Digitale Notizen

Internet, Astronomie, Raumfahrt & mehr

Schlagwort: Gedanken (Seite 2 von 60)

So ruhig hier? oder: back to the roots

In letzter Zeit hatte ich keinen großen Spaß daran, mich privat mit Social Media zu beschäftigen. Das hat nicht nur dieses Blog (das leider traditionell immer als erstes leiden muss) zu spüren bekommen, sondern auch meine Accounts bei Twitter, Facebook und Google+ (mit dem ich ehrlich gesagt auch noch nicht warm geworden bin). Zu dieser allgemeinen Unlust kam hinzu, dass ich mich mit dem Design des Blogs doch nicht so richtig anfreunden konnte und ich mich selbst zu sehr in die Ecke gedrängt hatte, mehr über Social Media und Co. zu schreiben.

Da ich hier wieder mehr Leben hineinbringen möchte (denn: bloggen ist toll, ich bin ein großer Fan und möchte dieses Blog auf keinen Fall sterben lassen!), habe ich also folgendes getan:

- ein neues Design ausgesucht, das irgendwie "back to the roots" ist, nämlich minimalistisch und aufs Wesentliche fokusiert.
- beschlossen, die Fokussierung auf Social Media aufzuheben. Ich blogge also ab sofort wieder über alles, worüber ich schreiben möchte: "back to the roots".

Vom relativ neuen Namen "Digitale Notizen" habe ich mich dagegen nicht getrennt - er ist nach wie vor treffender als der alte Name "Supernova".

Vielleicht fällt auf, dass ich komplett auf die Einbindung eines Like-, +1- und Tweet-Buttons verzichtet habe. Das habe ich erst einmal ganz bewusst getan, vielleicht kommen die Buttons zurück, vielleicht auch nicht. Das wird sich mit der Zeit zeigen...

Und jetzt bin ich erst einmal stolz, dass ich die bisher wahrscheinlich längste Blogpause (fast 3 Monate) hiermit beendet habe.

(Lob und Kritik sowie Fehlermeldungen zum Theme bitte wie immer in den Kommentaren posten!)

Wisst ihr, was ich hier vermisse?

Ich vermisse die Muse, täglich mehrere Blogeinträge zu schreiben - aber noch viel mehr vermisse ich eure Kommentare. Mir ist klar, dass ich nicht ganz unschuldig daran bin - meine ständigen und immer länger werdenden Blogpausen tragen sicherlich nicht dazu bei, dass hier mehr kommentiert wird.

Und dann kommen auch noch die ganzen Möglichkeiten dazu, die sich außerhalb eines Blogs bieten: Twitter, Facebook, Google+. Ja, es ist einfacher, bei einem dieser Dienste auf den geteilten Link zu antworten und ich freue mich auch über jede dieser Reaktionen. Aber eigentlich hätte ich die Kommentare viel lieber hier im Blog.

Warum? Weil sich beispielsweise eine Diskussion erst richtig entwickeln kann, wenn die Diskutanten nicht auf mehrere Netzwerke verteilt argumentieren. Wenn jemand auf Twitter antwortet, der Nächste bei Facebook kommentiert und ein Dritter auf Google+, dann kommt maximal eine Diskussion mit mir zustande - und das ist schade.

Außerdem werde ich das Gefühl nicht los, dass mir persönlich ein Kommentar im Blog mehr wert ist als ein Kommentar an anderer Stelle. Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Ich gehöre aber auch zu den Menschen, die in der Regel per E-Mail oder privater Nachricht zum Geburtstag gratulieren - einfach weil ich finde, dass eine E-Mail oder Nachricht mehr "wert" ist als der schnelle Eintrag auf einer Pinnwand (das könnt ihr euch ja schon einmal merken *hust*).

[Edit: Übrigens ist dieser Beitrag nicht als fishing for compliments comments gedacht - ich freue mich trotzdem über jeden Kommentar.]

Was Social Media für mich bedeutet

Social Media - es gibt gefühlte tausend Definitionen dafür und wahrscheinlich Milliarden Dinge, die man damit tun kann. Hier soll es nicht darum gehen, sondern um meine ganz persönlichen Erfahrungen damit. Was bedeutet Social Media für mich? Ich versuche es mit drei Beispielen:

re:publica 2011
Wir kommen zu dritt ins Restaurant, an einen Tisch, an dem schon einige andere re:publica-Besucher sitzen. Dort begrüßt mich @prcdv mit "Und, wie lebt es sich in der Traumwohnung?". Ob man es mir in diesem Moment angemerkt hat, weiß ich nicht - aber ich war sehr verwirrt. Erst nach einem heimlichen Blick aufs Namensschild hatte ich kapiert, dass Christian schon meinen Umzug über Twitter mitverfolgt hatte...

Man könnte das so zusammenfassen: Menschen, die du zum ersten Mal triffst, wissen evtl. schon einiges über dich und evtl. warst du sogar mit ihnen in Kontakt, ohne es sofort zu wissen.

Twitter und E-Mail
Neulich bekam ich eine Mail an meine Mailadresse, bei einem Kunden. Ob wir uns nicht zufällig auf Twitter folgen würden, ihr Twitter-Name sei @meta_physik. Und siehe da: ich kenne einen "Geschäftskontakt" schon mehrere Jahre über Twitter, die Astronomie-Blogosphäre und das Blog-Teleskop.

Die Zusammenfassung könnte hier lauten: Man weiß nie, wer hinter einer Mailadresse steckt oder bei einem Kunden arbeitet.

Kicktipp
Seit es auf die neue Bundesliga-Saison zugeht, habe ich Lust, in einer Tipprunde mitzumachen. Ohne Einsatz, nur zum Spaß und in einer netten Gruppe. Über Twitter und Facebook habe ich keine gefunden, aber @marcthomalla hat mich gestern Abend auf die Idee gebracht, selbst eine zu gründen. Gedacht, getan und neben einer interessanten Kicktipp-Gruppe mit momentan 18 Teilnehmern (wer mitmachen möchte, ist natürlich herzlich eingeladen, sich anzumelden!) hatte ich heute meinen Spaß auf Twitter oder (was @danielrehn viel besser ausgedrückt hat:)

Noch keinen einzigen Punkt bei #kicktipp geholt, aber schon Trash Talk galore mit @ und @. Herrlich =D
@danielrehn
Daniel Rehn

Das möchte ich zusammenfassen mit den Worten, mit denen Daniel meine Freude auf Twitter vorhin kommentiert hat: It's a kind of magic ... No, it's the interwebz ;-)

Insgesamt gesehen, ist Social Media eine wahnsinnig große Unterstützung dabei, Dinge zu tun, für die ich im wahren Leben wahrscheinlich zu schüchtern wäre. Durch Social Media lerne ich Menschen kennen, die ich sonst nie kennengelernt hätte. Ein Twitter-Netzwerk kann Fragen beantworten und Hilfestellung geben bei Problemen, bei denen ich früher ratlos geblieben wäre oder mich stundenlang durch Halbwahrheiten in Foren gequält hätte. Relevante Informationen finden den Weg zu mir, ich kann mit Hilfe diverser Twitter-Servicekanäle die meisten Hotline-Warteschleifen umgehen und nicht zu vergessen: es macht einfach Spaß.

Große Freiheit

Ich bin mir sicher: vor ein paar Jahren wären Künstler wie "Unheilig" noch in den Radioprogrammen gelaufen, die eher die Schlager-Freunde einschalten und auch im Fernsehen hätte es ähnlich ausgesehen. Dann ist aber wohl irgend etwas passiert und diese Art von Musik lief auf einmal in den Mainstream-Sendern rauf und runter, in den Charts schaffte sie es bis ganz nach oben, räumte Preise ab etc.

Und jetzt - eine halbe Ewigkeit nach Veröffentlichung des Albums und nach dem dritten Ohrwurm in Folge bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe mir das Album angeschafft: "Große Freiheit". Noch habe ich nicht ausführlich reingehört, sondern nur meine Ohrwürmer gepflegt (allen voran der Titelsong "Große Freiheit"). Aber es verspricht Gutes und ich glaube, die meisten der anderen Songs würden nach dem ersten Anhören nicht als Schlager durchgehen ;-)

Wie ich blogge (oder so)

Eigentlich bin ich nicht der Typ Blogger, der anfängt, Blogeinträge zu schreiben, um sie dann als Entwurf zu speichern und später weiterzuschreiben. Wenn ich schreibe, dann meistens "in einem Rutsch" und dann wird veröffentlicht oder (wenn es zu viele Texte auf einmal werden) zeitgesteuert. Der Bereich "Entwürfe" in meinem Backend ist also eigentlich immer leer. Umso erstaunter war ich, als ich dort heute gleich vier nicht veröffentlichte, ältere Einträge gefunden habe.

Ein Text, den ich bisher nicht zu Ende geschrieben habe stammt aus dem September 2010 und handelt vom Social Gaming - bei Gelegenheit versuche ich mich noch einmal daran. Zwei andere Texte beschäftigen sich mit der Wohnungssuche im Rhein-Main-Gebiet und der Nachmieter-Suche in München (die ja recht schnell abgekürzt wurde - dadurch war der Blogeintrag schon vor der Veröffentlichung veraltet, weshalb ich nie auf "Publizieren" geklickt habe). Und Nummer vier bestand aus sage und schreibe einem Satz, mit dem ich heute selbst nicht mehr viel anfangen kann und den ich daher gleich gelöscht habe.

Was mich aber am meisten wundert an diesem Fund ist die Tatsache, wie schnell man Dinge vergisst - nur, weil man sie normalerweise nicht tut. Vielleicht schaue ich also in Zukunft öfter in meinen "Entwürfe"-Bereich ;-)

Kommunikationszentrale

Wer kein Smartphone besitzt, mag mir das vielleicht nicht
glauben, aber es gibt Gelegenheiten, da ist man 5-fach froh, dass
man ein Smartphone in Reichweite hat. Zum Beispiel, wenn man gerade
umzieht: Es gibt weder Festnetz noch Internet, dafür aber umso mehr
zu koordinieren und herauszufinden, was mit einem "normalen" Handy
nicht so einfach geht: Wie lange hat der nächstgelegene Baumarkt
noch geöffnet, wo ist er überhaupt und wie komme ich dort hin? Wie
wird nochmal das Regal von Ikea zusammengebaut und wo bekomme ich
eine Anleitung dafür her? Mein iPhone ist zur Zeit mehr denn je
meine Kommunikationszentrale im Hosentaschenformat. Mittlerweile
bin ich zwar mit meinem Surfstick auch online, trotzdem ist und
bleibt das Smartphone unersetzlich. Und ohne das iPhone gäbe es
auch diesen Blogeintrag nicht.

Das war also 2010

Das war also 2010. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass es vorbei ist. Das vergangene Jahr hat sich für mich angefühlt, als hätte man mir einen Schlag nach dem anderen verpasst. Immer schön mit kurzen Pausen zum Erholen und beim nächsten Mal dafür noch etwas fester zugeschlagen.

Aber ich bin guter Dinge, dass 2011 alles besser wird - immerhin hat sich das Jahr sehr positiv verabschiedet: Mit der Unterschrift unter den Mietvertrag einer absoluten Traumwohnung. In nächster Zeit ist noch viel Arbeit angesagt (tapezieren, Wände streichen, Möbel aufbauen, Kisten packen und schleppen etc.), aber es lohnt sich! Und alles andere wird auch wieder gut. Es muss jetzt einfach wieder aufwärts gehen.

An dieser Stelle möchte ich euch deshalb alles ein tolles, erfolgreiches neues Jahr wünschen. Auf dass es besser werde als das Vergangene! ;-)

Viel zu tun, wenig zu schreiben

Man muss nicht immer alles online veröffentlichen. Aus diesem Grund tut sich hier momentan so wenig - die Dinge, mit denen ich gerade beschäftigt bin, möchte ich (noch) nicht online veröffentlicht sehen. Aber das wird sich ändern. Mit etwas Glück noch dieses Jahr. Bitte habt etwas Geduld mit mir und diesem Blog. Und wer einen oder gar beide Daumen frei hat: Daumen drücken kann auch nicht schaden ;-)

Stay tuned.

Grüner Daumen

Lange Zeit habe ich Pflanzen eher an den Rande des Todes gebracht, statt sie zum Blühen zu bringen. Mittlerweile hat sich unser Verhältnis etwas entspannt. Neben den drei Pflanzen auf meinem Fensterbrett, die hier schon relativ lange einträchtig mit mir zusammenleben (und auch blühen und wachsen!), habe ich meinem Balkon vor einiger Zeit auch ein paar Pflanzen spendiert: Ich habe Petersilie und Schnittlauch angebaut und mir einen Hibiskus angeschafft.

Und was soll ich sagen? Sie blühen und wachsen munter vor sich hin - ich komme gar nicht nach, die Petersilie zu verwenden! Und sogar der Hibiskus, der anfangs etwas zickig war und Blätter abgeworfen hat, statt zu blühen, hat sich beruhigt und erfreut mich ständig mit neuen Knospen und Blüten.

Heute erst aufgegangen sind die beiden, die man auf diesem Foto sieht - im Hintergrund sieht man erfreulicherweise schon eine ganze Menge zukünftige Blüten. So macht das Gärtnern wirklich Spaß!

Gedanken gegen das schlechte Wetter

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir fällt es bei diesem trüben Herbstwetter zur Zeit sehr leicht, zu verdrängen, dass es mir noch vor nicht allzu langer Zeit viel zu heiß war. Jetzt ist der Regenschirm mein Dauerbegleiter und statt Flip Flops trage ich wasserfeste Schuhe. Und das Anfang August!

Hier sind ein paar Tipps, wie man das graue und nasse Wetter draußen wenigstens kurzzeitig vergessen kann:

  • Musik auflegen, die an den Sommer erinnert und/oder gute Laune macht (z.B. Jack Johnson)
  • in Urlaubsfotos schwelgen und gedanklich barfuß am fotografierten Strand entlangschlendern
  • den Rolladen komplett schließen und sich vorstellen, draußen scheine die Sonne (alternativ könnte man auch die Heizung aufdrehen, um Sommerhitze zu simulieren - aber das geht mir dann doch zu weit!)
  • ins Kino gehen (dort ist es dunkel!) und sich einen Film anschauen, der bei schönem Wetter spielt ;-)
  • den nächsten Urlaub in warmen Gefilden buchen oder zumindest im Kopf planen

Welche Tipps habt ihr?

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