Digitale Notizen

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Kategorie: Dies & Das (Seite 138 von 169)

Pirates of the Caribbean

Der Soundtrack zum Film "Pirates of the Caribbean - The Curse of the Black Pearl" ist so gut, dass man den Film dazu eigentlich gar nicht mehr braucht. Natürlich, der Film ist gut und Johnny Depp als Captain Jack Sparrow ist einfach unschlagbar. Aber auch die Musik alleine schafft es, eine Geschichte zu erzählen. Das ist vielleicht nicht die gleiche Geschichte, die der Film erzählen will, aber es geht auch um Piraten, Schiffe, Meere, Kämpfe, einen Schatz und natürlich die passende Portion Gefühle.
Wenn man die Augen schließt und das Kopfkino bemüht, kann dabei sogar noch mehr herauskommen, als beim stumpfen Filmschauen. Aber das ist eigentlich kein Wunder, schließlich hat Klaus Badelt die Musik geschrieben, und der war ein Schüler von Hans Zimmer und hat auch viel von Zimmers musikalischer Handschrift übernommen. Zimmer hat den Soundtrack übrigens produziert.

TVG – Handballbundesliga

Am 3. Dezember werde ich ein Heimspiel des Handball-Bundesligisten TV Großwallstadt in der Unterfrankenhalle Aschaffenburg besuchen. Bis jetzt bin ich zwar kein Handball-Fan und auch nur durch Zufall an die Karten gekommen, aber das kann sich ja ändern...

Der sechsmalige deutsche Meister (zuletzt 1990) und viermalige DHB-Pokalsieger (zuletzt 1989) TVG (im Moment Tabellenplatz 11) richtet übrigens am 7. Dezember Januar das Länderspiel Deutschland - Schweiz in der Unterfrankenhalle aus und schickt bei der kommenden Handball-EM (26.12.05-2.2.06) in der Schweiz zwei Spieler ins Rennen: Jens Tiedtke und Dominik Klein.

Zeit für ALIAS!

Wenn man krank ist, flachliegt und sich deshalb weder auf ein Buch oder den PC konzentrieren kann, ist es Zeit für sinnloses Fernsehschauen. Schade, dass die 3. Staffel von ALIAS erst am Donnerstag veröffentlicht wird...

Trailer zur 3. Staffel (keine Spoiler!). Und jetzt verschwinde ich im Bett. :-(

Mamma Mia!

Here I go again...
Zur Zeit ist die englische Originalbesetzung des ABBA-Musicals "Mamma Mia!" auf Deutschlandtour.
Gestern haben sie in Frankfurt Halt gemacht und so ganz nebenbei die Festhalle zum Toben gebracht. Aber wer bei ABBA sofort an Schlaghosen und Plateauschuhe dachte, wurde leicht enttäuscht: Nur in einer einzigen Szene gabs original ABBA-Kostüme zu sehen. Dafür war die Story gut und auch ziemlich glaubwürdig - immerhin wurde sie ja um die einzelnen ABBA-Songs herumgesponnen: Tochter lädt zu ihrer Hochzeit ihre drei potentiellen Väter ein, um den Richtigen herauszufinden (wobei nicht einmal die Mutter weiß, welcher denn jetzt der leibliche Vater ist). Garniert mit vielen ABBA-Klassikern beginnt das Verwirrspiel, bei dem die Mutter ihre Gefühle für die drei potentiellen Väter entwirren und die Tochter ihre aufkommenden Zweifel vor der Hochzeit in den Griff bekommen muss.

Thank you for the music...
Natürlich gibt's ein Happy-End (und das verrate ich auch nur, weil die Tour ausverkauft ist und man sich das Musical auf Deutsch besser nicht anschauen sollte, da die Songs auch übersetzt wurden...), das allerdings ziemlich unerwartet ausfällt: Keine Disco-Party-ähnliche Szene mit gutgelaunten Freunden überall, sondern "I have a dream" und Spaziergang in Richtung des Vollmonds. Dafür entschädigte die Crew allerdings kurze Zeit später die Zuschauer mit drei Zugaben ála ABBA: "Mamma Mia", "Dancing Queen" und natürlich "Waterloo".

So I say
Thank you for the music, the songs I’m singing
Thanks for all the joy they’re bringing
Who can live without it, I ask in all honesty
What would life be?
Without a song or a dance what are we?
So I say thank you for the music
For giving it to me

Supermarkt-Phänomen

Warum hat man eigentlich immer dann, wenn man es eilig hat, zwei Tratschtanten, eine Oma und eine "alte Bekannte" der Kassiererin vor sich in der Schlange an der Kasse? Und warum muss dann unbedingt jeder eine Rewe-Haushaltskarte haben und für Beträge unter 10 Euro nen 50-Euro-Schein zücken?

Musicload-Gutscheine

Drei Musicload-Gutscheine im Wert von insgesamt 15 Euro geschenkt zu bekommen ist schon toll. Ich bin zwar eigentlich iTMS-Fan, aber einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul ;-) Die Gutscheine sind selbstverständlich auch schon alle eingelöst...

Echter Service

Seit gerade einmal einer Woche SZ-Abonennt und schon bekomme ich einen Anruf, ob mit der Zustellung alles klappt. Und bei anderen Zeitungen muss man jahrelang darum kämpfen, dass die Zeitung pünktlich kommt... Das nenne ich Service!

Zweite Version

Nach (in meinen Augen) nicht sehr konstruktiver Kritik meiner Textwerkstatt-Dozentin habe ich einen zweiten Versuch gestartet, einen Kommentar zur "Du bist Deutschland"-Kampagne zu schreiben. Er ist jetzt noch positiver geworden als der Erste, obwohl mir das Thema eigentlich egal ist. Aber mit der "egal"-Position lässt sich ziemlich schlecht argumentieren...

Hier gehts zur zweiten Version meines Kommentars!

Die "Du bist Deutschland"-Kampagne II.

In Deutschland herrscht seit geraumer Zeit Optimismus-Verbot. Stimmt im Moment jemand eine optimistische Tonlage an, wird sie sofort von Kritikern und Schwarzsehern übertönt.
Unserer Wirtschaft geht es nicht gut, die Politik gleicht mehr einem Theaterstück als der Realität und noch dazu herrscht spätherbstliches Depressions-Wetter. Man könnte meinen, die Optimismus-Kampagne „Du bist Deutschland“ kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Aber leider lassen wir Deutsche uns nicht von der positiven Grundstimmung der Medienkampagne anstecken, sondern tun das, was wir in diesen Tagen gerne tun: Wir meckern, denn die Kampagne ist nicht gut genug für uns. Wir sind zu einem Land der „Nörgler und Negativseher“ geworden und das Schlimmste ist, dass sich ein Großteil der Bevölkerung in dieser Rolle wohlzufühlen scheint. Denn wie kann man sich sonst die negative Kritik an der „Du bist Deutschland“-Kampagne erklären?
Zugegeben, der Slogan ist nicht perfekt und der dazugehörige Werbespot trieft nur so vor Pathos und Worthülsen. Wem diese Kritikpunkte zu schwach sind, der bedient sich – typisch deutsch – an unserer unrühmlichen Vergangenheit und bemüht einen sehr weit hergeholten Vergleich mit der Goebbels’schen Propagandapolitik.
Aber gerade um diese negativen Aspekte der Kampagne geht es nicht. Es geht um die Kernaussage „wer etwas anpackt, kann auch etwas schaffen“, es geht um Optimismus und es geht um unser Land. Das mag für den Einen oder Anderen zu patriotisch klingen, aber wir leben nun einmal in Deutschland. Wir müssen zwar mit unserer Vergangenheit leben, aber das heißt nicht, dass wir den aktuellen Zustand unseres Landes nicht verändern können. Und deshalb sollten wir eine Kampagne, die uns aufmuntern und das Land aus der Lethargie reißen will, nicht gleich verdammen. Wir sollten darüber nachdenken, das Fünkchen Wahrheit aus den Worthülsen herauszufiltern und zu guter Letzt das Optimismus-Verbot in Deutschland aufheben.

Ich bin Deutschland?

Ein Kommentar zur "Du bist Deutschland"-Kampagne

Egal ob Zeitung, Zeitschrift oder Fernsehen – überall, wo man der Mutmach-Kampagne „Du bist Deutschland“ begegnet, hört man auch Menschen darüber schimpfen. Aber warum soll man sich über eine Kampagne aufregen, die doch eigentlich gut gemeint ist? Schließlich ist es eine Tatsache, dass die meisten Deutschen alles schlecht reden und immer nur das halbleere Glas vor sich sehen. Bester Beweis dafür ist wohl die Kampagne selbst: Sie scheint geradezu den Nerv der deutschen Nörgler getroffen zu haben, manch einer will sogar Parallelen zur Goebbels’schen Propagandapolitik entdeckt haben.
Zugegeben, die Kampagne hätte besser umgesetzt werden können. Etwas weniger Abstraktheit und stattdessen etwas Konkretes. Aber das ist nicht so wichtig, denn wir Deutschen könnten dringend einen positiven Anstoß gebrauchen, um in unserem Land etwas voranzubringen. Und wenn das die „Du bist Deutschland“-Kampagne nicht schafft, können wir nur hoffen, dass vielleicht die Fußballweltmeisterschaft im nächsten Jahr die Stimmung im Land wieder aufhellt. Wichtig wäre es.

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