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Kategorie: Dies & Das (Seite 166 von 169)

Geografie: Note 6?

Auf SPIEGEL online habe ich gerade einen alten Artikel (von 2002) zu den Geografie-Kenntnissen einzelner Länder gefunden. Zwar ist es schon lange bekannt, dass die meisten US-Amerikaner nicht wissen, wo sich der Irak befindet - der Geografietest brachte aber noch mehr ans Tageslicht:
- nur jeder fünfte US-Bürger kann Deutschland auf einer Weltkarte lokalisieren
- 70% der US-Bürger scheitern am Bundesstaat New Jersey
- 49% scheiterten am US-Bundesstaat New York
- 11% konnten nicht einmal die USA finden.
- nur 25% der Amerikaner schätzen die Einwohnerzahl des Landes (ca. 287 Mio.) richtig ein. Ein Drittel schätzte die Einwohnerzahl sogar auf eine bis zwei Milliarden Menschen.

Deutschland hat dagegen ziemlich gut abgeschnitten: Gleichauf mit Italien landeten die deutschen Testpersonen auf Platz zwei - besser war nur noch Schweden. Die Gebiete, in denen die Deutschen schwach waren, liegen gar nicht so weit entfernt: Osteuropa scheint den meisten unbekannt zu sein und bei den allgemeineren Fragen (z.B. "Welche Weltreligion ist am verbreitetsten?") belegte Deutschland nur den vorletzten Platz.

An der Studie hatten rund 3000 Menschen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren teilgenommen. Im Endergebnis lag Schweden vor Deutschland, Italien, Frankreich, Japan, Großbritannien, Kanada, den USA und Mexiko.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer für Deutschland: Die Geografie-Kenntnisse der Miss Ostdeutschland scheinen eine Ausnahme zu sein.

Die Venus

Der Planet Venus ist ein Nachbarplanet der Erde und des Merkurs - von der Sonne aus gesehen ist er der zweite Planet in unserem Sonnensystem.

Zahlen und Fakten
Die mittlere Entfernung des Planeten Venus zur Sonne liegt bei 108,2 Millionen km, der Äquatordurchmesser beträgt 12.102 km. Die Masse der Venus ist vergleichbar mit 0,815 Erdmassen. Ein "Venusjahr" dauert 243 Tage - so lange braucht der Planet, um ein Mal um die Sonne zu kreisen.

"Lebensverhältnisse"
Auf der Venus herrscht aufgrund eines extrem starken Treibhauseffekts eine Temperatur von etwa +465° Celsius - Tag und Nacht, am Äquator und an den Polen. Die Atmosphäre besteht zu 95% aus Kohlendioxid und knapp 5% Stickstoff. Der Luftdruck an der Oberfläche ist ungefähr 90 Mal so groß wie auf der Erde.

Sichtbarkeit und Beobachtung
Neben Sonne und Mond ist die Venus das hellste Gestirn, das wir beobachten können. Aufgrund ihrer Bewegung um die Sonne taucht sie entweder als "Morgenstern" oder als "Abendstern" am Himmel auf. Weil Venus sich zwischen Erde und Sonne befindet, kann sie nie der Sonne gegenüberstehen - sie ist immer in der Nähe der Sonne zu finden. Aufgrund ihrer Bahneigenschaften zeigt die Venus im Teleskop Phasen wie unser Erdmond. Wenn Venus ihre maximale Helligkeit erreicht, kann sie bei klarem Himmel sogar tagsüber gesehen werden.

Mythologie
Im antiken Griechenland stand der Planet für die Göttin Aphrodite, die mit der lateinischen Göttin der Vegetation und des Frühlings - Venus - gleichgesetzt wurde.

Sonnensystem

Unser Sonnensystem besteht aus neun Planeten, die in unterschiedlichen, ellipsenförmigen Bahnen um einen Mittelpunkt - unsere Sonne - kreisen. Weiterhin gibt es im Sonnensystem Satelliten der verschiedenen Planeten, sowie Meteoriten und Kometen.
Die neun Planeten bewegen sich in folgenden Bahnen um die Sonne (von innen nach außen): Merkur - Venus - Erde - Mars - Jupiter - Saturn - Uranus - Neptun - Pluto.

Zitat des Tages

"Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken."
(Galileo Galilei, 1564-1642)

Sneak Preview

Gestern war ich - seit langem wieder - in der Sneak Preview. Bisher habe ich noch keinen einzigen guten Film erwischt. Ein paar Beispiele, wie (schlecht) es einem in der Sneak ergehen kann:

- "Down" - schlechter Horror mit Naomi Watts und James Marshall. Die Story: Der Express-Aufzug in einem New Yorker Hochhaus fängt an zu durchzudrehen: Er köpft Leute, bleibt stecken, fällt in die Tiefe etc. Ein Reparatur-Team kommt dem Ganzen auf die Schliche: Der Lift hat sich selbstständig gemacht - aus unerfindlichen Gründen hat er ein "Gehirn" und bringt absichtlich Leute um... Mein Kommentar: sehr strange Story, nichts für mich!
0/10 Punkte

- "Tanguy - Der Nesthocker" - seltsamer französischer Film mit Eric Berger als nervigem "Nesthocker". Die Story: Tanguy ist 28 Jahre alt und wohnt immernoch daheim. Seine (kiffenden) Eltern finden, das sei nicht normal und wollen ihn mit allen Mitteln aus dem Haus bringen. Mein Kommentar: Aus der Story hätte man mehr machen können: sowohl Tanguy als auch seine Eltern nerven - am liebsten würde man nach 10 Minuten schreiend aus dem Kino laufen.
2/10 Punkte

- "Fear dot com" - Horror aus dem Internet mit Stephen Dorff und Natasha McElhone. Die Story: Nach vier geheimnisvollen Todesfällen stoßen die Ermittler auf eine Gemeinsamkeit: alle Opfer haben sich die Fear.com angeschaut. Zwei Tage später waren alle Opfer tot und auch die Computerspezialistin Denise stirbt zwei Tage nachdem sie die Seite untersucht hat. Die einzige Möglichkeit, das Geheimnis hinter der Website zu entschlüsseln, bleibt der Selbstversuch... Mein Kommentar: Ich hasse Horrorfilme, bin nach ca. einer halben Stunde aus dem Film herausgegangen und kann ihn deshalb nicht richtig beurteilen. Aber was ich gesehen habe, reicht für mich:
0/10 Punkte

- "Willkommen in Mooseport" - Komödie mit Gene Hackman und Ray Romano. Die Story: Der ehemalige Präsident der USA zieht sich in das Dorf Mooseport zurück, um dort seinen Lebensabend zu verbringen. Die Bürger überreden ihn dazu, als Bürgermeisterkandidat gegen den beliebten Handy Harrison anzutreten. Die beiden liefern sich einen harten Kampf... Mein Kommentar: Es hat gedauert, bis der Film in Schwung gekommen ist - aber nachdem man wusste, worum es geht, war der Film ganz in Ordnung (für die Sneak).
6/10 Punkte

Und jetzt der Film von gestern:

- "Reine Chefsache" - Pseudo-Komödie mit Dennis Quaid und Scarlett Johansson. Die Story: Dan bekommt mit 52 Jahren einen 26-jährigen Chef vor die Nase gesetzt. Dieser Chef bandelt mit Dans 18-jähriger Tochter an - bis Dan davon erfährt... Mein Kommentar: Der Film hatte leichte "Startschwierigkeiten" und passt nicht in das Genre "Komödie" hinein - war aber trotzdem ganz in Ordnung.
6/10 Punkte

Sakrileg – die Zweite

Wie ich schon vor einiger Zeit geschrieben habe, gibt es Menschen, die sich über den Inhalt des Dan-Brown-Bestsellers "Sakrileg" ("The Da Vinci Code") aufregen.
Laut SPIEGEL online hat sich jetzt ein Erzbischof zu Wort gemeldet, der darüber besorgt ist, "wie viele Leute diese Lügen glauben". (Zur Erinnerung: Brown behauptet in seinem Thriller, dass Jesus und Maria Magdalena ein gemeinsames Kind hätten - was die Kirche angeblich verheimlicht.)

Besagter Bischof wirft laut SpOn eine Frage in den Raum: "Was wäre denn passiert, wenn ein Buch voller Lügen über Buddha oder Mohammed oder eine manipulierte Geschichte des Holocaust veröffentlicht worden wäre?"

Diese Frage wirkt auf mich sehr seltsam - denn: Über den Holocaust wissen wir Bescheid, weil er vor nicht einmal hundert Jahren geschehen ist. Aber was ist mit der Bibel und den Sagen von Buddha oder Mohammed? Wer garantiert, dass alles genau so geschehen ist, wie wir es heute glauben zu wissen? Zeitzeugen gibt es keine mehr - weder für Buddha, Mohammed noch für Jesus und selbst die vier Evangelisten widersprechen sich in ihren Schilderungen. Warum sollte also die Bibel unfehlbar sein?

Abgesehen davon: Wenn alles, was in Büchern steht, wahr ist, dann werde ich meinen nächsten Urlaub in Mittelerde verbringen. ;-)

Nachtrag: Via Sehpferd bin ich eben über einen weiteren Aspekt der ganzen Sache gestolpert: Die Aussagen des Bischofs sind perfekte Gratiswerbung - war es nicht schon immer so, dass "Verbotenes" oder "Gefährliches" am meisten zum Tun reizt?

Ausflug nach Verona

"O Romeo, Romeo! wherefore art thou Romeo?
Deny thy father, and refuse thy name;
Or, if thou wilt not, be but sworn my love,
And I'll no longer be a Capulet.
'Tis but thy name that is my enemy;-
Thou art thyself though, not a Montague.
What's Montague? it is nor hand, nor foot,
nor arm, nor face, nor any other part
Belonging to a man. O, be some other name!
What's in a name! that which we call a rose
By any other name would smell as sweet;
So Romeo would, were he not Romeo call'd,
Retain that dear perfection which he owes
Without that title: - Romeo, doff thy name;
And for that name, which is not part of thee,
Take all myself."

(Juliet in "Romeo and Juliet" - W. Shakespeare)

Kritischer SPIEGEL

Eigentlich mag ich SPIEGEL online. Und eigentlich schaue ich mir freiwillig keine Comedy-Shows à la "Red Nose Day" an. Das habe ich auch dieses Jahr - sprich gestern - nicht getan. Aber die SPIEGEL-Meinung zu der Veranstaltung hat mich dann doch interessiert. Und was lese ich da? Eine sehr negative Kritik über die Sendung, was ja eigentlich in Ordnung ist - Meinungsfreiheit und so weiter. Prinzipiell ist es auch OK, wenn jemand Comedians wie Rüdiger Hoffmann, Michael Mittermeier und Co. kritisiert - auch wenn ich die beiden mag.

Aber eine Sache finde ich nicht in Ordnung - und da hat SPIEGEL online meiner Meinung nach Mist gebaut: Wenn man über jemanden lästert, dann sollte man bitte vorher recherchieren, wie sein Name richtig geschrieben wird. In dem SPIEGEL-Artikel "Knallzigarren in der Waschstraße" wird Mittermeier drei Mal kritisch erwähnt - jedes Mal falsch geschrieben.

Da frage ich mich nur noch eins: Wenn sich ein Journalist stundenlang hinsetzt und sich den "Red Nose Day" anschaut (naiv wie ich bin, gehe ich einfach mal davon aus, dass er ihn gesehen hat) - wie kann man dann vergessen, einen Namen zu recherchieren, den man nicht hundertprozentig sicher kennt? Das dauert im Internet vielleicht eine Minute - in den meisten TV-Programmzeitschriften wurde Mittermeier sicher auch erwähnt.

Fazit: In diesem Fall gilt, was sonst für Journalisten tabu ist: Abschreiben erlaubt und sogar dringend erwünscht!

Grand-Prix-Vorentscheid

Ich bin eigentlich nicht der Typ, der sich jedes Jahr vor den Flimmerkasten setzt und sich den Grand Prix inklusive Vorentscheid anschaut. Gerade eben habe ich (mehr durch Zufall) die Entscheidung des Vorentscheids gesehen und bin leicht enttäuscht: Wie man an meiner aktuellen "CD of the Week" erkennen kann, mag ich "Orange Blue". Zwar habe ich ihren Bewerbersong nicht gehört, aber warum haben sie nicht gewonnen?? Mein Tipp: Schuld daran sind die ganzen DSDS-Teenies, die für "ihre" Gracia abgestimmt haben. Vielleicht hätte ich mir den Vorentscheid doch anschauen sollen. Dann hätte ich wenigstens bewerten können, ob Gracia wirklich besser war als "Orange Blue"...

Boxen

Wer schaut sich freiwillig an, wie sich zwei Männer im Ring gegenüberstehen und sich gegenseitig prügeln?? Mir steht jetzt genau das bevor. Früher habe ich es nicht verstanden, wie man sich freiwillig 22 Männer anschauen kann, die einem Ball hinterher rennen. Das habe ich jetzt kapiert. Wer erklärt mir den Sinn vom Boxen???? ;-)

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