Digitale Notizen

Internet, Astronomie, Raumfahrt & mehr

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Musicload-Gutscheine

Drei Musicload-Gutscheine im Wert von insgesamt 15 Euro geschenkt zu bekommen ist schon toll. Ich bin zwar eigentlich iTMS-Fan, aber einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul ;-) Die Gutscheine sind selbstverständlich auch schon alle eingelöst...

Echter Service

Seit gerade einmal einer Woche SZ-Abonennt und schon bekomme ich einen Anruf, ob mit der Zustellung alles klappt. Und bei anderen Zeitungen muss man jahrelang darum kämpfen, dass die Zeitung pünktlich kommt... Das nenne ich Service!

Good News

Ich bin mit der Homepage, die ich baue, ein ganzes Stück weitergekommen. In ca. drei bis vier Wochen dürfte sie fertig sein (dann gibts hier vielleicht auch nen Link...).

Ich verbringe Silvester dieses Jahr in Berlin (nicht, weil ich Silvester so toll finde, sondern weil ich weg will von den vielen langweiligen Partys...) und schaue mir dort am 30.12. endlich die Blueman-Group an *freu*

Zweite Version

Nach (in meinen Augen) nicht sehr konstruktiver Kritik meiner Textwerkstatt-Dozentin habe ich einen zweiten Versuch gestartet, einen Kommentar zur "Du bist Deutschland"-Kampagne zu schreiben. Er ist jetzt noch positiver geworden als der Erste, obwohl mir das Thema eigentlich egal ist. Aber mit der "egal"-Position lässt sich ziemlich schlecht argumentieren...

Hier gehts zur zweiten Version meines Kommentars!

Die "Du bist Deutschland"-Kampagne II.

In Deutschland herrscht seit geraumer Zeit Optimismus-Verbot. Stimmt im Moment jemand eine optimistische Tonlage an, wird sie sofort von Kritikern und Schwarzsehern übertönt.
Unserer Wirtschaft geht es nicht gut, die Politik gleicht mehr einem Theaterstück als der Realität und noch dazu herrscht spätherbstliches Depressions-Wetter. Man könnte meinen, die Optimismus-Kampagne „Du bist Deutschland“ kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Aber leider lassen wir Deutsche uns nicht von der positiven Grundstimmung der Medienkampagne anstecken, sondern tun das, was wir in diesen Tagen gerne tun: Wir meckern, denn die Kampagne ist nicht gut genug für uns. Wir sind zu einem Land der „Nörgler und Negativseher“ geworden und das Schlimmste ist, dass sich ein Großteil der Bevölkerung in dieser Rolle wohlzufühlen scheint. Denn wie kann man sich sonst die negative Kritik an der „Du bist Deutschland“-Kampagne erklären?
Zugegeben, der Slogan ist nicht perfekt und der dazugehörige Werbespot trieft nur so vor Pathos und Worthülsen. Wem diese Kritikpunkte zu schwach sind, der bedient sich – typisch deutsch – an unserer unrühmlichen Vergangenheit und bemüht einen sehr weit hergeholten Vergleich mit der Goebbels’schen Propagandapolitik.
Aber gerade um diese negativen Aspekte der Kampagne geht es nicht. Es geht um die Kernaussage „wer etwas anpackt, kann auch etwas schaffen“, es geht um Optimismus und es geht um unser Land. Das mag für den Einen oder Anderen zu patriotisch klingen, aber wir leben nun einmal in Deutschland. Wir müssen zwar mit unserer Vergangenheit leben, aber das heißt nicht, dass wir den aktuellen Zustand unseres Landes nicht verändern können. Und deshalb sollten wir eine Kampagne, die uns aufmuntern und das Land aus der Lethargie reißen will, nicht gleich verdammen. Wir sollten darüber nachdenken, das Fünkchen Wahrheit aus den Worthülsen herauszufiltern und zu guter Letzt das Optimismus-Verbot in Deutschland aufheben.

Ich bin Deutschland?

Ein Kommentar zur "Du bist Deutschland"-Kampagne

Egal ob Zeitung, Zeitschrift oder Fernsehen – überall, wo man der Mutmach-Kampagne „Du bist Deutschland“ begegnet, hört man auch Menschen darüber schimpfen. Aber warum soll man sich über eine Kampagne aufregen, die doch eigentlich gut gemeint ist? Schließlich ist es eine Tatsache, dass die meisten Deutschen alles schlecht reden und immer nur das halbleere Glas vor sich sehen. Bester Beweis dafür ist wohl die Kampagne selbst: Sie scheint geradezu den Nerv der deutschen Nörgler getroffen zu haben, manch einer will sogar Parallelen zur Goebbels’schen Propagandapolitik entdeckt haben.
Zugegeben, die Kampagne hätte besser umgesetzt werden können. Etwas weniger Abstraktheit und stattdessen etwas Konkretes. Aber das ist nicht so wichtig, denn wir Deutschen könnten dringend einen positiven Anstoß gebrauchen, um in unserem Land etwas voranzubringen. Und wenn das die „Du bist Deutschland“-Kampagne nicht schafft, können wir nur hoffen, dass vielleicht die Fußballweltmeisterschaft im nächsten Jahr die Stimmung im Land wieder aufhellt. Wichtig wäre es.

Erschreckende Verdrehung historischer Tatsachen

Nachdem die Süddeutsche darüber geschrieben hat (Nr. 249 vom 28.10.05), hat heute auch Blitz (Sat.1) die Geschichte der zwei Geschwister von "Prussian Blue" aufgegriffen. Die beiden Mädels singen Lieder, in denen sie z.B. Rudolph Hess als "Mann des Friedens" bezeichnen oder den "arischen Mann" dazu aufrufen "Angst in Hass" zu verwandeln. Offensichtlich sollen damit schon Kinder/Jugendliche auf die Seite der amerikanischen Nazis gezogen werden.

Diese Idee ist einfach ungeheuerlich, vor allem aber auch, weil der Manager der Plattenfirma laut SZ offen zugibt, dass er auf die Rekrutierung von Nachwuchs-Nazis hofft. Auch die Eltern der beiden scheinen nicht ganz ohne zu sein: Angeblich (SZ) hat die Mutter die Kinder selbst unterrichtet (was das verdrehte Geschichtswissen erklärt) und der Vater betrachtet das Hakenkreuz als "Symbol freier Meinungsäußerung".

Vielleicht sollte man den armen Mädchen einfach nur ein vernünftiges Geschichtsbuch zuschicken und ihnen eine Studienreise ins KZ Dachau (vorzugsweise mit Führung durch einen ehemaligen Insassen) dazuschenken. Was ich mehr dazu sagen soll, weiß ich nicht, ich bin einfach nur geschockt.

[Edit 21:44 Uhr] Äußerst strange ist übrigens auch, dass die Mädels bei Auftritten Dirndel tragen, sich aber "preußisch" nennen. Waren das nicht zwei verschiedene paar Schuhe? *grübel*

Gerade habe ich gesehen, dass auch Alisia über Prussian Blue geschrieben hat...

Lob für die Bahn

Kaum zu glauben, aber wahr: Ich muss in diesem Beitrag die Deutsche Bahn loben. Ja, richtig gelesen. L O B E N. Der Preis für eine Fahrt nach Berlin hat sich innerhalb einer Woche tatsächlich fast halbiert - Herbstticket sei Dank. Wie gut, dass wir nicht schon letzte Woche gebucht haben...

Vielleicht sollte ich aber auch einfach mit dem Lob warten, bis ich die Tickets gebucht habe. Nun ja, in einer knappen Stunde werden wir mehr wissen...

[Edit 21:20 Uhr] Aufatmen: Das Herbstticket gibt es wirklich, ich bin begeistert! Allerdings ist die zweite Buchung, die ich erledigen wollte, an der Sturheit der Buchungsautomaten gescheitert. Werde das dann wohl online nochmal versuchen müssen (wenn die Damen und Herren der Bahn endlich ihren Server wieder im Griff haben...)

Erkenntnisse

1. Laptop-Steckdosen im ICE sind was Tolles

2. Vom Trüffeljäger bin ich richtiggehend begeistert...

3. "The Lord of the Rings" ist es immer wieder wert, angeschaut zu werden. Auch wenn die Bücher wesentlich besser sind.

Köln-Besuch

Dieses Wochenende verbringe ich in Köln - eine Freundin besuchen. Während meines Aufenthalts in der Innenstadt hat sich meine Erkenntnis der ersten zwei Besuche erhärtet: Ich mag diese Stadt einfach nicht. Sie ist nicht schön, sie ist touristisch nicht interessant und ich finde sie irgendwie "schmutzig". Außerdem scheint es hier fast nur Besoffene zu geben. (Jeder, der nicht Besoffen ist, scheint "in Gottes Auftrag" unterwegs zu sein und für die Zeugen Jehovas o.Ä. zu werben.) Strange Stadt, aber ich komme ja auch nicht hierher, weil ich es hier so toll finde...

Morgen früh um 6:08 Uhr fährt dann der Zug zurück, was bedeutet, dass ich um 4:15 Uhr aufstehen muss und den ganzen Tag mit Gepäck durch die Gegend renne. Und müde bin ich jetzt auch schon, wenn ich an morgen denke. ;-) Aber ich habe es ja so gewollt...

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