Digitale Notizen

Internet, Astronomie, Raumfahrt & mehr

Schlagwort: verrückt (Seite 33 von 35)

Große Preisfrage

Die 50-Euro-Frage bei "Wer wird Millionär":

Worin stecken Romeo und Julia?
A: Verhältnisschachtel
B: Affärenkarton
C: Beziehungskiste
D: Liaisondose

Die Antwort der Kandidatin: "Ich habe 'Romeo und Julia' nie gelesen, aber ich weiß, dass es eine Liebesgeschichte ist. Am wahrscheinlichsten ist dann D - die Liaisondose."

Am Ende hat sie sich doch noch für die richtige Antwort entschieden - nämlich C, nicht D....

Geografie: Note 6?

Auf SPIEGEL online habe ich gerade einen alten Artikel (von 2002) zu den Geografie-Kenntnissen einzelner Länder gefunden. Zwar ist es schon lange bekannt, dass die meisten US-Amerikaner nicht wissen, wo sich der Irak befindet - der Geografietest brachte aber noch mehr ans Tageslicht:
- nur jeder fünfte US-Bürger kann Deutschland auf einer Weltkarte lokalisieren
- 70% der US-Bürger scheitern am Bundesstaat New Jersey
- 49% scheiterten am US-Bundesstaat New York
- 11% konnten nicht einmal die USA finden.
- nur 25% der Amerikaner schätzen die Einwohnerzahl des Landes (ca. 287 Mio.) richtig ein. Ein Drittel schätzte die Einwohnerzahl sogar auf eine bis zwei Milliarden Menschen.

Deutschland hat dagegen ziemlich gut abgeschnitten: Gleichauf mit Italien landeten die deutschen Testpersonen auf Platz zwei - besser war nur noch Schweden. Die Gebiete, in denen die Deutschen schwach waren, liegen gar nicht so weit entfernt: Osteuropa scheint den meisten unbekannt zu sein und bei den allgemeineren Fragen (z.B. "Welche Weltreligion ist am verbreitetsten?") belegte Deutschland nur den vorletzten Platz.

An der Studie hatten rund 3000 Menschen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren teilgenommen. Im Endergebnis lag Schweden vor Deutschland, Italien, Frankreich, Japan, Großbritannien, Kanada, den USA und Mexiko.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer für Deutschland: Die Geografie-Kenntnisse der Miss Ostdeutschland scheinen eine Ausnahme zu sein.

Sneak Preview

Gestern war ich - seit langem wieder - in der Sneak Preview. Bisher habe ich noch keinen einzigen guten Film erwischt. Ein paar Beispiele, wie (schlecht) es einem in der Sneak ergehen kann:

- "Down" - schlechter Horror mit Naomi Watts und James Marshall. Die Story: Der Express-Aufzug in einem New Yorker Hochhaus fängt an zu durchzudrehen: Er köpft Leute, bleibt stecken, fällt in die Tiefe etc. Ein Reparatur-Team kommt dem Ganzen auf die Schliche: Der Lift hat sich selbstständig gemacht - aus unerfindlichen Gründen hat er ein "Gehirn" und bringt absichtlich Leute um... Mein Kommentar: sehr strange Story, nichts für mich!
0/10 Punkte

- "Tanguy - Der Nesthocker" - seltsamer französischer Film mit Eric Berger als nervigem "Nesthocker". Die Story: Tanguy ist 28 Jahre alt und wohnt immernoch daheim. Seine (kiffenden) Eltern finden, das sei nicht normal und wollen ihn mit allen Mitteln aus dem Haus bringen. Mein Kommentar: Aus der Story hätte man mehr machen können: sowohl Tanguy als auch seine Eltern nerven - am liebsten würde man nach 10 Minuten schreiend aus dem Kino laufen.
2/10 Punkte

- "Fear dot com" - Horror aus dem Internet mit Stephen Dorff und Natasha McElhone. Die Story: Nach vier geheimnisvollen Todesfällen stoßen die Ermittler auf eine Gemeinsamkeit: alle Opfer haben sich die Fear.com angeschaut. Zwei Tage später waren alle Opfer tot und auch die Computerspezialistin Denise stirbt zwei Tage nachdem sie die Seite untersucht hat. Die einzige Möglichkeit, das Geheimnis hinter der Website zu entschlüsseln, bleibt der Selbstversuch... Mein Kommentar: Ich hasse Horrorfilme, bin nach ca. einer halben Stunde aus dem Film herausgegangen und kann ihn deshalb nicht richtig beurteilen. Aber was ich gesehen habe, reicht für mich:
0/10 Punkte

- "Willkommen in Mooseport" - Komödie mit Gene Hackman und Ray Romano. Die Story: Der ehemalige Präsident der USA zieht sich in das Dorf Mooseport zurück, um dort seinen Lebensabend zu verbringen. Die Bürger überreden ihn dazu, als Bürgermeisterkandidat gegen den beliebten Handy Harrison anzutreten. Die beiden liefern sich einen harten Kampf... Mein Kommentar: Es hat gedauert, bis der Film in Schwung gekommen ist - aber nachdem man wusste, worum es geht, war der Film ganz in Ordnung (für die Sneak).
6/10 Punkte

Und jetzt der Film von gestern:

- "Reine Chefsache" - Pseudo-Komödie mit Dennis Quaid und Scarlett Johansson. Die Story: Dan bekommt mit 52 Jahren einen 26-jährigen Chef vor die Nase gesetzt. Dieser Chef bandelt mit Dans 18-jähriger Tochter an - bis Dan davon erfährt... Mein Kommentar: Der Film hatte leichte "Startschwierigkeiten" und passt nicht in das Genre "Komödie" hinein - war aber trotzdem ganz in Ordnung.
6/10 Punkte

Sakrileg – die Zweite

Wie ich schon vor einiger Zeit geschrieben habe, gibt es Menschen, die sich über den Inhalt des Dan-Brown-Bestsellers "Sakrileg" ("The Da Vinci Code") aufregen.
Laut SPIEGEL online hat sich jetzt ein Erzbischof zu Wort gemeldet, der darüber besorgt ist, "wie viele Leute diese Lügen glauben". (Zur Erinnerung: Brown behauptet in seinem Thriller, dass Jesus und Maria Magdalena ein gemeinsames Kind hätten - was die Kirche angeblich verheimlicht.)

Besagter Bischof wirft laut SpOn eine Frage in den Raum: "Was wäre denn passiert, wenn ein Buch voller Lügen über Buddha oder Mohammed oder eine manipulierte Geschichte des Holocaust veröffentlicht worden wäre?"

Diese Frage wirkt auf mich sehr seltsam - denn: Über den Holocaust wissen wir Bescheid, weil er vor nicht einmal hundert Jahren geschehen ist. Aber was ist mit der Bibel und den Sagen von Buddha oder Mohammed? Wer garantiert, dass alles genau so geschehen ist, wie wir es heute glauben zu wissen? Zeitzeugen gibt es keine mehr - weder für Buddha, Mohammed noch für Jesus und selbst die vier Evangelisten widersprechen sich in ihren Schilderungen. Warum sollte also die Bibel unfehlbar sein?

Abgesehen davon: Wenn alles, was in Büchern steht, wahr ist, dann werde ich meinen nächsten Urlaub in Mittelerde verbringen. ;-)

Nachtrag: Via Sehpferd bin ich eben über einen weiteren Aspekt der ganzen Sache gestolpert: Die Aussagen des Bischofs sind perfekte Gratiswerbung - war es nicht schon immer so, dass "Verbotenes" oder "Gefährliches" am meisten zum Tun reizt?

Hirschalarm!

Über den Shopblogger bin ich auf die Jägermeister-Homepage gelangt.

Die Site ist komplett mit Flash animiert und wird von den beiden Hirschen "Ralf" und "Rudi" sozusagen "moderiert". Die Startseite sollte man ruhig öfters reloaden - die beiden haben einige Sprüche drauf!

Fazit: Lustige Site, nicht nur für Jägermeister-Liebhaber!

Kritischer SPIEGEL

Eigentlich mag ich SPIEGEL online. Und eigentlich schaue ich mir freiwillig keine Comedy-Shows à la "Red Nose Day" an. Das habe ich auch dieses Jahr - sprich gestern - nicht getan. Aber die SPIEGEL-Meinung zu der Veranstaltung hat mich dann doch interessiert. Und was lese ich da? Eine sehr negative Kritik über die Sendung, was ja eigentlich in Ordnung ist - Meinungsfreiheit und so weiter. Prinzipiell ist es auch OK, wenn jemand Comedians wie Rüdiger Hoffmann, Michael Mittermeier und Co. kritisiert - auch wenn ich die beiden mag.

Aber eine Sache finde ich nicht in Ordnung - und da hat SPIEGEL online meiner Meinung nach Mist gebaut: Wenn man über jemanden lästert, dann sollte man bitte vorher recherchieren, wie sein Name richtig geschrieben wird. In dem SPIEGEL-Artikel "Knallzigarren in der Waschstraße" wird Mittermeier drei Mal kritisch erwähnt - jedes Mal falsch geschrieben.

Da frage ich mich nur noch eins: Wenn sich ein Journalist stundenlang hinsetzt und sich den "Red Nose Day" anschaut (naiv wie ich bin, gehe ich einfach mal davon aus, dass er ihn gesehen hat) - wie kann man dann vergessen, einen Namen zu recherchieren, den man nicht hundertprozentig sicher kennt? Das dauert im Internet vielleicht eine Minute - in den meisten TV-Programmzeitschriften wurde Mittermeier sicher auch erwähnt.

Fazit: In diesem Fall gilt, was sonst für Journalisten tabu ist: Abschreiben erlaubt und sogar dringend erwünscht!

Boxen

Wer schaut sich freiwillig an, wie sich zwei Männer im Ring gegenüberstehen und sich gegenseitig prügeln?? Mir steht jetzt genau das bevor. Früher habe ich es nicht verstanden, wie man sich freiwillig 22 Männer anschauen kann, die einem Ball hinterher rennen. Das habe ich jetzt kapiert. Wer erklärt mir den Sinn vom Boxen???? ;-)

Schnappi

Ich gehöre ja eigentlich zur Schnappi-Hass-Fraktion - aber das finde sogar ich lustig! *grins*
Den Link habe ich hier (im wahrsten Sinne des Wortes) aufgeschnappt *grins*

Family Search

Durch Zufall (wie so oft...) bin ich vor einigen Tagen über die Seite Familysearch gestolpert. Da ich schon seit längerem daran interessiert bin, etwas über meine Vorfahren herauszufinden, habe ich das Suchprogramm auch gleich mit meinem Nachnamen getestet. Weil mein Nachname ziemlich seltsam ist, hätte ich nicht gedacht, dass es überhaupt irgendwelche Ergebnisse gibt. Aber dann die große Überraschung: Nicht nur in Deutschland wurden Leute mit meinem Nachnamen gefunden, sondern auf der ganzen Welt - schon interessant. Das einzige, was daran wirklich schade ist, ist dass die aufgelisteten Personen alle schon tot sind. Und das nicht erst seit einigen Jahren sondern teilweise schon einige hundert Jahre. Quellen sind allem Anschein nach kirchliche und standesamtliche Aufzeichnungen. Die meisten Personen sind entweder mit Taufdatum oder Hochzeitsdatum aufgelistet, dazu kommt noch der Ort, an dem sie getauft bzw. verheiratet wurden.

Nachdem ich mich durch eine ganze Reihe potentieller Vorfahren gearbeitet habe, bin ich auf einen sehr interessanten Eintrag gestoßen: Im Jahr 1801 wurde in einem Nachbarort meines Heimatortes eine Frau mit "meinem" Nachnamen geboren - gestorben ist sie 1874 in meiner Heimat. Deshalb werde ich demnächst wohl einige Verwandte - vor allem meine Großeltern - interviewen, ob sie von dieser Frau jemals gehört haben. Wenn ich grob überschlage, könnte sie von der Zeit her die Oma meines Opas gewesen sein... Ich bin wirklich gespannt, was dabei herauskommt. :-)

Noch eine klitzekleine Information zur Website: Sie wird von den Mormonen in den USA betrieben - man sollte sich da von der Bezeichnung "The Church of Jesus Christ of Latter-day Saints" nicht abschrecken lassen. Mehr dazu in der Wikipedia.

Die Oscars… *stöhn*

Beim Oscar-Tippen bin ich kläglich gescheitert (sage und schreibe einen richtigen Tip habe ich abgegeben und der war für irgendeinen unbekannten Kurzfilm), aber die Nacht habe ich durchgehalten. War die erste Oscarverleihung, die ich mir angeschaut habe und ich fand sie sehr sehr sehr sehr seltsam. Weil ich mit meiner Meinung zu bestimmten Dingen nicht alleine dastehe und weil Anke Gröner genau das selbe aufgefallen ist, wie mir - hier geht es zu Ankes Oscar-Bericht!

Ältere Beiträge Neuere Beiträge

© 2026 Digitale Notizen

Theme von Anders NorénHoch ↑

Diese Webseite nutzt Cookies, Social Media Plugins und Tracking Tools. Weitere Informationen gibt es unter Datenschutz.
Alles klar.
x