Monat: November 2011

1 Monat

Die Tage werden dunkler, die S-Bahn wird täglich voller - kaum zu glauben, dass es schon Anfang Dezember ist und schon mein zweiter Monat bei der FR angefangen hat. Oder dass ich schon über ein Jahr nicht mehr in München wohne... Aber zurück zum Thema: seit ich meinen neuen Job angefangen habe weiß ich, was ich in den letzten Jahren vermisst habe - manchmal ganz deutlich und bewusst, meistens aber eher diffus und unbewusst: die Arbeit in einer Redaktion. Umgeben von Kollegen, die journalistisch denken - das ist sehr angenehm.

Ich habe zwar in den letzten Jahren viel gelernt an der Schnittstelle zu Marketing, Sales, Produktmanagement und PR, aber mein Herz schlägt für den Online-Journalismus und Social Media. Das habe ich studiert, das wollte ich immer beruflich machen und genau das mache ich jetzt. Ich glaube, ich bin glücklich.

Total vernetzt

Nachdem ich vor einiger Zeit noch enttäuscht war von der schlechten Bedienbarkeit von YouTube, Twitter und Facebook auf dem Fernseher, kam mir heute eine neue Idee: Wenn es eine App gibt, mit der man iTunes fernsteuern kann, vielleicht gibt es so etwas auch für den internetfähigen Fernseher? Gedacht, gesucht: Es gibt eine entsprechende App vom Fernsehhersteller, die zumindest auf iPhone und iPad gut funktioniert (während die iOs-App den Fernseher einfach findet, muss man sich bei der Android-App leider zu Tode konfigurieren...).

Und so macht es jetzt auch Spaß, YouTube-Videos auf dem Fernseher zu schauen, denn mit einem iPhone tippt es sich tausend Mal komfortabler als mit einer gewöhnlichen Fernbedienung. Die Krönung ist aber die Nutzung auf dem iPad. So könnte auch Twitter auf dem Fernseher interessant werden - vorausgesetzt, ein Splitscreen (z.B. rechts Fernsehsendung, links die passenden Tweets dazu) funktioniert. Ob und wie das geht, werde ich mir dann wohl demnächst mal anschauen.

Jetzt dürft ihr mich für verrückt erklären ;-)

Anderswo

Ein paar von euch haben sicher schon auf anderen Kanälen mitbekommen, dass ich letzte Woche einen neuen Job angefangen habe - ich bin seit Anfang des Monats Redakteurin in der Digitalen Redaktion der Frankfurter Rundschau.

Weil so ein Start bei einem neuen Arbeitgeber immer anstrengend ist (so viele neue Aufgaben, Programme, Themen, Menschen!), ist es hier etwas ruhiger als angekündigt. Dieses Mal habe ich aber einen guten Grund und werde hier mit mehr "Power" weitermachen, sobald ich im Job "angekommen" bin.

In der Zwischenzeit könnt ihr auf fr-tablet.de lesen, was ich zur aktuellen Tablet-Ausgabe der FR zu sagen habe. Und wer ein iPad besitzt: ich kann die App absolut empfehlen!

Nur einen Monat zu früh

Es ist vielleicht etwas ungewöhnlich, jetzt schon über Weihnachten zu schreiben - zumal ich ja eigentlich Weihnachten nie mochte. Dieses Jahr habe ich allerdings das Gefühl, dass es dieses Mal anders sein könnte. Ich freue mich nämlich jetzt schon darauf, dass ich zum ersten Mal in einer Wohnung wohne, in der ich Platz für einen Christbaum habe und in der es sich auch lohnt, weil ich über Weihnachten dort bin. Ich freue mich darauf, Weihnachtsschmuck zu kaufen, den ich jahrelang gemieden habe und ich habe sogar Lust, Plätzchen zu backen.

Genau genommen bin ich damit ja auch nur einen guten Monat zu früh - das alles ist also halb so wild ;-)

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