Monat: Oktober 2007 (Seite 1 von 5)

Heute am Darmstädter Hauptbahnhof

Ich laufe Richtung Haupteingang und sehen schon von weitem, dass ein Stück weiter vorne Polizisten scheinbar sorgfältig ausgewählte Leute ansprechen und ihnen Zettel in die Hand drücken. Und schon werde ich auch angesprochen: Ob er mir denn ein paar Informationen über Schutz vor Einbrechern in der dunklen Jahreszeit geben dürfe, fragt der Polizist.

Ich nehme die Broschüre dankend entgegen, laufe weiter und frage mich selbst jetzt noch, wieso ausgerechnet ist auch der Menge rausgepickt und angesprochen wurde. Sehe ich aus wie jemand, der ein Haus oder eine Wohnung vor Einbrechern schützen muss? War vielleicht die Laptoptasche schuld, die ich ganz offensichtlich mit mir herumgeschleppt habe? Fragen über Fragen ;-)

Wiedersehen bei Freunden

So so, wir sind also nicht nur Frauenfußballweltmeister 2007, sondern auch Frauenfußballweltmeisterschaftsausträger 2011. Ich bin gespannt, ob die Euphorie vom letzten Jahr dann auch wieder aufkommt. Aber bis dahin fließt noch einiges Wasser den Main hinunter (wie man bei uns hier so schön sagt) und ich denke, die Stimmung kommt auch ganz stark darauf an, wie die Männer bei der Fußballweltmeisterschaft 2010 abschneiden...

Neulich im Buchladen

Ich stehe - wie immer - bei den englischen Büchern und lese mir den Klappentext eines Buchs durch. Auf einmal spricht mich jemand von der Seite an (ich hasse das!). Die absolut dumme Frage (ich hatte ja ein englisches Buch in der Hand!): "Do you speak english?". Lust auf ein Gespräch hatte ich nicht, aber "nein" sagen kann man wohl auch nicht, wenn man ein englisches Buch in der Hand hat...

Darauf kam gleich die nächste Frage: Ob es denn hier englischsprachige Bücher von Hitler gäbe, "Mein Kampf" zum Beispiel. Ich habe mir dann allerdings verkniffen, dem guten Mann zu erklären, warum er das Buch mit Sicherheit NICHT in dieser Buchhandlung findet.

Die nächsten Fragen bzw. die Schlüsse, die der Italiener (ganz eindeutig ein Italiener, bei dem Dialekt...) aus meinen jeweiligen Antworten gezogen hat, fand ich übrigens deutlich interessanter: Ob ich denn Englisch studieren würde, weil ich die Sprache spreche, fragte er mich. Und als ich das wahrheitsgemäß verneint habe und etwas von Journalismus erzählt hatte, fragte er, ob ich etwa auch italienisch spreche - nach dem Motto "wer eine Fremdsprache spricht, spricht alle anderen auch". Vielleicht hätte ich einfach "si" sagen sollen ;-)

Ich empfinde es übrigens als ganz normal, dass ein Deutscher meiner Generation wenigstens halbwegs Englisch spricht. Oder irre ich mich da? In Italien scheint das ja anscheinend anders zu sein...

Verständlich erklärte Wissenschaft

Richtig toll ist übrigens der Videocast (oder wie auch immer man das heutzutage nennt) "Ask an Astronomer", herausgegeben von NASA's Spitzer Science Center and Infrared Processing and Analysis Center. Leider gibt es nicht besonders regelmäßig und oft neue Folgen. Trotzdem freue ich mich jedes Mal wieder, wenn mir mein iPod anzeigt, dass es eine neue Folge gibt. Denn: das ist wirklich verständlich erklärte Wissenschaft (wenn man genug Englisch versteht).

Erklärungsnot

Wie erklärt man eigentlich jemandem*, der noch nie einen Computer benutzt hat und schon alleine deshalb mit Worten wie "Internet" oder "Multimedia" nichts anfangen kann, was ein "multimediales Webdossier" ist? Und wie erklärt man jemandem*, dem man "online" buchstabieren muss, was ein "Online-Journalist" den ganzen Tag über macht?

Irgendwie geht es schon und ich habe es bisher auch jedes Mal halbwegs geschafft. Aber eine leichte Aufgabe ist das nicht gerade...

*der besagte "Jemand" ist fast 80 und muss das daher auch alles nicht kennen...

Keine alltägliche Formulierung

"Anantanand Rambachan." Magozzi loved wrapping his tongue around this guy's name. It was like eating a cream puff.
Dr. Rambachan turned his head and welcomed Magozzi to the crime scene with a toothy, white smile. "Detective! Your Hindi accent is excellent this morning!"

Das ist ein kleiner Ausschnitt aus "Want to play?" von P.J. Tracy. Ich frage mich ja vor allem, was der Ãœbersetzer im Deutschen aus den ersten beiden Sätzen gemacht hat. Denn das ist ja wohl keine alltägliche Formulierung...

Zusammen zu spät

Zu spät kommt man ja in letzter Zeit dank dem Tarifstreit zwischen Bahn und Lokführergewerkschaft GDL gerne einmal. Zusammenzuspaet.de will die Fahr- und (bei diesem Namen) wohl vor allem Wartezeit der registrierten Benutzer dadurch verkürzen, dass sich "Zuspätkommer" zusammenfinden (und über die Bahn lästern?? *grins*) können.

Prinzipiell klingt die Idee ja ganz interessant, aber was man wirklich davon hat und welche Features es gibt, weiß ich noch nicht. Denn bisher ist die Bestätigungsmail noch nicht bei mir eingetrudelt. Hat wohl etwas Verspätung ;-)

[via]

Upgrade-Wahn

Jetzt habe ich grade das Lesen-Blog auf WordPress 2.3 upgegradet und bin glücklich und zufrieden, dass noch alles halbwegs funktioniert - und jetzt das: Gerade wurde die Version 2.3.1 veröffentlicht. Und da ich ja dieses Wochenende sowieso nichts besseres zu tun habe, werde ich gleich fleißig weiter upgraden... *stöhn*

I love you for your silence

Auf ihrem gemeinsamen Album "Barcelona" singen Freddie Mercury und Montserrat Caballé den (sehr "gospeligen") Song "The Golden Boy". Der Song ist so mitreißend, dass ich mich in den letzten Tagen schon mehrmals zusammenreißen musste, um nicht im Bus oder Zug laut mitzusingen. Das geht mir nicht oft so und wäre in diesem Fall wahrscheinlich besonders seltsam. Denn wer steht schon im Zug und singt:

I love you for your silence, I love you for your peace
The still and calm releases that sweep into my soul
That slowly take control

Und seit einigen Tagen frage ich mich auch, was das denn für eine Liebeserklärung ist, bzw. wem die wohl gefallen würde. "Ich liebe dich für deine Stille/Ruhe/dein Schweigen"? Ist doch irgendwie seltsam ;-)

Semesterplan und Bahnstreik

Wenn man sich den scheinbar komplizierten und unpraktischen Stundenplan für dieses Semester einmal in Form eines Google-Kalenders vergegenwärtigt hat, ist alles nur noch halb so schlimm. Gott sei Dank! :-)

Und wenn sich dann auch die Streithähne von Bahn und GDL bald einigen würden, wäre ich vollkommen zufrieden. Ich kann nämlich nicht jedes Mal dem Streik ausweichen, indem ich (statt in der Kälte am Bahnhof herumzusitzen) einfach später losfahre. Es war aber auch gar nicht nett, dass ausgerechnet mein Zug im Notfallfahrplan nicht enthalten war. Gleichzeitig war der nächst-frühere Zug unerreichbar (kein Bus, kein Auto - ja, ich lebe auf dem Land!) und der spätere eigentlich zu spät. Beste Voraussetzungen also für die nächsten Wochen, wenn sich im Tarifstreit nichts ändert...

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