Schlagwort: Verspätung

Zu spät

Eins steht fest: Auf die Bahn kann man sich verlassen. Und zwar in der Hinsicht, dass sie fast immer zu spät ist. Waren wir auf der Hinfahrt nach Köln noch ziemlich begeistert, dass der EC 3 (in Worten: D R E I !) Minuten zu früh in den Hauptbahnhof rollte, dauerte der Rückweg heute wesentlich länger: Wegen "betriebsfremden Personen auf den Gleisen" wurden wir auf eine andere Strecke umgeleitet und schon war der Anschlusszug in Mainz weg (der auch noch der Letzte in Richtung Heimat war). Wie gut, dass es die S-Bahn über Frankfurt gibt - die hält zwar an jeder Mülltonne und macht einen riesigen Umweg, aber was tut man nicht alles, um die Nacht nicht am Bahnhof verbringen zu müssen. Und ja, letztendlich bin ich dann doch noch zu Hause angekommen.

Dummerweise wurde unser Ticket im Zug nicht abgestempelt und wir hatten in Mainz keine Zeit für eine Beschwerde. Sonst hätten wir wenigstens vielleicht ein paar Euro zurückbekommen...

Fahrplanwechsel

Heute ist Fahrplanwechsel bei der Bahn (und damit auch beim RMV) - der Tag, den die meisten Pendler fürchten. Jedes Jahr die selben Fragen: Bekomme ich mit dem neuen Fahrplan meinen Anschlusszug/-bus noch? Muss ich früher aufstehen, komme ich später am Ziel an, muss ich irgendwo länger warten?
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Odyssee nach Hause

Kurzes Protokoll meiner Heimfahrt mit wem wohl? Der Deutschen Bahn natürlich:

Am Bahnsteig:
"Die Regionalbahn XY hat heute 5 bis 10 Minuten Verspätung."
5 Minuten später eine weitere Durchsage:
"Die Regionalbahn XY hat leider 20 Minuten Verspätung."
Und dann:
"Die Regionalbahn XY fällt heute wegen eines Lokschadens aus. Um 14:13 Uhr haben sie die nächste Anschlussmöglichkeit mit Regionalbahn YZ."
Um 14:10 Uhr dann die nächste Dursage:
"Die Regionalbahn YZ hat heute 5 bis 10 Minuten Verspätung.
20 Minuten später fährt der Zug endlich ein.

Am nächsten Bahnhof
"Die Regionalbahn XZ hat heute leider 5 bis 10 Minuten Verspätung."
10 Minuten später kam sie dann tatsächlich angefahren. Damit hätte keiner mehr gerechnet.

Zu diesem Sch***-Tag hätte es gepasst, wenn ich meinen Anschlussbus auch noch verpasst hätte. Habe ich aber nicht. Dafür habe ich insgesamt 3 Stunden gebraucht - für eine Strecke, die man mit dem Auto in 30 Minuten und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in einer guten Stunde schafft... :-(

Die Bahn kann auch anders!

Eigentlich ist die Bahn ja dafür bekannt, chronisch zu spät zu kommen und ich verpasse deshalb öfters einen Anschlusszug. Heute habe ich aber mal eine ganz neue Erfahrung machen dürfen: Die Bahn war zu früh! Nein, sie ist nicht zu früh in den Bahnhof eingefahren - sie ist zu früh wieder abgefahren. Und ich stand natürlich da und habe mir die Rücklichter meines Zugs betrachtet. Das ist mir auch noch nie passiert.
Gerade als ich den Bahnsteig wieder verlassen habe (es war natürlich ausgerechnet der letzte Zug, der gefahren ist...), ist der Zeiger der Bahnhofsuhr auf 19:48 Uhr umgesprungen - und genau um 19:48 Uhr sollte mein Zug eigentlich losfahren. Einfach genial!

Gut, heute ist Feiertag und es ist schon blöd, wenn man an einem Feiertag arbeiten muss. Und ich kann es auch verstehen, wenn man dann so schnell wie möglich Feierabend machen will. Aber muss ausgerechnet mein letzter Zug zu früh abfahren??

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