Die USA bekommen doch keinen Todesstern

Fast 35.000 Amerikaner hatten Ende 2012 eine Petition unterzeichnet, die die US-Regierung dazu auffordert, bis 2016 mit der Konstruktion eines Todessterns zu beginnen. Die Begründung der Petition:

By focusing our defense resources into a space-superiority platform and weapon system such as a Death Star, the government can spur job creation in the fields of construction, engineering, space exploration, and more, and strengthen our national defense.

Jetzt antwortet das Weiße Haus darauf - mit einer gehörigen Prise Humor. Die Gründe für die Ablehnung: Die Konstruktion eines Todessterns würde über 850 Billiarden Dollar kosten. Das wäre nicht machbar - schließlich wäre man gerade dabei, das Defizit abzubauen. Außerdem unterstütze es die US-Regierung nicht, andere Planeten in die Luft zu jagen.

Außerdem sei man ja gar nicht so schlecht aufgestellt, erklärt Paul Shawcross, Chief of Science and Space Branch des Weißen Haus in der Antwort auf die Petition. Man habe die ISS ("a giant, football field-sized International Space Station in orbit around the Earth that's helping us learn how humans can live and thrive in space for long durations") und zwei Roboter-Laboratorien auf dem Mars - von denen eines sogar mit einem Laser ausgestattet sei.

Hinweise auf die Voyager-Sonden, das James-Webb-Space-Telescope und die Solar-Probe-Mission werden erwähnt. Dann geht es weiter mit Humor:

We don't have a Death Star, but we do have floating robot assistants on the Space Station, a President who knows his way around a light saber and advanced (marshmallow) cannon, and the Defense Advanced Research Projects Agency, which is supporting research on building Luke's arm, floating droids, and quadruped walkers.

Mit dieser - äußerst humorvollen - Antwort hätten wohl die wenigsten Unterzeichner der Petition gerechnet. Chapeau!

Tanja Banner

Tanja Banner (geb. Morschhäuser), Online-Journalistin und Bloggerin mit Interesse an Social Media, Astronomie und Raumfahrt. Bücherwurm. Fan des FC Bayern. Pendlerin. Online-Redakteurin bei der Frankfurter Rundschau.

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