Digitale Notizen

Internet, Astronomie, Raumfahrt & mehr

Schlagwort: verrückt (Seite 31 von 35)

Falscher Text

Beim gestrigen Eröffnungsspiel in der Allianz-Arena hat Sarah Connor die Nationalhymne gesungen (falls man das singen nennen kann...). Etwas irritiert hatte mich dabei ihre Textversion: "Blüh' im Lichte diese Glückes, blühe deutsches Vaterland".
Mein erster Gedanke: "Heißt das nicht Glanze?" Allerdings wurde ich gleich berichtigt ("Nein, das stimmt schon so. Erst in der Wiederholung heißt das dann 'Glanze'.") und habe mir daraufhin den halben Abend den Kopf zerbrochen, wer denn jetzt Recht hat und ob die Connor unsere Nationalhyme falsch gesungen hat.
Und was lese ich da gerade beim Spiegel? "Die 66.000 Zuschauer in der Allianz Arena wurden Zeugen wie die Delmenhorsterin sang: "Blüh' im Lichte diese Glückes...". Hoffmann von Fallersleben hatte es anders vorgesehen: "Blüh' im Glanze" sollte es ursprünglich heißen."

Danke, Spiegel! ;-)

"Deep Throat" enttarnt?

Nach Informationen von Tagesschau.de hat sich Mark Felt ("ehemals Nummer 2 beim FBI") in einem Interview als "Deep Throat" zu erkennen gegeben.

"Deep Throat" war der Informant, der den Watergate-Skandal ins Rollen brachte - letzten Endes musste US-Präsident Richard Nixon deshalb abdanken.

Schreiber vom Dienst

Seit ich unter die "Schreiber" gegangen bin, hat meine family ständig kleine "Aufgaben" für mich. Die reichen mittlerweile von Einladungen formulieren und gestalten über das Schreiben und Designen von Menükarten und das (digitale) Basteln von Gutscheinen bis hin zur Paradedisziplin: Formelle Briefe schreiben.

Seit ich unter die "Schreiber" gegangen bin, mache ich mir ernsthafte Sorgen um meine family: Sind die alle Analphabeten Schreibmuffel? Oder einfach nur technisch unfähig Computerhasser?

Seit ich unter die "Schreiber" gegangen bin, mache ich mir über die Interpretation des folgenden Satzes des öfteren meine Gedanken: "Tanja, du kannst doch schreiben...? Kannst du mir bitte *** machen?" Heißt das jetzt übersetzt "Tanja, du kannst dich einfach besser ausdrücken als wir und kennst dich auch mit dem PC besser aus - mach du es lieber!" oder heißt das nur "Tanja, wir sind faul... Mach mal!"

Für die *** kann wahlweise Einladung, Gutschein, Menükarte, Brief und alles andere, was auch nur im Entferntesten mit Schreiben zu tun hat, eingesetzt werden.

Der Phantasie freien Lauf lassen…

Sie öffnete die Tür und das, was sie sah, war überhaupt nicht das, was sie erwartet hatte.
Erschrocken schlug sie die Tür wieder zu. Langsam öffnete sie sie wieder und schaute vorsichtig durch den Spalt. Sie hörte lautes Atmen und eine große behaarte Hand tastete sich am Boden entlang in Richtung Tür.
Sie schaute hilfesuchend hinter sich und stellte voller Entsetzen fest, dass sie alleine war. Das war mal wieder typisch: Er war einfach abgehauen und hatte sie alleine gelassen. Männer sind solche Memmen!
"Da, neben der Spüle liegt ein großes Messer!" Schnell schnappte sie sich das Messer und ging wild entschlossen zurück Richtung Besenkammer. Mit einem Ruck riss sie die alte Holztür auf und blickte ihm direkt in die großen roten Augen.
"Jetzt wird es ernst", dachte sie sich und atmete einmal tief durch. Dann ist sie bereit, es zu tun.
Da, plötzlich von hinten ein lauter Schrei, ihr Freund war zurückgekommen. "Peng! Peng!" Ehe sie sich versah, hatte er seine Pistole gezückt und mit zwei gezielten Schüssen das Monster niedergestreckt. Da lag es nun in seinem eigenen Blut und zuckte ein letztes Mal zusammen. Statt seinen Triumph zu genießen, verschwand er kurz, um Sekunden später ohne Erklärung wieder aufzutauchen.
Sie zögert keine Sekunde und sticht mit aller Kraft auf das Monster ein, bis ein letzter Seufzer aus seinem Mund kommt. Es ist tot.
In diesem Moment kommt die Polizei, die der Freund gerufen hatte. Sie nehmen dem Monster die Maske ab. Es ist Kai Pflaume mit einer Videobotschaft.

Erklärung: Das kommt dabei heraus, wenn man drei angehenden Online-Journalistinnen einen Satz vorgibt und sie einfach weiterphantasieren lässt. Dabei hat jeder von uns immer ein bis zwei Sätze geschrieben, der erste Satz war vorgegeben.
Verfasst wurde das Ganze in unserem Weblog-Ergänzungs-Seminar "Virtuelle Gemeinschaften".
Meine "Mit-Autorinnen" bloggen hier und dort, ein anderes (äußerst lesenswertes) Ergebnis der Aufgabe gibt es hier.

Perspektivenwechsel

Welcher Autofahrer kennt das nicht: Es wird warm und schon sind sie auf den Straßen, die Fahrradfahrer. In wahren Horden sind sie unterwegs und machen die Straßen unsicher. Dabei stellen sie ein Hindernis für die Autos dar. Beinahe täglich hat man mit nebeneinander fahrenden Radlern zu tun, die nicht daran denken, einem Auto Platz zu machen.
Noch schlimmer sind aber die älteren Radfahrer: Die einen schaffen es zwar kaum, auf ihr Rad aufzusteigen, trauen es sich dann aber doch zu, aufzusteigen und anschließend über eine belebte Straße zu fahren. Das Ganze erfolgt meist in Schlangenlinien, die einem Besoffenen alle Ehre machen. Die andere Sorte Radfahrer kann problemlos aufsteigen, aber dafür kaum das Gleichgewicht halten. Seien wir ehrlich: wären sie etwa 70 bis 80 Jahre jünger, würde man ihnen Stützräder montieren und sie nur im Hof und unter Aufsicht fahren lassen. Aber leider sind die Herrschaften zu alt für Dreiräder und zu starrsinnig, um das Fahrrad stehen zu lassen. Besonders schlimm ist es, wenn man an einem dieser Exemplare mit dem Auto vorbeifahren will: Man muss Angst haben, dass man den Radler nicht mitnimmt, aber man kann ja auch nicht ewig mit 2 km/h hinter ihm hertuckern. Wenn man hupen würde, fiele der Radfahrer garantiert vor Schreck einfach um – mitten im Fahren.

Die Antipathie von Autofahrern gegen Radfahrer ist also mehr als verständlich. Trotzdem habe ich heute die Perspektive gewechselt und habe mich aufs Rad geschwungen (heute ist der 1. Mai, da macht man sowas!).
Der erste Härtetest: Die Hauptstraße. Viel zu nah an mir vorbeirauschende Autos – wie ich das hasse. Noch dazu ist der Asphalt total im Eimer – wer kann sich denn bitte auf den Verkehr konzentrieren und gleichzeitig noch schauen, dass er nicht in ein Schlagloch fährt und stürzt? Schlimmer kann es also eigentlich nicht mehr kommen - oder doch?

Der Radweg: Ein relativ breiter Weg, der gemütlich am Main entlangführt. Natürlich sehr belebt – es ist schließlich der 1. Mai. Aber trotzdem sollte man eigentlich vernünftig radfahren können. Sollte! Schon nach fünf Minuten nimmt der Schrecken seinen Lauf: Eine Gruppe von Radlern gruppiert sich um eine Bank, die Räder rücksichtslos auf den ganzen Radweg verteilt. Ihnen ist es egal, dass man absteigen und sein Fahrrad vorbeischieben muss. Ein leichter Ärger macht sich breit, aber das war ja bestimmt nur eine Ausnahme, oder?
Nein, weit gefehlt: Nur einige Meter weiter kommt mir eine Gruppe der Sorte „rücksichtslos und cool“ entgegen. Sie fahren zu zweit nebeneinander und denken nicht daran, Platz zu machen. Und wenig später: Zwei Frauen, die sich so angeregt unterhalten, dass sie dabei in Schlangenlinien fahren. Dann natürlich auch noch das typische Erlebnis mit dem älteren Radfahrer, der so langsam vor einem herfährt, dass man schon fast stehenbleibt - aber Überholen ist unmöglich, weil man "Gegenverkehr" hat.

Auf dem Radweg herrschen also keine anderen Sitten als auf der Straße, als Radfahrer kann man trotzdem von den anderen Radlern genervt sein. Irgendwie beruhigt mich das und ich kann ein ruhiges Gewissen haben, wenn ich das nächste Mal bequem in meinem Auto sitze und einen Radfahrer verfluche...

Fußballer des Tages

And the Oscar goes to...

Rein van Duijnhoven! (Torwart beim Bundesligaverein VfL Bochum)

Die Begründung der Jury: van Duijnhoven hat im Bundesligaspiel gegen den FC Bayern München den Münchnern praktisch den Sieg geschenkt. Durch einen Einsatz seiner Hände außerhalb des Strafraums hat er die rote Karte bekommen und das Tor "freigemacht". Ein dreifaches Olé! an Rein van Duijnhoven!

Es wurde ja auch Zeit…

Seit Joseph Ratzinger zum Papst gewählt wurde, gibt es die Diskussion um seine Vergangenheit. Diverse britische Zeitungen berichten, Ratzinger sei in der Hitlerjugend gewesen (und deshalb ein Nazi?) - die BILD hält kräftig dagegen ("Wir sind Papst").
Endlich mischt sich auch ein Historiker ein und erklärt, was es mit der Hitlerjugend auf sich hatte. SpOn hat Hans-Ulrich Wehler zur Hitlerjugend und der aktuellen Verarbeitung des Themas in der Presse befragt.

"Das geheime Leben der Spielerfrauen"…

Kaum zu glauben, aber wahr: selbst in einer trashigen Fernsehsendung wie "Das geheime Leben der Spielerfrauen" (auf RTL, wo auch sonst?) kann man etwas fürs Leben lernen. Was ich aus den fünf Minuten, die ich reingezappt habe, fürs Leben mitgenommen habe?

1. für eine Spielerfrau ist es ein halber Weltuntergang, wenn der Absatz am Schuh abbricht

2. für eine Spielerfrau ist es ein Weltuntergang hoch zehn, wenn eine andere Spielerfrau das gleiche hässliche Kleid anhat wie man selbst

3. als Personalunion aus Spielerfrau und Managerin des fußballgottähnlichen Ehemanns muss man beim "Networking" auch über Leichen gehen - und notfalls sogar mit Reiner Calmund flirten

Fazit: Auf diese Erkenntnisse kann man getrost verzichten, aber das war ja eigentlich vorher schon klar...

Frage ohne Antwort?

Warum wird ein rechtschaffener* Autofahrer nervös, wenn zufällig ein Polizeiauto hinter ihm herfährt?

*rechtschaffen: überschreitet keine Geschwindigkeitsbegrenzungen, fährt bei orange nicht mehr über die Ampel und hält an jedem Stopp-Schild an

Halleluja!

Der neue Papst ist gewählt, in Kürze wird verkündet, wer "gewonnen" hat. Die Römer/Gläubigen drehen komplett durch, der Petersplatz ist schon wieder komplett gefüllt.
Bleibt nur noch eine Hoffnung: Hoffentlich ist es bald vorbei!

Nachtrag: Kein Verlass mehr auf Sprichwörter? Eigentlich hieß es ja, "wer als Papst in das Konklave geht, geht als Kardinal heraus". Jetzt ist Ratzinger ("Benedikt XVI.") der neue Papst, war aber schon die ganze Zeit "Favorit"...

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