Digitale Notizen

Internet, Astronomie, Raumfahrt & mehr

Schlagwort: Gedanken (Seite 59 von 60)

Family Search

Durch Zufall (wie so oft...) bin ich vor einigen Tagen über die Seite Familysearch gestolpert. Da ich schon seit längerem daran interessiert bin, etwas über meine Vorfahren herauszufinden, habe ich das Suchprogramm auch gleich mit meinem Nachnamen getestet. Weil mein Nachname ziemlich seltsam ist, hätte ich nicht gedacht, dass es überhaupt irgendwelche Ergebnisse gibt. Aber dann die große Überraschung: Nicht nur in Deutschland wurden Leute mit meinem Nachnamen gefunden, sondern auf der ganzen Welt - schon interessant. Das einzige, was daran wirklich schade ist, ist dass die aufgelisteten Personen alle schon tot sind. Und das nicht erst seit einigen Jahren sondern teilweise schon einige hundert Jahre. Quellen sind allem Anschein nach kirchliche und standesamtliche Aufzeichnungen. Die meisten Personen sind entweder mit Taufdatum oder Hochzeitsdatum aufgelistet, dazu kommt noch der Ort, an dem sie getauft bzw. verheiratet wurden.

Nachdem ich mich durch eine ganze Reihe potentieller Vorfahren gearbeitet habe, bin ich auf einen sehr interessanten Eintrag gestoßen: Im Jahr 1801 wurde in einem Nachbarort meines Heimatortes eine Frau mit "meinem" Nachnamen geboren - gestorben ist sie 1874 in meiner Heimat. Deshalb werde ich demnächst wohl einige Verwandte - vor allem meine Großeltern - interviewen, ob sie von dieser Frau jemals gehört haben. Wenn ich grob überschlage, könnte sie von der Zeit her die Oma meines Opas gewesen sein... Ich bin wirklich gespannt, was dabei herauskommt. :-)

Noch eine klitzekleine Information zur Website: Sie wird von den Mormonen in den USA betrieben - man sollte sich da von der Bezeichnung "The Church of Jesus Christ of Latter-day Saints" nicht abschrecken lassen. Mehr dazu in der Wikipedia.

Stressig!

Semesterferien können verdammt anstrengend sein: Ich bin fast jeden Tag mit der Bahn stundenlang unterwegs, um Aufträge für unsere lokale Tageszeitung zu erledigen (ich bin dort freie Mitarbeiterin). Dem Semesterticket sei Dank - ich musste dafür bis jetzt noch nichts bezahlen :-)

Dann muss ich ein Kolping-Wochenende vorbereiten, bei dem ich die Kinderbetreuung übernehme. Wie beschäftigt man Zehn- bis Dreizehnjährige an drei Tagen mit der Thematik "Ostern" - und zwar so, dass es ihnen Spaß macht??? Nicht ganz so einfach...

Und last but not least ist da natürlich noch der private Teil, der Spaß macht und den ich unmöglich weglassen kann: Da gibt es diverse "durchwachte" Nächte (z.B. die Oscar-Verleihung), Treffen mit ehemaligen Klassenkameraden, den besagten Schwimmbadbesuch, hoffentlich bald einen Brunch etc.
Und zu allem Überfluss bin ich dieses Wochenende auch noch nach München eingeladen. Natürlich werde ich die Einladung annehmen, aber mein Stress wird dadurch nicht weniger... Vor allem, weil ich verdammt geizig sein kann und lieber fünf Stunden mit dem Bayernticket durch den schönen Freistaat schleiche, als mehr Geld für eine ICE-Fahrt auszugeben... Aber egal - das gehört zur Kategorie "Spaß" - und den werde ich haben. Auf Teufel komm raus *grins*

Bourne alias Webb alias Bourne

Ich habe endlich wieder ein bisschen Zeit gefunden, die "Bourne Supremacy" weiterzulesen. Zuerst hatte ich ja gedacht, es war ein großer Fehler, erst den Film zu sehen und danach die Bücher zu lesen. Aber jetzt bin ich doch froh, es in dieser Reihenfolge getan zu haben.
Hätte ich erst das Buch gelesen und danach den Film geschaut, dann wäre ich wahrscheinlich sehr enttäuscht gewesen. Film und Buch haben einfach überhaupt keine Ähnlichkeit miteinander. Die Grundstory ist zwar die selbe, aber das wars dann auch schon. "Mann verliert sein Gedächtnis und entdeckt irgendwann, dass er ein gesuchter Killer ist, erfährt aber später, dass er doch kein Killer ist" - daraus kann man viel machen. Und genau diese Meinung haben wahrscheinlich auch die Drehbuchautoren vertreten.

Für ein gutes Beispiel muss ich ein bisschen weiter zurückgreifen - wir begeben uns jetzt gedanklich in den ersten Bourne-Film, also in "Die Bourne Identität". Hier trifft Bourne (der immernoch nicht weiß, wer er ist oder wie er heißt) auf Marie. Marie ist Deutsche und irgendwie eine Art Hippie-Verschnitt. Sie führt ein ziemlich "unstetes" Leben und wohnt mal hier und mal da. Bourne zwingt sie, ihn nach Paris zu bringen. Sie tut es und im Laufe der Reise kommen die beiden sich näher.

- B R E A K -

Jetzt geht es in das Buch "Bourne Identity": Hier trifft Bourne (er weiß auch hier noch nicht, wer er ist) auch auf Marie. Der Unterschied: Marie ist Kanadierin und ein ziemlich hohes Tier im kanadischen Wirtschaftsministerium (oder so ähnlich). Marie hilft ihm (erst gezwungenermaßen, später freiwillig), an Geld zu kommen und die beiden retten sich gegenseitig vor dem sicheren Tod - kommen aber auch im Buch früher oder später zusammen. Insgesamt passiert im Buch jedoch viel mehr als im Film - dabei hätte man das Buch eigentlich perfekt verfilmen können!

Aber jetzt zum eigentlichen Unterschied, der mir nicht passt: Im Film "Die Bourne Verschwörung" stirbt Marie - das ist der Grund für Jason, weiterzumachen und die Killer zu finden. Im Buch stirbt Marie nicht, sondern wird entführt. So wird Jason Bourne (der übrigens mittlerweile David Webb heißt und seine Identität als "Jason Bourne" vergessen will) gezwungen, einen letzten Auftrag auszuführen, um Marie zu retten.

(Un-)politisch

Allem Anschein nach hat die CDU die Landtagswahl in Schleswig-Holstein gewonnen und eigentlich ist mir das auch ziemlich schnuppe. Aber da man den Hochrechnungen und Wahlanalysen im Fernsehen ja kaum entgehen kann, habe ich auch so einiges aufgeschnappt (was mich eigentlich nicht das geringste bisschen interessiert hat...).

Hier aber trotzdem ein Beispiel:

Das ZDF verkündet seine neuesten Hochrechnungen: Die SPD hat 38,5% der Stimmen bekommen, die CDU hat 40,1%. Direkt im Anschluss wird ein CDU-Mensch (don't know who) dazu befragt bzw. darf seine Meinung dazu breittreten. Und was erzählt er? Sinngemäß ungefähr das hier: Die SPD habe diese Wahl ja sehr deutlich verloren und das "Volk" habe ganz klar gezeigt, wen es an der Regierung haben will und wen nicht.

Und jetzt nochmal zur Wiederholung: Die SPD hatte in diesem Moment 38,5% der Stimmen und die CDU 40,1%. Das sind nach Adam Riese 1,6 Prozentpunkte Unterschied - keine der beiden Parteien hatte alleine die absolute Mehrheit. Selbst in einer Koalition mit der FDP hätte die CDU zu diesem Zeitpunkt nur einen Sitz mehr gehabt als die neue rot-grüne Koalition.

Und jetzt nochmal das, was der CDU-Mensch von sich gegeben hat:
Die SPD hat die Wahl sehr deutlich verloren?? OK, sie hat 5% verloren - aber trotzdem hat sie fast genauso viele Stimmen wie die CDU erhalten!
Das Volk hat ganz klar gezeigt, wer an die Regierung soll?? Hmmm... Wenn eine Koalition einen Sitz mehr hat als die andere und genau so viele, wie sie braucht, um die absolute Mehrheit zu haben - heißt das dann, dass das Volk ganz klar seine Meinung vertreten hat??

Schon seltsam... Vielleicht sollte man diesen Politiker nochmal ganz dringend zurück in die Schule schicken. Ich empfehle aber vor allem Nachhilfe in
1. Mathe (Was ist 40,1 minus 38,5??)
2. Deutsch (Da lernt man, wie man Sätze so formuliert, dass der Inhalt logisch ist...)
3. Politik (Hier bekommt man beigebracht, wie das mit den Koalitionen und den absoluten Mehrheiten etc. funktioniert.)

Pünktliche Bahn?

Dieses Bild habe ich gerade in einem anderen Blog gefunden - weil mich der Inhalt so erstaunt hat, musste ich es mir einfach klauen kopieren:

Dazu muss man in Deutschland eigentlich nichts mehr sagen - ich mache es aber trotzdem: Vor einiger Zeit hatte ich mit einem ICE über eineinhalb Stunden Verspätung, und die Züge, mit denen ich jeden Tag fahre, sind N I E pünktlich... Wenn man zählen will, wie oft ich schon wegen der DB Anschlusszüge verpasst habe, reicht eine Hand lange nicht mehr - zwei werden auch langsam knapp...

Nachtrag: Bis eben habe ich geglaubt, dass der Textausschnitt oben nicht ganz ernstgemeint ist. Aber nachdem ich die Kommentare zu diesem Artikel gelesen habe, bin ich da anderer Meinung: Der Autor ist todernst und ich habe mittlerweile das Gefühl, dass wir Deutschen in Sachen Bahnfahren verdammt verwöhnt sind (auch wenn sich das mit meinen Erfahrungen nicht deckt)...

Hilfe??

Ich habe gerade hier etwas über den Film "Finding Neverland - Wenn Träume fliegen lernen" gelesen. Er handelt vom Schriftsteller und "Peter Pan"-Erfinder J. M. Barrie (gespielt von Johnny Depp). Weil ich die Geschichte von Peter Pan schon immer gemocht habe und auch den Film "Hook" liebe, habe ich natürlich gleich nachgeschaut, wann/wo der Film läuft und ich ihn mir ansehen kann.

Und jetzt komme ich zu dem Punkt, an dem ich Hilfe brauche: Der Film ist offiziell am 10. Februar angelaufen - heute ist der 17. Februar. Wie kann es sein, dass ein Film sieben Tage, nachdem er angelaufen ist, in keinem Kino in meiner Nähe läuft?? HILFE!!!

Zum Trailer (englisch)!
Zum Trailer (deutsch)!

Glücklich

Ich habe gerade erfahren, dass ich die schlimmste meiner Klausuren bestanden habe: Medienrecht mit 3,0. Ich habe richtig gezittert, als sich das PDF-Dokument geöffnet hat - als ich meine Note gesehen habe, sind mir so um die tausend Steine vom Herzen gefallen... So glücklich war ich schon lange nicht mehr.

Bush in Mainz

Weiß der Geier, warum George W. Bush nach Mainz kommt (am 23. Februar ist es soweit), aber die drehen dort total durch: Die sperren an dem Tag doch tatsächlich für einige Stunden die A3, Rhein und Main und den Luftraum für Privatflugzeuge. Zudem müssen die Anwohner in bestimmten Vierteln mit Einschränkungen rechnen. Weitere Infos gibts hier.
Danke an Dylan für die Info. :-)

Nachtrag: Gerade habe ich gelesen, dass sogar in einigen Schulen der Unterricht ausfallen könnte und sich Firmen auf die Verspätung von Mitarbeitern einstellen sollen... Irgendwie ist das Ganze ziemlich überzogen, oder???

Wahre Worte…

"Can a robot write a symphony?"

"Can a robot turn a canvas into a beautiful masterpiece?"

Del Spooner alias Will Smith in "I, Robot"

Bleibende Eindrücke

Gerade habe ich mir das Ende der "Goldene Kamera"-Verleihung angeschaut. Nein - nicht absichtlich, sondern nur, weil ich zufällig Michael Mittermeier gesehen habe. Und den finde ich nun mal einfach klasse. ;-) Auf jeden Fall hat er als Laudator den Ehrenpreis für Jerry Lewis anmoderiert. Jeder, der seinen Stil kennt, kann sich das ungefähr vorstellen: Die Bühne hat er komplett für sich eingenommen und sogar Bruce Willis im Publikum zum Schmunzeln gebracht.
Nachdem Mittermeier mit seiner "Show" fertig war, ist mir erst aufgefallen, dass ich diesen Jerry Lewis gar nicht kenne - ich habe seinen Namen noch nie zuvor gehört. In diesem Moment ist er mir auch eigentlich total egal, die Wikipedia oder die Internet Movie Database hat genug Informationen über ihn, wenn es jemanden interessiert...
Was bzw. wer mich an dieser Verleihung am meisten interessiert hat, war die Frau, die die "Goldene Kamera" tatsächlich überreicht hat: Geraldine Chaplin.Sie ist die Tochter des großen Charlie Chaplin und hat Jerry Lewis eine rührende Geschichte von ihrem Vater erzählt. Aber auch diese Geschichte ist es nicht, die mich so beeindruckt hat (obwohl sie wirklich ergreifend war...). Es war mehr Geraldine Chaplin selbst. Ihr Auftreten hat mich überzeugt: sie war so ungekünstelt liebenswürdig und charmant - ich würde fast schon britisch sagen *zwinker* - dass ich kaum glauben konnte, dass sie in Kalifornien geboren ist.

Weil es mich interessiert hat, habe ich ein bisschen nachrecherchiert: Ihre erste Hauptrolle (ja, sie kommt ganz nach ihrem Vater und ist auch Schauspielerin!) hatte sie 1965 in "Doktor Schiwago", vorher hat sie schon in einer der letzten Produktionen ihres Vaters vor der Kamera gestanden: In "Limelight" (1952). Letztes Jahr hat sie in dem spanischen Film "Sprich mit ihr" von Pedro Almodóvar mitgespielt.

Ältere Beiträge Neuere Beiträge

© 2026 Digitale Notizen

Theme von Anders NorénHoch ↑

Diese Webseite nutzt Cookies, Social Media Plugins und Tracking Tools. Weitere Informationen gibt es unter Datenschutz.
Alles klar.
x