Monat: Mai 2012

Mein Fazit zur #rp12

Die drei Tage re:publica liegen jetzt schon ein paar Tage zurück - Zeit für ein kleines Fazit von meiner Seite.

Der erste Eindruck ist geblieben: die re:publica wird von Jahr zu Jahr professioneller, trotzdem hat man nicht das Gefühl, dass die Atmosphäre schaden nimmt. Auch die Station als Location war sehr passend und wurde ziemlich gut genutzt. Besonders toll: im Vergleich zum vergangenen Jahr stand ich dieses Jahr nur ein einziges Mal vor verschlossener Tür, es waren wesentlich weniger Sessions überfüllt. Ein Sitzplatz war so gut wie immer zu bekommen. Weshalb ich auch wesentlich mehr Sessions als in den vergangenen Jahren besucht habe.

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Auch aufgefallen ist mir, dass die Qualität der Sessions weiter zugenommen hat. Einziges Problem, das ich hatte: ich habe mir einige Male die falschen Sessions ausgesucht, bei denen ich leider nicht mehr viel gelernt habe. Aber das kann immer passieren - und über Twitter hat man immer einiges mitbekommen.

Einziger Wermutstropfen: im Gegensatz zum vergangenen Jahr ist man aufgrund der Größe des Veranstaltungsorts kaum noch zufällig Bekannten begegnet. Dadurch sind - zumindest bei mir - wesentlich weniger Treffen zustande gekommen. Was ich nächstes Jahr vielleicht durch gezielte Verabredungen umgehen werde. Schaun wir mal.

Sobald es Tickets für die nächste re:publica gibt, werde ich zuschlagen. Es lohnt sich.

re:publica Tag 1

Das war also Tag eins der re:publica. Wie jedes Jahr habe ich schon jetzt so viele Eindrücke gesammelt, dass ich nicht mehr weiß, wie ich die Eindrücke der nächsten beiden Tage verarbeiten soll.

Mein heutiges Highlight war die Session "Twittern aus dem All" (das dürfte nicht wirklich überraschen, kombiniert das Thema doch zwei meiner Steckenpferde ziemlich perfekt). Sobald es einen Mitschnitt davon bei YouTube gibt, werde ich ihn einbinden. Insgesamt fand ich es wahnsinnig spannend, zuzuhören wie @astro_paolo von der ISS getwittert hat, wie @Astrosamantha Social Media einsetzt und was dahinter steht (sowohl von Seiten der Astronauten wie auch von Seiten der dahinterstehenden Organisationen). Aber das Video wird meine Faszination besser erklären können als jeder Text, den ich jetzt (es ist 1:15 Uhr) dazu schreiben könnte. Ich bitte um etwas Geduld ;-)

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Ich bin gespannt, was der morgige Tag bringt - vermutlich ein paar Treffen und viele spannende und neue Themen. Ich freue mich darauf!

Nachtrag: die Session "Innovationslabore des Journalismus" (das leider nicht so innovativ wie erwartet war), hat Isabell zusammengefasst. Über den Vortrag von Eben Moglen (den ich mittlerweile bereue, verpasst zu haben), schreibt Monika. Und ich ergänze noch mein Highlight aus dem Lobo-Vortrag, der mich - wie eigentlich jedes Jahr - positiv überrascht hat. Das wäre folgendes Zitat: "Nur ein Blog gehört wirklich dir, alles andere ist nur geborgt" und kurz darauf die Aufforderung, Blogs zu starten und wieder mehr zu bloggen. Natürlich auf eigenem Webspace und nicht auf Tumblr und Co. Ganz meine Meinung!

Vorfreude auf die re:publica

Wie schon in den vergangenen Jahren bin ich auch 2012 auf der re:publica in Berlin. Wie schon in den vergangenen Jahren freue ich mich gerade wahnsinnig auf den ersten Tag morgen und die vielen Gesichter aus meiner Twitter-Timeline, die sich angekündigt haben.

Wie schon in den letzten Jahren werde ich allerdings vermutlich zu schüchtern sein, jemanden anzusprechen, den ich noch nicht persönlich kenne. Deshalb: sprecht mich ruhig an, ich beiße nicht und taue nach einer Weile evtl. sogar etwas auf... ;-)

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