Digitale Notizen

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Schlagwort: About me (Seite 21 von 22)

Kommunikation…

"bezeichnet auf der menschlichen Alltagsebene den wechselseitigen Austausch von Gedanken in Sprache, Schrift oder Bild." (Wikipedia)

Ein wichtiges Kommunikationsmittel der heutigen Zeit ist das Telefon. Seit es gegen Ende des 19. Jahrhunderts erfunden wurde und wenig später seinen Siegeszug um die Welt antrat, ist es aus unseren Haushalten nicht mehr wegzudenken. Wie abhängig man in unserer heutigen Gesellschaft vom Telefon ist, merkt man aber erst dann, wenn es einem nicht zur Verfügung steht.

Ich selbst bin seit gestern Nachmittag telefonlos und seitdem kommen ständig Gedanken, wie man das Telefon als nächstes benutzen müsste: Einen Termin beim Arzt ausmachen, die Eltern anrufen oder einfach nur mit der Freundin reden.

Aber das Telefon ist nicht das allerwichtigste Kommunikationsmittel: Ohne die Sprache/Stimme würde uns das beste Telefon der Welt nichts nützen. Dann müsste man wieder komplett auf die geschriebene Kommunikation umsteigen. Eigentlich ein Rückschritt in unserer Entwicklung, denn auch wenn E-Mails, SMS und Co. immer wichtiger werden, ist das Telefon oder Handy doch kaum zu ersetzen. (Neue Möglichkeiten wie die Internettelefonie darf man hier auch schon dazuzählen!)

Diesen Rückschritt zur geschriebenen Kommunikation erlebe ich gerade: Aufgrund von Krankheit kann ich kaum reden - es ist fast ein Wunder, wenn mich jemand versteht. Wenn ich jemandem etwas mitteilen will, muss ich vorher irgendwie auf mich aufmerksam machen - ohne Stimme. In dieser Situation merkt man erst richtig, was man an der Sprache normalerweise hat. Ohne sie ist man von anderen Menschen abhängig: Nicht einmal den Termin beim Arzt könnte ich selbst ausmachen - ich würde von meinem Gegenüber am Telefon wahrscheinlich für verrückt erklärt werden, wenn ich anrufe und in den Hörer flüstere. Abgesehen davon wäre ich mir nicht einmal sicher, ob man mich überhaupt durchs Telefon hört. Und: Zum Telefonieren braucht man immer noch ein funktionierendes Telefon - was ich im Moment nicht habe.
Deshalb bleibe ich (gezwungenermaßen) vorerst bei der schriftlichen Kommunikation und bin dankbar, dass sie sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt hat: Was würde ich zur Zeit nur tun ohne die Möglichkeit, eine SMS oder E-Mail zu verschicken?

Weiter gehts…

Mein zweites Semester OJ hat gestern mit einer Einführungsveranstaltung begonnen. Es ist seltsam, wieder an die FH zu fahren, wenn alle Freunde noch frei haben. Aber trotzdem ist es irgendwie auch schön, dass es endlich weitergeht. Obwohl ich mich in den Semesterferien nicht über zu viel Freizeit beschweren konnte, hat mir etwas gefehlt.
Jetzt fängt es wieder an: ein "geregeltes" Leben - welcome back, I missed you!

Boxen

Wer schaut sich freiwillig an, wie sich zwei Männer im Ring gegenüberstehen und sich gegenseitig prügeln?? Mir steht jetzt genau das bevor. Früher habe ich es nicht verstanden, wie man sich freiwillig 22 Männer anschauen kann, die einem Ball hinterher rennen. Das habe ich jetzt kapiert. Wer erklärt mir den Sinn vom Boxen???? ;-)

Vom Regen in die Traufe…

Da beschwere ich mich gestern Abend (ausnahmsweise) einmal über das Wetter - und schon wache ich am nächsten Morgen auf und werde vom Schnee geblendet. Was soll das eigentlich?? In München fand ich es zwar noch toll, dass dort so viel Schnee liegt, aber hier bei uns reicht es langsam!

*bibber*

Mein Vater fliegt am Sonntag für zwei Wochen in die Türkei - zum Marathon-Training. Und ich liege hier in meinem kalten Bett, draußen heult der Wind um's Haus, die letzten Schneereste liegen am Straßenrand und mir ist kalt. Was würde ich dafür geben, die nächsten zwei Wochen in der Türkei zu sein... Da sind es im Moment so um die 20° C - lässt sich bestimmt besser aushalten als hier!

Zittern bis zum Schluss

Gestern habe ich mir das Champions-League-Spiel Bayern München gegen Arsenal London angeschaut. Ich hätte garnicht gedacht, dass ich beim Fußball sooo mitfiebern kann - die Nationalmannschaft einmal ausgeschlossen. Aber es ist eine Tatsache: Nachdem ich mehr als drei Jahre lang gezwungenermaßen Fußball schaue, mutiere ich langsam aber sicher zum Bayern-Fan. Und um das Ganze so richtig zum Klischee werden zu lassen: Am liebsten mag ich Roy Makaay - nicht, weil er so toll spielt, sondern weil er Holländer/Niederländer ist und ich diesen Dialekt einfach toll finde... *grins*
Aber nicht, dass hier jetzt jemand denkt, ich sei die "typische Fußballfrau": Immerhin kann ich ein Abseits erklären! Ich werde es jetzt nicht tun - aber ich kann es!! *zwinker*

Family Search

Durch Zufall (wie so oft...) bin ich vor einigen Tagen über die Seite Familysearch gestolpert. Da ich schon seit längerem daran interessiert bin, etwas über meine Vorfahren herauszufinden, habe ich das Suchprogramm auch gleich mit meinem Nachnamen getestet. Weil mein Nachname ziemlich seltsam ist, hätte ich nicht gedacht, dass es überhaupt irgendwelche Ergebnisse gibt. Aber dann die große Überraschung: Nicht nur in Deutschland wurden Leute mit meinem Nachnamen gefunden, sondern auf der ganzen Welt - schon interessant. Das einzige, was daran wirklich schade ist, ist dass die aufgelisteten Personen alle schon tot sind. Und das nicht erst seit einigen Jahren sondern teilweise schon einige hundert Jahre. Quellen sind allem Anschein nach kirchliche und standesamtliche Aufzeichnungen. Die meisten Personen sind entweder mit Taufdatum oder Hochzeitsdatum aufgelistet, dazu kommt noch der Ort, an dem sie getauft bzw. verheiratet wurden.

Nachdem ich mich durch eine ganze Reihe potentieller Vorfahren gearbeitet habe, bin ich auf einen sehr interessanten Eintrag gestoßen: Im Jahr 1801 wurde in einem Nachbarort meines Heimatortes eine Frau mit "meinem" Nachnamen geboren - gestorben ist sie 1874 in meiner Heimat. Deshalb werde ich demnächst wohl einige Verwandte - vor allem meine Großeltern - interviewen, ob sie von dieser Frau jemals gehört haben. Wenn ich grob überschlage, könnte sie von der Zeit her die Oma meines Opas gewesen sein... Ich bin wirklich gespannt, was dabei herauskommt. :-)

Noch eine klitzekleine Information zur Website: Sie wird von den Mormonen in den USA betrieben - man sollte sich da von der Bezeichnung "The Church of Jesus Christ of Latter-day Saints" nicht abschrecken lassen. Mehr dazu in der Wikipedia.

Die Oscars… *stöhn*

Beim Oscar-Tippen bin ich kläglich gescheitert (sage und schreibe einen richtigen Tip habe ich abgegeben und der war für irgendeinen unbekannten Kurzfilm), aber die Nacht habe ich durchgehalten. War die erste Oscarverleihung, die ich mir angeschaut habe und ich fand sie sehr sehr sehr sehr seltsam. Weil ich mit meiner Meinung zu bestimmten Dingen nicht alleine dastehe und weil Anke Gröner genau das selbe aufgefallen ist, wie mir - hier geht es zu Ankes Oscar-Bericht!

Stressig!

Semesterferien können verdammt anstrengend sein: Ich bin fast jeden Tag mit der Bahn stundenlang unterwegs, um Aufträge für unsere lokale Tageszeitung zu erledigen (ich bin dort freie Mitarbeiterin). Dem Semesterticket sei Dank - ich musste dafür bis jetzt noch nichts bezahlen :-)

Dann muss ich ein Kolping-Wochenende vorbereiten, bei dem ich die Kinderbetreuung übernehme. Wie beschäftigt man Zehn- bis Dreizehnjährige an drei Tagen mit der Thematik "Ostern" - und zwar so, dass es ihnen Spaß macht??? Nicht ganz so einfach...

Und last but not least ist da natürlich noch der private Teil, der Spaß macht und den ich unmöglich weglassen kann: Da gibt es diverse "durchwachte" Nächte (z.B. die Oscar-Verleihung), Treffen mit ehemaligen Klassenkameraden, den besagten Schwimmbadbesuch, hoffentlich bald einen Brunch etc.
Und zu allem Überfluss bin ich dieses Wochenende auch noch nach München eingeladen. Natürlich werde ich die Einladung annehmen, aber mein Stress wird dadurch nicht weniger... Vor allem, weil ich verdammt geizig sein kann und lieber fünf Stunden mit dem Bayernticket durch den schönen Freistaat schleiche, als mehr Geld für eine ICE-Fahrt auszugeben... Aber egal - das gehört zur Kategorie "Spaß" - und den werde ich haben. Auf Teufel komm raus *grins*

Glücklich

Ich habe gerade erfahren, dass ich die schlimmste meiner Klausuren bestanden habe: Medienrecht mit 3,0. Ich habe richtig gezittert, als sich das PDF-Dokument geöffnet hat - als ich meine Note gesehen habe, sind mir so um die tausend Steine vom Herzen gefallen... So glücklich war ich schon lange nicht mehr.

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