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Kategorie: Dies & Das (Seite 155 von 169)

"Krieg der Welten"

Jetzt ist "Krieg der Welten" also endlich in den Kinos. Die Filmkritiker sind endlich von ihren Knebeln befreit und dürfen ihre Meinungen ungestraft loswerden. Wider Erwarten soll der Film so gar gut sein - warum dann dieser Schwachsinn? Die Story war größtenteils sowieso bekannt und was ist gegen ein paar Vorschuss-Lorbeeren einzuwenden?

Und noch etwas: Habe ich mich getäuscht, oder hatte die Süddeutsche gestern Abend schon ihre Kritik online?

Die ideale Musik…

bei diesem Wetter: Das Album "In between dreams" von Jack Johnson. Einfach in die Sonne legen, die Augen schließen und schon sieht man das Meer praktisch vor sich. (Ist auch kein Wunder: Johnson ist auf Hawaii aufgewachsen und hat früher Surffilme gedreht)

Düstere Zeiten

stehen dem (Online-)Journalismus bevor, wenn das Video "EPIC 2014" Recht behält.
Der Spiegel hat passend zum Thema auch einen Artikel im Angebot.

Aufreger des Tages

Angenommen, ein Verein hat eine Veranstaltung auf irgendeinem abgelegenen Vereinsgelände. Die Bevölkerung ist eingeladen und außerdem noch "die Presse", weil etwas "Berichtenswertes" passieren soll.
Angenommen, die Gegend um das Vereinsgelände wurde in letzter Zeit durch ein Neubaugebiet stark verändert, so dass die aktuellsten Atlanten alt aussehen.
Wieso bringt es dieser Verein dann nicht fertig, sein blödes Vereinsgelände vernünftig auszuschildern (oder wenigstens auf die Presseeinladung eine Wegbeschreibung aufzudrucken)? Und wieso schafft er es nicht, eine Handynummer anzugeben, auf der man im Notfall anrufen kann? (Was nützt eine Festnetznummer, wenn keiner rangeht, weil alle auf dem Fest sind?)

Natürlich habe ich das Gelände nicht gefunden (es lief kein einziger Mensch auf der Straße herum, den ich hätte fragen können...) und darf mir jetzt meine Infos für den Artikel zusammentelefonieren. *grrr*

Nachtrag: Wie es mein Pech will, habe ich den Typen nicht ans Telefon bekommen (ich habe es drei Tage lang versucht...) und habe den Artikel jetzt aufgegeben. Es ist ja nicht so, dass ich das Geld nicht brauchen könnte, aber was will man machen?

Queen – Greatest Hits III

Freddie Mercury im Duett mit Elton John ("The show must go on"), David Bowie ("Under pressure"), Montserrat Caballé ("Barcelona"), George Michael ("Somebody to love") und Wyclef Jean ("Another one bites the dust").
Gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht (bis auf das Letzte - das sollte man verbieten).

Besonders hörenswert: "No-one but you (only the good die young)", geschrieben von Bryan May und ganz offensichtlich eine späte Verabschiedung von Freddie Mercury.

Wer hat da wohl von wem abgeschrieben? Böhse Onkelz, "Nur die Besten sterben jung" (Release 1991 auf der CD "Wir ham' noch lange nicht genug") und Queen, "No-one but you (only the good die young)" (Release 1998 auf der CD "Greatest Hits III).

Lokalpolitiker…

...sind schon bemitleidenswerte Kreaturen. Tag für Tag besuchen Sie die Veranstaltungen von Vereinen, Verbänden und Einrichtungen und halten Reden.
Rhetorisch sind die meisten von ihnen nicht einmal schlecht, (wer würde ein stotterndes Etwas wählen?) wenn nur der Inhalt stimmen würde!
Wenn man einer dieser Reden genau zuhört (was man als Pressevertreter ja muss), dann würde man am liebsten aufspringen und aus dem Raum rennen: Selbstlob ohne Ende und so offensichtlich, dass es eigentlich der Dümmste bemerken müsste. Das tun die meisten aber nicht, denn sie klatschen wie verrückt und wenn sie das nächste mal mit gezücktem Kugelschreiber vor dem Wahlzettel stehen, machen sie ihr Kreuzchen an der falschen Stelle.

Ich behaupte: Wenn man eine dieser Reden gehört hat, hat man fast alle gehört. In diesem Fall kann ich zwar nur von einem bestimmten Lokalpolitiker sprechen, da ich nur von ihm mehr als eine Rede gehört habe. Aber: Er ist da bestimmt keine Ausnahme. Wenn er das nächste Mal irgendwo redet, kann ich wahrscheinlich mitsprechen. Eigentlich ist das praktisch - man muss als Journalist nicht mehr konzentriert zuhören, denn man weiß ja sowieso, was erzählt wird. Die Frage ist nur, wie der Politiker dieses Mal vom eigentlichen Thema auf sich selbst ablenkt... Und das muss man ja auch erstmal können.

Made by Zimmer

Hans (F.) Zimmer ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Filmkomponisten unserer Zeit. Geboren 1957 in Frankfurt/Main versuchte er sein Glück in der Filmindustrie der Vereinigten Staaten. Dort arbeitet er mit anderen Filmkomponisten (u.a. Klaus Badelt) zusammen in der Musikschmiede Remote Control Productions.

Zu den von ihm vertonten Werken zählen unter anderem "Thelma und Louise", "Das Geisterhaus", "The Rock - Fels der Entscheidung", "Besser gehts nicht", "Der schmale Grat", "Mission Impossible 2", "Pearl Harbor", "Black Hawk Down", "Was das Herz begehrt" und "Fluch der Karibik".

Sein wahrscheinlich bekanntester Soundtrack stammt aus dem Monumentalfilm "Gladiator", sein bislang erfolgreichster Score ist die Musik zum "König der Löwen", für die er 1995 einen Oscar bekam. Auch die Arrangements für das "Lion King"-Musical stammen zum größten Teil aus Zimmers Feder.

In der Zukunft liegende Filmprojekte des gebürtigen Frankfurters sind übrigens "The Da Vinci Code" und die beiden geplanten Fortsetzungen von "Fluch der Karibik".

Mehr über den "großen Meister" der Filmmusik in der Internet Movie Database oder im Dirk Jasper Filmstarlexikon.

Des Rätsels Lösung…

... ist Hans Zimmer. Er war Komponist/Songschreiber bei allen genannten Filmen und noch vielen mehr. Demnächst gibts mehr von ihm, nur eins sei gesagt: Ich bin bekennender Fan und angefangen hat für mich alles mit dem Soundtrack zu "Backdraft".

Film-Quiz

Was haben die Filme "Rain Man", "Der schmale Grat", "Pearl Harbor", "Fluch der Karibik" und "Batman Begins" gemeinsam?

Antworten bitte in die Kommentare, die Auflösung und einen Beitrag zum Thema gibts morgen! :-)

[Edit um 22:42 Uhr] Zu schwer? Ein kleiner Tipp: Es geht weder um Schauspieler noch um den Regisseur oder Produzenten...

Warum bloggen?

"Viele wollen durch das Bloggen etwas kompensieren", das ist das Ergebnis eines kürzlich stattgefundenen ICQ-Gesprächs.
Ich weiß, dass diese Aussage teilweise auf mich zutrifft - aber wie ist es bei anderen? Warum bloggt man überhaupt? Und was will man damit (eventuell) kompensieren?

Also: Alles zum Thema rein in die Kommentare, dann bin ich auch bereit, mich zu "outen"... ;-)

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