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re:publica für Raumfahrt-Freunde

Auf der re:publica 2015 gab es gleich zwei große Sessions rund um die (europäische) Raumfahrt. Kein Wunder: Die ESA ist derzeit ja auch mit ihrer Rosetta-Mission in aller Munde und auch ESA-Astronaut Alexander Gerst (@Astro_Alex) hat während und nach seines ISS-Aufenthalts für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Doch es ist nicht das erste Mal, dass es auf der re:publica um die Raumfahrt ging. Spontan erinnere ich mich an die re:publica 2012, bei der sich ESA-Astronaut Paolo Nespoli von der ISS meldete, anschließend wurde über "Twittern aus dem All" gesprochen (die Session gibt es hier im Video). Weiterlesen

#rp14 – es kann losgehen!

Die pre:publica ist vorbei, die Vorab-Registrierung für die re:publica, die am morgigen Dienstag startet. Auch wenn es zu Beginn wohl kleine technische Pannen gab: das Schlangestehen am Vortag ist wesentlich relaxter als am Morgen, wenn man eigentlich schon gerne eine Session besuchen würde. Und ein sonniger Nachmittag im Hof der Station ist auch nicht zu unterschätzen. Weiterlesen

re:publica 2013 – ein Rückblick auf die #rp13

Es ist wie jedes Jahr: Ich habe lange auf die re:publica 2013 gewartet, die letzten Wochen sogar dem 6. Mai entgegengefiebert - und schon sind die drei Tage in Berlin wieder vorbei. Bevor ich zurückblicke auf die Sessions, die mir besonders gut gefallen haben und deren Aufzeichnungen ich weiterempfehlen möchte, ein Lob an die Veranstalter und die vielen fleißigen Helfer in der Station. Danke, dass ihr jedes Jahr eine so großartige Veranstaltung organisiert. Danke, für die sehr gute Auswahl der Themen (in meinen Augen kann von Filter Bubble keine Rede sein - die Bandbreite der Themen reichte immerhin von Afrika und Kuba über Netzneutralität, Modeblogs, verschiedene wissenschaftliche Disziplinen und Trolle bis hin zu Digital Natives im Krieg). Was soll ich lange um den heißen Brei herumschreiben (das haben andere schon sehr treffend getan): danke und bis nächstes Jahr!

Es folgt ein Rückblick, hauptsächlich in Form von Bildern, Videos und Links zu Sessions. Zuerst ein Blick auf das tolle Intro, das man auf Stage 1 bewundern durfte:

Die beste Session
Auch wenn es schwierig ist, die äußerst unterschiedlichen Sessions miteinander zu vergleichen - die bei weitem beste Session war in meinen Augen der Netzgemüse-Rant von Tanja und Johnny Haeusler, den man hier nachschauen und -lesen kann.

Astronomie! Und Raumfahrt!
Wer mich kennt weiß, dass ich ein Faible für Astronomie und Raumfahrt habe. Deshalb habe ich mich schon bei der Ankündigung der Session "Crowdsourced Astronomy" sehr darauf gefreut:

Carolina Ödman-Govender auf der re:publica 2013: "Crowdsourcing Astronomy"

Carolina Ödman-Govender auf der re:publica 2013: "Crowdsourcing Astronomy"

Und zwar nicht umsonst: Nicht nur das Thema ist spannend, auch die Frau, die auf der Bühne stand, war äußerst faszinierend: Carolina Ödman-Govender ist so begeistert von ihrer eigenen Arbeit, dass das problemlos auf andere abfärbt. Das Video zur Session findet ihr hier (ich werde es mir selbst noch einmal anschauen müssen, weil es im Saal teilweise sehr gehallt hat und ich leider nicht alles verstehen konnte).

Weiter gehts mit Raumfahrt: zwei "Part-Time Scienctists" standen auf einer der vielen Bühnen der re:publica und erzählten von ihrem Projekt: Sie wollen mit einem selbstgebauten Mondrover am Wettbewerb "Google Lunar XPRIZE" teilnehmen. Die Aufgabe: Einen Rover sicher auf dem Mond landen und dort mindestens 500 Meter zurücklegen. Wie ihr euch vorstellen könnt, fand ich die Session äußerst spannend - das Video dazu findet ihr hier.

(Online-)Journalismus on Stage
Ein äußerst interessantes Projekt hat das ZDF vorgestellt: den ZDF-Check, mit dem Politikeraussagen im Wahlkampf auf den Wahrheitsgehalt überprüft werden sollen. Wie das funktioniert, wurde auf der re:publica vorgestellt - Details gibt es auf heute.de, die Website zum Projekt soll nächste Woche online gehen, wenn ich mich richtig erinnere.

Das Prinzip des Open Journalism hat Daniel Bröckerhoff vorgestellt. Was für ihn dazugehört? Unter anderem, dass man als Journalist in den sozialen Medien ansprechbar und transparent ist. Mehr dazu gibt es - wie könnte es anders sein - im Video zur Session.

Welche neuen Aufgaben kommen auf die öffentlich-rechtlichen Sender zu? Dieser Frage hat sich mein ehemaliger Professor, Lorenz Lorenz-Meyer gewidmet. Wer sich für seine (durchaus nachvollziehbaren) Ideen interessiert, dem empfehle ich das Video zur Session.

Und last but not least war da natürlich noch die "Online-Elefantenrunde" mit Stefan Plöchinger (Süddeutsche Online), Katharina Borchert (Spiegel Online) und Jochen Wegener (Zeit Online). Auch hier gilt: Details gibts im Video.

Weitere, äußerst unterschiedliche Themen:

Sascha Lobo überraschte zum Ende seines von Technikproblemen und Hundebildern geprägten Überraschungsvortrags mit einem WordPress-Plugin, mit dessen Hilfe man sich das Internet zurückerobern soll: reclaim.fm spiegelt alles, was man in sozialen Netzwerken teilt, liked oder kommentiert, im eigenen Blog. Ich finde: das Plugin ist einen Blick wert, ich werde es mir demnächst näher anschauen.

Christine Heller (@punktefrau) und Jochen Mai (@karrierebibel) sprachen über Christines erfolgreiche Jobsuche im Social Web und darüber, warum sie so erfolgreich wurde.

Die Anwälte Thorsten Feldmann und Henning Krieg haben sich in ihrem Saisonrückblick Social Media Recht mit - wie der Titel der Session schon sagt - Social-Media-Recht beschäftigt, Elisabeth Rank hat in ihrer Session zum Umgang mit dem Sterben in sozialen Medien viele gute Fragen gestellt und zum Nachdenken angeregt und Gunter Dueck hat zum metakulturellen Diskurs aufgerufen.

#rp13rdr - das schnellste Buch der Welt
Wer keine Zeit oder Lust hat, sich die Aufzeichnungen der Sessions anzuschauen, dem seien die #rp13rdr empfohlen. Studenten der Deutschen Journalistenschule haben jeden Tag Sessions besucht, um am nächsten Morgen ein E-Book zu veröffentlichen, das einen guten Überblick über den vergangenen Tag verschafft. Details findet man hier.

Blogparade: #rpStory13
Und dann war da noch die Blogparade #rpStory13, über die ich vor einigen Tagen geschrieben hatte. Hier ein kurzer Überblick über meine Beiträge, die in Kürze die Tage auf der re:publica zusammenfassen:

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Ich packe meinen Koffer… für die #rp13

In den kommenden Tagen bin ich - wie jedes Jahr seit 2010 - auf der re:publica in Berlin. Die Vorbereitung läuft und wieder einmal stelle ich fest: es wird jedes Jahr mehr Technik, die ich Anfang Mai mit mir nach Berlin schleppe. Dieses Mal sind auf alle Fälle dabei: Smartphone + Zusatzakku, Netbook, Wireless Router, evtl. die Kamera und natürlich Ladekabel für alle Geräte. Da kommt so einiges zusammen...

Das Programm ist - wie immer - viel zu umfangreich. Ich werde mich wohl vierteilen müssen, um einigermaßen alles mitbekommen zu können, was mich interessiert. Und gleichzeitig möchte man ja noch ein bisschen Zeit haben für die vielen Menschen, denen man dort über den Weg laufen könnte und von denen ich einen Großteil nur aus der Twitter-Timeline kenne.

Auf welche Themen ich nach jetzigem Planungsstand einen Schwerpunkt legen werde? Auf die Netzpolitik und vermutlich auf die Sessions zum Schwerpunkt "Media". Wobei erfahrungsgemäß dann doch alles ganz anders kommen wird...

Eine sehr schöne Idee ist die Blogparade zur re:publica, die Pia Kleine Wiesekamp ausgerufen hat: Mit drei Fotos soll man seine Geschichte zur re:publica erzählen - und das gerne auch mehrfach. Deshalb ist das hier gleich mein erster Beitrag zu #rpStory13, das Motto dieser Bilder ist "Ich packe meinen Koffer".

Ich packe meinen Koffer für die #rp13...

Ich packe meinen Koffer für die #rp13...

Bild 1: das Netbook, das jetzt gut ein Jahr im Schrank verstaubt ist, wird wieder fit gemacht. Gleichzeitig schaue ich mir am Rechner an, welche Sessions zur Netzpolitik geplant sind.

Bild 2: der wichtigste Teil des Gepäcks: Netbook, Wireless Router, Smartphone-Zusatzakku (das Smartphone habe ich zum Fotografieren benutzt - das kommt selbstverständlich auch mit), re:publica-Ticket, Buchungsbestätigungen für Flug und Hotel (ja, das ist altmodisch, aber sowas habe ich immer gerne nochmal schwarz auf weiß dabei).

Bild 3: der Koffer. Noch ist er nicht ganz voll - aber morgen ist ja auch noch ein Tag - bei mir geht es erst am Montag in aller Frühe los Richtung Berlin.

Videos zur re:publica 2012

Wie versprochen reiche ich noch einige Videos von der re:publica 2012 nach. Zuerst die - in meinen Augen - spannendste Session: Twittern aus dem All für die digitale Öffentlichkeitsarbeit:

Anschließend ein zweites Highlight - "Poetry Spam" war einfach wahnsinnig lustig:

Ebenfalls sehenswert:

Steffen Seibert berichtet über seinen Twitteraccount @RegSprecher.
Sascha Lobo erklärt in seinem Überraschungsvortrag 2012 zum Jahr der Blogs.
Udo Vetter erklärt wie immer sehr kurzweilig die rechtlichen Spielregeln im Netz.

Viele weitere absolut sehenswerte Videos findet ihr im YouTube-Kanal der re:publica.

Mein Fazit zur #rp12

Die drei Tage re:publica liegen jetzt schon ein paar Tage zurück - Zeit für ein kleines Fazit von meiner Seite.

Der erste Eindruck ist geblieben: die re:publica wird von Jahr zu Jahr professioneller, trotzdem hat man nicht das Gefühl, dass die Atmosphäre schaden nimmt. Auch die Station als Location war sehr passend und wurde ziemlich gut genutzt. Besonders toll: im Vergleich zum vergangenen Jahr stand ich dieses Jahr nur ein einziges Mal vor verschlossener Tür, es waren wesentlich weniger Sessions überfüllt. Ein Sitzplatz war so gut wie immer zu bekommen. Weshalb ich auch wesentlich mehr Sessions als in den vergangenen Jahren besucht habe.

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Auch aufgefallen ist mir, dass die Qualität der Sessions weiter zugenommen hat. Einziges Problem, das ich hatte: ich habe mir einige Male die falschen Sessions ausgesucht, bei denen ich leider nicht mehr viel gelernt habe. Aber das kann immer passieren - und über Twitter hat man immer einiges mitbekommen.

Einziger Wermutstropfen: im Gegensatz zum vergangenen Jahr ist man aufgrund der Größe des Veranstaltungsorts kaum noch zufällig Bekannten begegnet. Dadurch sind - zumindest bei mir - wesentlich weniger Treffen zustande gekommen. Was ich nächstes Jahr vielleicht durch gezielte Verabredungen umgehen werde. Schaun wir mal.

Sobald es Tickets für die nächste re:publica gibt, werde ich zuschlagen. Es lohnt sich.

re:publica Tag 1

Das war also Tag eins der re:publica. Wie jedes Jahr habe ich schon jetzt so viele Eindrücke gesammelt, dass ich nicht mehr weiß, wie ich die Eindrücke der nächsten beiden Tage verarbeiten soll.

Mein heutiges Highlight war die Session "Twittern aus dem All" (das dürfte nicht wirklich überraschen, kombiniert das Thema doch zwei meiner Steckenpferde ziemlich perfekt). Sobald es einen Mitschnitt davon bei YouTube gibt, werde ich ihn einbinden. Insgesamt fand ich es wahnsinnig spannend, zuzuhören wie @astro_paolo von der ISS getwittert hat, wie @Astrosamantha Social Media einsetzt und was dahinter steht (sowohl von Seiten der Astronauten wie auch von Seiten der dahinterstehenden Organisationen). Aber das Video wird meine Faszination besser erklären können als jeder Text, den ich jetzt (es ist 1:15 Uhr) dazu schreiben könnte. Ich bitte um etwas Geduld ;-)

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Ich bin gespannt, was der morgige Tag bringt - vermutlich ein paar Treffen und viele spannende und neue Themen. Ich freue mich darauf!

Nachtrag: die Session "Innovationslabore des Journalismus" (das leider nicht so innovativ wie erwartet war), hat Isabell zusammengefasst. Über den Vortrag von Eben Moglen (den ich mittlerweile bereue, verpasst zu haben), schreibt Monika. Und ich ergänze noch mein Highlight aus dem Lobo-Vortrag, der mich - wie eigentlich jedes Jahr - positiv überrascht hat. Das wäre folgendes Zitat: "Nur ein Blog gehört wirklich dir, alles andere ist nur geborgt" und kurz darauf die Aufforderung, Blogs zu starten und wieder mehr zu bloggen. Natürlich auf eigenem Webspace und nicht auf Tumblr und Co. Ganz meine Meinung!

Vorfreude auf die re:publica

Wie schon in den vergangenen Jahren bin ich auch 2012 auf der re:publica in Berlin. Wie schon in den vergangenen Jahren freue ich mich gerade wahnsinnig auf den ersten Tag morgen und die vielen Gesichter aus meiner Twitter-Timeline, die sich angekündigt haben.

Wie schon in den letzten Jahren werde ich allerdings vermutlich zu schüchtern sein, jemanden anzusprechen, den ich noch nicht persönlich kenne. Deshalb: sprecht mich ruhig an, ich beiße nicht und taue nach einer Weile evtl. sogar etwas auf... ;-)

Rückblick re:publica 2011

Es heißt ja über uns Menschen, die den ganzen Tag am PC im Internet verbringen, dass wir keine sozialen Kontakte hätten und überhaupt, was ist denn an „diesem Internet“ (ich glaube, das war unser running gag in Berlin) so toll? Richtig erklären kann ich es nicht – zumindest nicht so, dass es jemand versteht, der es vorher noch nicht verstanden hat. Umso mehr genieße ich ein Mal im Jahr das Gefühl, von Gleichgesinnten umgegeben zu sein.

Die re:publica gilt ja als eine Art „Klassentreffen“ für die Blogger- und Internetgemeinde (die „alten“ Medien würden an dieser Stelle „Internetszene“ schreiben!). Und genau so fühlt es sich an, wenn man von vielen Menschen umgeben ist, bei denen man das Gefühl hat, sie schon zu kennen, ohne sie jemals im RL getroffen zu haben. Bei denen man weiß, dass keiner meckern wird, wenn man ein Mal zu oft aufs Smartphone schaut oder wenn man sich schnell nach dem Namen des Restaurants erkundigt, weil man ja noch auf Foursquare einchecken muss… Die über die gleichen Bemerkungen lachen können und so weiter.

Seit meinem ersten Besuch auf der re:publica im vergangenen Jahr habe ich mich also auf die diesjährige Veranstaltung gefreut - und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Beklagen würde ich das, was wahrscheinlich die meisten Anwesenden bemängeln würden: die schlechte Internetverbindung, die teils überfüllten Locations (die Kalkscheune ist mittlerweile definitiv zu klein!) und manchmal falsch geplante Räume. Aber alles andere war wirklich super. Es gab einige wirklich großartige Sessions - meine Highlights waren: „Blogger_innen im Gespräch“ mit der großartigen Julia Probst und „Internet, Social Media und die Rückkehr des Politischen in China“ mit meinem Ex-Prof. Lorenz Lorenz-Meyer. Und nicht zu vergessen die Treffen mit einigen, die ich schon aus meiner Twitter-Timeline kannte und einigen neuen Gesichtern, die die re:publica für mich erst zu einem „Klassentreffen“ gemacht haben.

Was übrig bleibt, ist wieder einmal das wirklich gute Gefühl, nicht „alleine auf der Welt“ zu sein mit meinem Faible für Social Media. Im Gegenteil: Es gibt sehr viele da draußen (die übrigens bei weitem nicht alle unter 30 sind, wie man vielleicht bei einem Thema wie diesem denken könnte!). Die Frage ist nur, wie ich jetzt ein Jahr überbrücken soll, bis zum nächsten „Klassentreffen“? Ich hoffe auf ein baldiges Barcamp in meiner Nähe oder zumindest auf jemanden in meinem Umfeld, der sich von dem Thema anstecken lässt! ;-)

Vorfreude auf die re:publica11

Die re:publica11 kommt mit großen Schritten näher. Die erste Version des Programms ist online und ich bin schon seit Tagen am Überlegen, welche Themen ich mir anschauen werde. Das ist gar nicht so einfach bei dieser Menge und den vielen wirklich interessanten Themen.

Ich freue mich schon wahnsinnig auf Berlin oder, um es wie ein Fußballfan auszudrücken (obwohl das für den FCB diese Saison ja leider nicht gilt...):

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! ;-)

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