Digitale Notizen

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Schlagwort: Gedanken (Seite 32 von 60)

Deutschsprachige Musik

Wenn ich deutschsprachige Musik höre, muss ich normalerweise immer zuhören - das geht gar nicht anders. Vielleicht, weil ich die Sprache verstehe, ohne nachzudenken, vielleicht auch nur, weil sich das früher bei den guten Songtexten von Pur auch gelohnt hat. Das ist insofern unpraktisch, als dass ich ALLES mit Musik mache. Und wenn man sich auf einen Songtext konzentriert, kann man gleichzeitig schlecht lesen, lernen oder schreiben.

Heute höre ich kaum noch deutschsprachige Musik - zumindest dann nicht, wenn ich mich auf etwas anderes konzentrieren muss. Einzige Ausnahmen: Ich + Ich und Virginia Jetzt!. Beide Bands sind so angenehm zu hören, dass ich mich dabei auch noch auf etwas anderes konzentrieren kann. Das muss nicht zwangsweise heißen, dass die Texte nicht hörenswert sind - das "Gesamtkunstwerk" ist einfach so gut, dass man nicht mehr auf die einzelnen Bestandteile achtet.

Horrorgeschichten vorm Schlafengehen

Gestern Abend, ich liege im Bett und höre vor dem Einschlafen noch ein bisschen Radio. Die Nachrichten um Mitternacht beginnen - und danach kann von Schlaf keine Rede mehr sein.

1. Meldung: Eine Mutter hat wahrscheinlich fünf ihrer Kinder umgebracht, inkl. detaillierter Schilderung, wie sie das wahrscheinlich bewerkstelligt hat

2. Meldung: Irgendwo in den USA hat ein Amokläufer acht Menschen erschossen

3. Meldung: Irgendwo in Deutschland gibt es wahrscheinlich wieder einen Gammelfleisch-Skandal, inkl. detaillierter Schilderung, wie ekelhaft das Fleisch schon war

Das sind genau die Meldungen, die ich mir im Internet NIEMALS durchlesen würde, weil ich die grausamen Details einfach nicht wissen will. Ist es denn wichtig, WIE die Mutter ihre Kinder umgebracht hat? Das macht den Fall doch weder schlimmer noch weniger schlimm, denn eine Mutter, die ihre Kinder umbringt, ist meiner Ansicht nach schon SEHR schlimm. Eine genaue Schilderung des Tathergangs hat in meinen Augen sehr viel mit Voyeurismus und Sensationsgeilheit zu tun.

An der zweiten Meldung habe ich nicht so viel auszusetzen, aber auch sie gehört definitiv NICHT zu den Nachrichten, die man vorm Schlafen hören will. Etwas ungeschickt finde ich bei der Berichterstattung über Amokläufe den Satz "Das Motiv des Täters ist noch unklar". Selbst wenn man das Motiv wüsste - würde das etwa den Amoklauf rechtfertigen?

Die Gammelfleisch-Meldung im Anschluss war besonders "lecker", da hier wirklich genau darauf eingegangen wurde, in welchem Zustand das Fleisch angeblich war, als es von den Mitarbeitern umettiketiert wurde. Will man das wirklich wissen? Also ich nicht!

Dass ich wehrlos mit irgendwelchen Informationen überfallen werde, die ich nicht wissen will - das ist wahrscheinlich ein Grund, warum ich so selten Radio höre. Natürlich gibt es die Möglichkeit, das Radio auszuschalten - aber bis ich merke, dass ich etwas gar nicht wissen will, habe ich es im Radio meist schon gehört - Radiosprache sei Dank.

Und gut geschlafen habe ich nach diesen Horrorgeschichten vorm Einschlafen auch nicht.

Perfektionistisch veranlagt

Ich bin in vielerlei Hinsicht ein sehr perfektionistischer Mensch. Das ist nicht schlimm, wenn ich alleine arbeite und Stunden an Dingen herumfeilen kann, bevor ich damit richtig zufrieden bin. Um andere mit meinem Perfektionismus nicht zu nerven, muss ich mich bei Teamwork allerdings oft selbst zügeln - und weiß deshalb auch gar nicht, ob bisher überhaupt jemand meine perfektionistische Ader wahrgenommen hat ;-)

Heute habe ich festgestellt, dass ich nicht alleine bin. In dem Moment, in dem ich beschlossen hatte, dass ich genug Kritik geübt habe, hat jemand anders den Faden aufgegriffen und nahtlos weitergemacht. Und zwar genau so, wie ich das auch getan hätte...

Würde ich an Astrologie glauben, würde ich den Perfektionismus und so manche andere meiner Charaktereigenschaften übrigens meinem Sternzeichen in die Schuhe schieben ;-)

Flashback

J. war meine beste Freundin in der Grundschule - was wir taten, taten wir gemeinsam, meist in Begleitung ihres Hundes. Wir waren unzertrennlich, bis eines Tages der große Knall kam. Das muss - grob geschätzt - in der sechsten Klasse gewesen sein. Worum es in dem Streit ging, weiß ich heute nicht mehr - ich erinnere mich nur noch daran, dass ich zu diesem Zeitpunkt NIE WIEDER etwas mit J. zu tun haben wollte und dass wir uns wirklich fast geprügelt hätten.

Danach war natürlich nichts mehr wie vorher. Monatelang sprachen wir nicht miteinander und kurz nachdem wir uns doch wieder halbwegs versöhnt hatten, wechselte ich auf die Realschule. Neue Aufgaben, neue Freunde - und schon war die alte (wenn auch sehr angeknackste) Freundschaft verdrängt. Als ich auf die gymnasiale Oberstufe wechselte, war J. Auszubildende und unsere Lebenswelten waren so unterschiedlich, dass wir uns kaum etwas zu sagen hatten.

Mittlerweile haben sich unsere Lebenswelten teilweise angepasst und wir hätten uns eigentlich viel zu erzählen. Allerdings tun wir das nur dann, wenn wir uns zufällig über den Weg laufen. Ich glaube, ich sollte die Initiative ergreifen und versuchen, die alte Freundschaft wieder zu beleben. Und wenn ich schon dabei bin, muss ich sie unbedingt auch nach dem Grund für unseren großen Streit fragen ;-)

Ganz oder gar nicht

Gestern im Kino ("Von Löwen und Lämmern") ist mir etwas aufgefallen: Manche Texte, die man als Zuschauer verstehen musste, um der Handlung folgen zu können, wurden ins Deutsche übersetzt. Nicht mit Untertiteln, wie man das gewohnt ist, sondern richtig: Statt dem englischen stand ein deutsches Wort da.

Prinzipiell finde ich die Idee, dem Leser Untertitel zu ersparen, gut - Multitasking ist ja nicht jedermanns Sache. ;-) Aber in diesem Fall fand ich es eher störend und unpassend, denn: Der Film spielt ganz offensichtlich in den USA und zumindest für mich ist es unlogisch, Formulare und Zeitungsausschnitte aus den USA auf deutsch präsentiert zu bekommen. Und noch viel schlimmer: Man hat anscheinend nur die wirklich wichtigen Texte übersetzt - die übrigen Texte waren auch in der deutschen Version noch englisch.

Klingt nicht schlimm, wirkt aber äußerst seltsam, wenn es folgendermaßen aussieht: Man sieht einen Brief, oben steht dick und fett (und deutsch!) "Einberufungsbescheid" und darunter im Text dann "Dear Mr. XYZ..." Sorry, aber das ist dämlich - entweder ganz oder gar nicht, bitteschön!

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Wie ich den Film fand? Besser als erwartet. In meinen Augen ein echter Anti-Kriegsfilm (im Gegensatz zu vielen sogenannten "Anti-Kriegsfilmen", die in meinen Augen Kriegsfilme sind), wobei mich einige Dinge doch ziemlich gestört haben. Darauf werde ich hier nicht näher eingehen - das würde den Rahmen sprengen.

Kommentarlos

In letzter Zeit passiert es mir immer wieder, dass ich auf anderen Blogs kommentiere und meine Kommentare einfach nicht beantwortet werden. Dabei kann man doch auf fast alles etwas antworten und ich dachte eigentlich auch, dass ein Blogger seine Kommentatoren pflegen sollte... Abgesehen davon sieht ein einziger Kommentar irgendwie "einsam" aus und erweckt den Eindruck, dass dem Blogger die Kommentare (und/oder Kommentatoren) irgendwie egal sind.

Ich gebe mir übrigens immer Mühe, auf jeden Kommentar zu antworten - und sei es nur mit einem meiner heißgeliebten Smileys ;-)

Was haltet ihr davon? Sollte man versuchen, auf alle Kommentare zu antworten? Tut ihr das oder seht ihr es ganz anders als ich? Ich bin gespannt auf eure Meinungen!

Across the universe

Neulich im Kino hat mich der Trailer zu "Across the universe" begeistert - vor allem durch die Beatles-Songs, die verwendet wurden (im Film werden angeblich unglaubliche 33 Songs der Beatles gespielt!). Am 22.11. ist der Film in Deutschland angelaufen, er läuft aber scheinbar nirgends (zumindest nicht in den Kinos in meiner Umgebung, aber ich wohne ja auch auf dem Land...).

Und selbst wenn ich ihn irgendwo finden würde - wer würde mich überhaupt begleiten? Die einzigen beiden, die sich einen solchen Film mit mir anschauen würden, sind weit weg: in Köln bzw. Hamburg - und damit außer Reichweite.

Der Trailer:

Keine Chance

Merke: Im Auto gegen Chad Kroeger (Nickelback) anzusingenbrüllen, bringt überhaupt nichts - gegen diese Stimme hat man einfach keine Chance. Das führt nur zu Halsschmerzen und sieht für Außenstehende wahrscheinlich äußerst witzig aus.

Schokoladige Alliterationen (oder so ähnlich)

Sid und ich hatten gestern einen sehr schokoladigen Tag: Erst Schokoladenmuseum, abends dann "Charlie und die Schokoladenfabrik". Dumm nur, dass wir im Schokoladenmuseum nur Schokolade zum Verschenken gekauft hatten ;-)

Übrigens hätten wir euch gestern fast mit einem Fußballticker der etwas anderen Art beglückt. Das hätte dann so ausgesehen: Der lobenswerte Lukas (oder Power-Poldi) spielt vorne gut, während Lehm hinten fast einschläft und Kies gar nicht erst mitfahren durfte. Oder so ähnlich. Vielleicht auch ganz anders, denn verrückte Ideen hatten wir genug. Und: Alliterationen sind toll!

PS: Die Preisfrage: Wer sind Lehm und Kies? ;-)

zu FRÜH

Kaum zu glauben, aber trotz Bahnstreik bin ich zu FRÜH in Köln angekommen. Und Geld habe ich auch noch gespart, indem ich den Schaffner verwirrt habe (oder so ähnlich). Und jetzt melde ich mich ab fürs Wochenende. Madame "Du bloggst zu wenig" kann sich ja dieses Mal nicht über zu wenige Einträge beschweren, denn sie sitzt gerade neben mir ;-)

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