Digitale Notizen

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Schlagwort: Studium (Seite 13 von 15)

Weblogs – ein Rückblick

Bald ist das laufende Semester zu Ende - noch einen Freitag widmen wir uns den Weblogs, dann gibts noch eine mündliche Prüfung (leider!) und das wars.
Deshalb ist es jetzt an der Zeit, ein bisschen auf das Seminar zurückzublicken.

Was habe ich gelernt?
1. Der RSS-Feed ist das A und O eines Blogs
2. Um einen RSS-Feed nutzen zu können, brauche ich einen Feed-Reader*
[Spaßmodus an]3. Don Alphonso ist der Beste** [und wieder aus]
4. "gezwungenermaßen" Bloggen geht nicht lange gut

Das wars dann eigentlich auch schon. Alles andere über Blogs wusste ich entweder vorher schon oder weiß es immer noch nicht. Ist ja auch egal. Fest steht, dass mir (im Gegensatz zu einigen Kommilitonen) das Bloggen Spaß macht und ich weitermache falls ich die mündliche Prüfung bestehe ;-).

* Feed-Reader sind nervig - ich klicke lieber fünf Mal am Tag auf die entsprechenden Blogs, als dass ich mir alle fünf Minuten die neuesten Einträge/News zeigen lasse... Mein Reader wird nach Ende des Semesters deinstalliert ;-)

** So klang es zumindest immer wieder, wenn man den Ausführungen von Thomas gefolgt ist. ;-)

Studiengebühren

Jetzt ist es also soweit: Von einer Freundin habe ich eben erfahren, dass in NRW ab dem Sommersemester 2006 Studiengebühren von 500 Euro im Semester gelten sollen (natürlich zuzüglich des Semesterbeitrags...). Die neue CDU-FDP-Regierung hat sich in ihren Koalitionsverhandlungen anscheinend darauf verständigt. Angedacht ist, dass Bafög-Bezieher von den Studiengebühren ausgeschlossen werden, dass Stipendien die "leistungsstarken" Studenten unterstützen sollen und dass jeder Student die Gebühren nach dem Studium in Raten zurückzahlen kann.

Ich weiß, die Diskussion ist alt - aber welcher Otto-Normal-Student kann sich das Studieren dann noch leisten? Und wer will gleich mit einem Berg von Schulden ins Berufsleben starten?

Ich habe meiner Freundin schon geraten, nach einem Millionär zum Heiraten Ausschau zu halten, denn sie hat keine andere Möglichkeit, als in Köln zu bleiben oder das Studium abzubrechen. Ihren (zugegeben etwas exotischen) Studiengang gibt es nämlich nur an der Uni Köln...

fiktiv

Eine fiktive Pressemitteilung zum fiktiven Launch einer fiktiven Website ("Campushilfsbörse") schreiben und das Ganze dann an fiktive Redaktionen verschicken.

Sowas macht man übrigens im Seminar Projektmanagement

Nachtrag: Hochschulranking der ZEIT

Da habe ich doch glatt vergessen, das Hochschulranking der ZEIT zu erwähnen. Online-Journalismus ist darin zum ersten Mal auch bewertet. Mehr möchte ich dazu eigentlich gar nicht loswerden - einfach anschauen!

Referat

Unser Referat "Gibt's den Masterplan? Tipps und Tricks zum Erfolgreichen Bloggen" zum Download: masterplan (pdf, 843 KB)

Danke! :-)

An alle, die sich bis jetzt an den Umfragen beteiligt haben: Thanks! Und an alle, die es noch tun wollen: Jetzt ist es leider zu spät, aber hier sind die Links zu den Ergebnissen der beiden Umfragen:

Was ist für dich ein Zeichen für ein erfolgreiches Blog?
Wie kann man Blogerfolg steuern?

Blogs in der Medienwelt

Die deutsche Bloggergemeinde "Klein-Bloggersdorf" wächst, langsam aber sicher: Ende 2004 wurde die 30.000-Blogs-Grenze überschritten, zur Zeit gibt es laut blogstats.de etwa 54.500 deutschsprachige Blogs (Tendenz steigend: täglich kommen etwa 120 neue Blogs dazu). Mit anderen Ländern ist das allerdings noch lange nicht zu vergleichen: Die USA zählen etwa 3 Mio. Blogs und Frankreich kommt immerhin auch schon auf 600.000.

Wieviel Gewicht haben die Blogs?

"Für mich sind Blogs ein Publikations-Tool, mit dem wirklich jeder eine Stimme bekommt, die beachtet wird", erklärte Nico Lumma von blogg.de in einem TOMORROW-Interview.
Aber wird wirklich jede Blogger-Stimme beachtet? Was ist dann beispielsweise mit dem BILDblog, das Unmengen von Lesern anzieht und jeden noch so kleinen (Recherche-)Fehler der BILD-Zeitung aufdeckt?? Oder mit der Blogbar, die aufgedeckt hat, dass SPIEGEL online einen Artikel ("mit Kommafehlern" und ohne Nennung der Quelle) aus der Wikipedia übernommen hat? Haben sie wirklich so großen Einfluss auf ihre Leser?
Tatsache ist: Das BILDblog erfreut sich größter Beliebtheit – allerdings dürften sich unter den Lesern kaum Menschen befinden, die die BILD-Zeitung ernsthaft und mit Informationsabsichten lesen. Es gibt zwar keine entsprechenden Belege dafür, aber die Zahl der BILD-Zeitungsleser nimmt bestimmt nicht ab, weil es das BILDblog gibt...
Anders die Blogbar: Als Reaktion auf die „Blogschelte“ wurde der beanstandete Artikel auf SPIEGEL online entfernt und eine entsprechende Richtigstellung online gestellt. Seit diesem Vorfall (und einer ) sollten die seriöse Content-Anbieter im Internet die Macht der Blogs fürchten. Zwar hat weder SPIEGEL online noch FOCUS online einen bleibenden Image-Schaden davongetragen, dafür gibt es allerdings auch ein Beispiel – das Paradebeispiel zum Thema „Blogger-Grill“: Jamba. Auf seinem „Spreeblick“-Blog veröffentlichte Johnny Häusler einen Eintrag zur „Abzocke“ von Jamba. Die Geschichte schlug sehr hohe Wellen im Web – die Reaktionen und alles weitere sollte man vor Ort nachlesen.

Blogs als Kontrollinstanz?

Blogs können der Kontrolle anderer Medien dienen - allerdings ist das Format "Weblog" im Allgemeinen noch zu unbekannt, als dass Watchblogs wie das BILDblog wirklich etwas bewirken könnten. Trotzdem kann es unter Umständen doch ein Umdenken bei den Medienschaffenden bewirken, wenn sie wissen, dass sie beobachtet werden.

Blogs im Allgemeinen

Was Blogs im Allgemeinen angeht: Erlaubt ist alles (was nicht gegen das Gesetz verstößt) und Individualität ist das wichtigste - so gibt es neben dem Lawblog oder dem Blog Medienrauschen auch den Shopblogger oder Erfahrungsberichte wie London Leben.
Eines sollte man aber nie vergessen: Der Großteil der (deutschen) Blogs ist für die breite Masse nicht relevant und beinhaltet auch meist nur private Themen. Martin Röll formuliert das Ganze sehr treffend: "Zunächst schreibt ein Weblogautor nur für sich und möglicherweise ein paar Bekannte. Sonst kennt ihn ja auch niemand. Über Suchmaschinen wird sein Blog auffindbar. Kommen ein paar Leser vorbei, schreibt der Autor auch für sie. (Das passiert selten. Man muss etwas schreiben, dass auch andere interessiert, die einen noch gar nicht kennen.) Kommen ganz, ganz viele, schreibt er für die alle. (Das passiert ganz, ganz selten. Zu den Themen, die ganz, ganz viele interessieren, schreiben nämlich schon tausende andere. Und meistens besser.)"

Auf der Suche nach "Spezial-Blogs"?

Wer einen Blog in seinem "Spezialgebiet" sucht, der wird mit Sicherheit irgendwo fündig. Hilfreich sind dabei "Blog-Suchmaschinen" wie Blogstats, Bloglines, Technorati oder notfalls eben Google. Einige Beispiele für "Spezial-Blogs" sind unter anderem der Codeblogger oder WebhostingTech.

Umfrage II

Für das schon erwähnte Referat "Gibt’s den Masterplan? Tipps & Tricks für erfolgreiches Bloggen" noch eine kleine Umfrage:

Blogerfolg steuern?

Wie kann man Blogerfolg steuern?

 

20% (3 votes)
häufiges Aktualisieren

 

13.33% (2 votes)
nutzwertige Beiträge

 

13.33% (2 votes)
"lustige" Beiträge

 

6.67% (1 vote)
häufiges Mitkommentieren in anderen Blogs

0% (0 votes)
Eintragen in Verzeichnisse

 

13.33% (2 votes)
publizieren von "heißen" Themen

 

6.67% (1 vote)
kommentieren/kritisieren von anderen Medien

 

13.33% (2 votes)
besonders "flotte" Schreibe

 

13.33% (2 votes)
Glaubwürdigkeit

Total: 100% (15 votes)

Created by cassiopeia on 17. Mai, 16:55.
This poll was closed on 19. Mai, 14:31.

Danke fürs Mitmachen! :-)

Umfrage

Für das schon erwähnte Referat "Gibt’s den Masterplan? Tipps & Tricks für erfolgreiches Bloggen" eine kleine Umfrage:

Erfolgreiches Bloggen?

Was ist für dich ein Zeichen für ein erfolgreiches Blog?

0% (0 votes)
hohe Besucherzahlen

 

21.43% (3 votes)
viele Trackbacks

 

14.29% (2 votes)
viele Links

 

28.57% (4 votes)
Erwähnung des Blogs in einem anderen Medium

0% (0 votes)
vernünftiges Aussehen

 

35.71% (5 votes)
ein kleiner Kreis von Stammlesern

Total: 100% (14 votes)

Created by cassiopeia on 17. Mai, 16:19.
This poll was closed on 19. Mai, 14:32.

Danke fürs Mitmachen!

Der Phantasie freien Lauf lassen…

Sie öffnete die Tür und das, was sie sah, war überhaupt nicht das, was sie erwartet hatte.
Erschrocken schlug sie die Tür wieder zu. Langsam öffnete sie sie wieder und schaute vorsichtig durch den Spalt. Sie hörte lautes Atmen und eine große behaarte Hand tastete sich am Boden entlang in Richtung Tür.
Sie schaute hilfesuchend hinter sich und stellte voller Entsetzen fest, dass sie alleine war. Das war mal wieder typisch: Er war einfach abgehauen und hatte sie alleine gelassen. Männer sind solche Memmen!
"Da, neben der Spüle liegt ein großes Messer!" Schnell schnappte sie sich das Messer und ging wild entschlossen zurück Richtung Besenkammer. Mit einem Ruck riss sie die alte Holztür auf und blickte ihm direkt in die großen roten Augen.
"Jetzt wird es ernst", dachte sie sich und atmete einmal tief durch. Dann ist sie bereit, es zu tun.
Da, plötzlich von hinten ein lauter Schrei, ihr Freund war zurückgekommen. "Peng! Peng!" Ehe sie sich versah, hatte er seine Pistole gezückt und mit zwei gezielten Schüssen das Monster niedergestreckt. Da lag es nun in seinem eigenen Blut und zuckte ein letztes Mal zusammen. Statt seinen Triumph zu genießen, verschwand er kurz, um Sekunden später ohne Erklärung wieder aufzutauchen.
Sie zögert keine Sekunde und sticht mit aller Kraft auf das Monster ein, bis ein letzter Seufzer aus seinem Mund kommt. Es ist tot.
In diesem Moment kommt die Polizei, die der Freund gerufen hatte. Sie nehmen dem Monster die Maske ab. Es ist Kai Pflaume mit einer Videobotschaft.

Erklärung: Das kommt dabei heraus, wenn man drei angehenden Online-Journalistinnen einen Satz vorgibt und sie einfach weiterphantasieren lässt. Dabei hat jeder von uns immer ein bis zwei Sätze geschrieben, der erste Satz war vorgegeben.
Verfasst wurde das Ganze in unserem Weblog-Ergänzungs-Seminar "Virtuelle Gemeinschaften".
Meine "Mit-Autorinnen" bloggen hier und dort, ein anderes (äußerst lesenswertes) Ergebnis der Aufgabe gibt es hier.
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