Digitale Notizen

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Kategorie: Dies & Das (Seite 167 von 169)

Vom Regen in die Traufe…

Da beschwere ich mich gestern Abend (ausnahmsweise) einmal über das Wetter - und schon wache ich am nächsten Morgen auf und werde vom Schnee geblendet. Was soll das eigentlich?? In München fand ich es zwar noch toll, dass dort so viel Schnee liegt, aber hier bei uns reicht es langsam!

*bibber*

Mein Vater fliegt am Sonntag für zwei Wochen in die Türkei - zum Marathon-Training. Und ich liege hier in meinem kalten Bett, draußen heult der Wind um's Haus, die letzten Schneereste liegen am Straßenrand und mir ist kalt. Was würde ich dafür geben, die nächsten zwei Wochen in der Türkei zu sein... Da sind es im Moment so um die 20° C - lässt sich bestimmt besser aushalten als hier!

Schnappi

Ich gehöre ja eigentlich zur Schnappi-Hass-Fraktion - aber das finde sogar ich lustig! *grins*
Den Link habe ich hier (im wahrsten Sinne des Wortes) aufgeschnappt *grins*

Zittern bis zum Schluss

Gestern habe ich mir das Champions-League-Spiel Bayern München gegen Arsenal London angeschaut. Ich hätte garnicht gedacht, dass ich beim Fußball sooo mitfiebern kann - die Nationalmannschaft einmal ausgeschlossen. Aber es ist eine Tatsache: Nachdem ich mehr als drei Jahre lang gezwungenermaßen Fußball schaue, mutiere ich langsam aber sicher zum Bayern-Fan. Und um das Ganze so richtig zum Klischee werden zu lassen: Am liebsten mag ich Roy Makaay - nicht, weil er so toll spielt, sondern weil er Holländer/Niederländer ist und ich diesen Dialekt einfach toll finde... *grins*
Aber nicht, dass hier jetzt jemand denkt, ich sei die "typische Fußballfrau": Immerhin kann ich ein Abseits erklären! Ich werde es jetzt nicht tun - aber ich kann es!! *zwinker*

Family Search

Durch Zufall (wie so oft...) bin ich vor einigen Tagen über die Seite Familysearch gestolpert. Da ich schon seit längerem daran interessiert bin, etwas über meine Vorfahren herauszufinden, habe ich das Suchprogramm auch gleich mit meinem Nachnamen getestet. Weil mein Nachname ziemlich seltsam ist, hätte ich nicht gedacht, dass es überhaupt irgendwelche Ergebnisse gibt. Aber dann die große Überraschung: Nicht nur in Deutschland wurden Leute mit meinem Nachnamen gefunden, sondern auf der ganzen Welt - schon interessant. Das einzige, was daran wirklich schade ist, ist dass die aufgelisteten Personen alle schon tot sind. Und das nicht erst seit einigen Jahren sondern teilweise schon einige hundert Jahre. Quellen sind allem Anschein nach kirchliche und standesamtliche Aufzeichnungen. Die meisten Personen sind entweder mit Taufdatum oder Hochzeitsdatum aufgelistet, dazu kommt noch der Ort, an dem sie getauft bzw. verheiratet wurden.

Nachdem ich mich durch eine ganze Reihe potentieller Vorfahren gearbeitet habe, bin ich auf einen sehr interessanten Eintrag gestoßen: Im Jahr 1801 wurde in einem Nachbarort meines Heimatortes eine Frau mit "meinem" Nachnamen geboren - gestorben ist sie 1874 in meiner Heimat. Deshalb werde ich demnächst wohl einige Verwandte - vor allem meine Großeltern - interviewen, ob sie von dieser Frau jemals gehört haben. Wenn ich grob überschlage, könnte sie von der Zeit her die Oma meines Opas gewesen sein... Ich bin wirklich gespannt, was dabei herauskommt. :-)

Noch eine klitzekleine Information zur Website: Sie wird von den Mormonen in den USA betrieben - man sollte sich da von der Bezeichnung "The Church of Jesus Christ of Latter-day Saints" nicht abschrecken lassen. Mehr dazu in der Wikipedia.

Destination Anywhere…

Ich bin gerade am Packen für mein München-Wochenende und spätestens jetzt hat mich das Reisefieber endgültig gepackt...

"Destination anywhere
Name the place and I'll be there
Pack a bag and we're out of here - let's run
Destination anywhere
Left or right, I don't care
Maybe we'll just disappear like the sun"

© Jon Bon Jovi ("Destination Anywhere")

Die Oscars… *stöhn*

Beim Oscar-Tippen bin ich kläglich gescheitert (sage und schreibe einen richtigen Tip habe ich abgegeben und der war für irgendeinen unbekannten Kurzfilm), aber die Nacht habe ich durchgehalten. War die erste Oscarverleihung, die ich mir angeschaut habe und ich fand sie sehr sehr sehr sehr seltsam. Weil ich mit meiner Meinung zu bestimmten Dingen nicht alleine dastehe und weil Anke Gröner genau das selbe aufgefallen ist, wie mir - hier geht es zu Ankes Oscar-Bericht!

Stressig!

Semesterferien können verdammt anstrengend sein: Ich bin fast jeden Tag mit der Bahn stundenlang unterwegs, um Aufträge für unsere lokale Tageszeitung zu erledigen (ich bin dort freie Mitarbeiterin). Dem Semesterticket sei Dank - ich musste dafür bis jetzt noch nichts bezahlen :-)

Dann muss ich ein Kolping-Wochenende vorbereiten, bei dem ich die Kinderbetreuung übernehme. Wie beschäftigt man Zehn- bis Dreizehnjährige an drei Tagen mit der Thematik "Ostern" - und zwar so, dass es ihnen Spaß macht??? Nicht ganz so einfach...

Und last but not least ist da natürlich noch der private Teil, der Spaß macht und den ich unmöglich weglassen kann: Da gibt es diverse "durchwachte" Nächte (z.B. die Oscar-Verleihung), Treffen mit ehemaligen Klassenkameraden, den besagten Schwimmbadbesuch, hoffentlich bald einen Brunch etc.
Und zu allem Überfluss bin ich dieses Wochenende auch noch nach München eingeladen. Natürlich werde ich die Einladung annehmen, aber mein Stress wird dadurch nicht weniger... Vor allem, weil ich verdammt geizig sein kann und lieber fünf Stunden mit dem Bayernticket durch den schönen Freistaat schleiche, als mehr Geld für eine ICE-Fahrt auszugeben... Aber egal - das gehört zur Kategorie "Spaß" - und den werde ich haben. Auf Teufel komm raus *grins*

Feuer auf der Titanic?

Im ersten Moment klingt der Gedanke absurd: Hat ein Feuer an Bord die Titanic versenkt?
Der Ingenieur Robert Essenhigh kam zu dieser Erkenntnis, die den Hauptverantwortlichen der Katastrophe, Kapitän Edward Smith, entlasten könnte.
Seine These: An Bord der Titanic kam es zu einem Kohlefeuer. Das war auf Dampfschiffen zur damaligen Zeit nicht unüblich - die Arbeiter schaufelten die glühende Kohle einfach so lange in den Ofen, bis sie den Brandherd erreicht hatten und ihn löschen konnten. Genau so sollen die Arbeiter auf der Titanic reagiert haben. Dummerweise gab es in England zu dieser Zeit einen Streik der Bergleute - deshalb hatte das Luxusschiff nur genug Kohle an Bord, um damit gemächlich über den Atlantik zu "tuckern" - an eine schnelle Fahrt war nicht zu denken.
Die Arbeiter schaufelten also die Kohle in den Ofen, um an den Brandherd zu kommen - die Titanic nahm an Fahrt auf und bekam gleichzeitig Schlagseite, weil Kohle fehlte.
Deshalb war das Schiff viel zu schnell als der Eisberg in Sicht kam -die unvorhergesehene Schlagseite bewirkte ein übriges.

Die "unsinkbare" Titanic sank am 15. April 1912 und riss über 1500 Menschen in den Tod.

Hier geht es zu dem ganzen Artikel aus der PM History.

Bourne alias Webb alias Bourne

Ich habe endlich wieder ein bisschen Zeit gefunden, die "Bourne Supremacy" weiterzulesen. Zuerst hatte ich ja gedacht, es war ein großer Fehler, erst den Film zu sehen und danach die Bücher zu lesen. Aber jetzt bin ich doch froh, es in dieser Reihenfolge getan zu haben.
Hätte ich erst das Buch gelesen und danach den Film geschaut, dann wäre ich wahrscheinlich sehr enttäuscht gewesen. Film und Buch haben einfach überhaupt keine Ähnlichkeit miteinander. Die Grundstory ist zwar die selbe, aber das wars dann auch schon. "Mann verliert sein Gedächtnis und entdeckt irgendwann, dass er ein gesuchter Killer ist, erfährt aber später, dass er doch kein Killer ist" - daraus kann man viel machen. Und genau diese Meinung haben wahrscheinlich auch die Drehbuchautoren vertreten.

Für ein gutes Beispiel muss ich ein bisschen weiter zurückgreifen - wir begeben uns jetzt gedanklich in den ersten Bourne-Film, also in "Die Bourne Identität". Hier trifft Bourne (der immernoch nicht weiß, wer er ist oder wie er heißt) auf Marie. Marie ist Deutsche und irgendwie eine Art Hippie-Verschnitt. Sie führt ein ziemlich "unstetes" Leben und wohnt mal hier und mal da. Bourne zwingt sie, ihn nach Paris zu bringen. Sie tut es und im Laufe der Reise kommen die beiden sich näher.

- B R E A K -

Jetzt geht es in das Buch "Bourne Identity": Hier trifft Bourne (er weiß auch hier noch nicht, wer er ist) auch auf Marie. Der Unterschied: Marie ist Kanadierin und ein ziemlich hohes Tier im kanadischen Wirtschaftsministerium (oder so ähnlich). Marie hilft ihm (erst gezwungenermaßen, später freiwillig), an Geld zu kommen und die beiden retten sich gegenseitig vor dem sicheren Tod - kommen aber auch im Buch früher oder später zusammen. Insgesamt passiert im Buch jedoch viel mehr als im Film - dabei hätte man das Buch eigentlich perfekt verfilmen können!

Aber jetzt zum eigentlichen Unterschied, der mir nicht passt: Im Film "Die Bourne Verschwörung" stirbt Marie - das ist der Grund für Jason, weiterzumachen und die Killer zu finden. Im Buch stirbt Marie nicht, sondern wird entführt. So wird Jason Bourne (der übrigens mittlerweile David Webb heißt und seine Identität als "Jason Bourne" vergessen will) gezwungen, einen letzten Auftrag auszuführen, um Marie zu retten.

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