinladung eine Wegbeschreibung aufzudrucken)? Und wieso schafft er es nicht, eine Handynummer anzugeben, auf der man im Notfall anrufen kann? (Was nützt eine Festnetznummer, wenn keiner rangeht, weil alle auf dem Fest sind?)

Natürlich habe ich das Gelände nicht gefunden (es lief kein einziger Mensch auf der Straße herum, den ich hätte fragen können...) und darf mir jetzt meine Infos für den Artikel zusammentelefonieren. *grrr*

Nachtrag: Wie es mein Pech will, habe ich den Typen nicht ans Telefon bekommen (ich habe es drei Tage lang versucht...) und habe den Artikel jetzt aufgegeben. Es ist ja nicht so, dass ich das Geld nicht brauchen könnte, aber was will man machen?

Queen – Greatest Hits III

Freddie Mercury im Duett mit Elton John ("The show must go on"), David Bowie ("Under pressure"), Montserrat Caballé ("Barcelona"), George Michael ("Somebody to love") und Wyclef Jean ("Another one bites the dust").
Gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht (bis auf das Letzte - das sollte man verbieten).

Besonders hörenswert: "No-one but you (only the good die young)", geschrieben von Bryan May und ganz offensichtlich eine späte Verabschiedung von Freddie Mercury.

Wer hat da wohl von wem abgeschrieben? Böhse Onkelz, "Nur die Besten sterben jung" (Release 1991 auf der CD "Wir ham' noch lange nicht genug") und Queen, "No-one but you (only the good die young)" (Release 1998 auf der CD "Greatest Hits III).

Lokalpolitiker…

...sind schon bemitleidenswerte Kreaturen. Tag für Tag besuchen Sie die Veranstaltungen von Vereinen, Verbänden und Einrichtungen und halten Reden.
Rhetorisch sind die meisten von ihnen nicht einmal schlecht, (wer würde ein stotterndes Etwas wählen?) wenn nur der Inhalt stimmen würde!
Wenn man einer dieser Reden genau zuhört (was man als Pressevertreter ja muss), dann würde man am liebsten aufspringen und aus dem Raum rennen: Selbstlob ohne Ende und so offensichtlich, dass es eigentlich der Dümmste bemerken müsste. Das tun die meisten aber nicht, denn sie klatschen wie verrückt und wenn sie das nächste mal mit gezücktem Kugelschreiber vor dem Wahlzettel stehen, machen sie ihr Kreuzchen an der falschen Stelle.

Ich behaupte: Wenn man eine dieser Reden gehört hat, hat man fast alle gehört. In diesem Fall kann ich zwar nur von einem bestimmten Lokalpolitiker sprechen, da ich nur von ihm mehr als eine Rede gehört habe. Aber: Er ist da bestimmt keine Ausnahme. Wenn er das nächste Mal irgendwo redet, kann ich wahrscheinlich mitsprechen. Eigentlich ist das praktisch - man muss als Journalist nicht mehr konzentriert zuhören, denn man weiß ja sowieso, was erzählt wird. Die Frage ist nur, wie der Politiker dieses Mal vom eigentlichen Thema auf sich selbst ablenkt... Und das muss man ja auch erstmal können.

Ältere Beiträge

© 2017 Digitale Notizen

Theme von Anders NorénHoch ↑

Diese Webseite nutzt Cookies, Social Media Plugins und Tracking Tools. Weitere Informationen gibt es unter Datenschutz
Ok
x