Monat: April 2010 (Seite 1 von 2)

Ein Song im falschen Gewand

Kennt ihr das auch? Man hört einen Song, zum ersten oder zum x-ten Mal und hat irgendwie das Gefühl, dass das so nicht passt, dass etwas nicht richtig ist. Zum Beispiel geht mir das bei "It's my life" von Bon Jovi so. Den Song kennt jeder, aber ich hatte schon immer das unbewusste Gefühl, dass das so nicht stimmt. Bis dann irgendwann eine CD mit Unplugged-Songs herauskam, auf dem "It's my life" ganz anders (als Ballade) interpretiert wurde und ich auf einmal wusste: das war es, was falsch war! "It's my life" ist keine Stadion-Rock-Nummer, sondern eine Ballade.

So ähnlich geht es mir öfter, meist ohne dass ich das Gefühl mit Worten beschreiben könnte - mir fällt es erst richtig auf, wenn ich die Version, die sich in meinen Ohren "richtig" anhört, zum ersten Mal gehört habe. Ein aktuelles Beispiel: Den Song "Umbrella" von Rihanna finde ich nicht nur nervig, sondern auch nicht gut. Bis ich die Version von The Baseballs gehört habe. Jetzt weiß ich, was ich bisher gegen den Song hatte: Er war nicht richtig, "Umbrella" ist für mich Voc'n'Roll, nicht R&B.

Ubuntu und ich #2

(Uralten) Drucker eingeschaltet, angeschlossen, erkannt und sofort ein Dokument ausgedruckt - wann habe ich das zum letzten Mal erlebt? Richtig: heute zum ersten Mal. Ubuntu sei Dank.

Ich habe es endlich geschafft, die beiden Dinge auszuprobieren, die ich vor der Ubuntu-Installation ausprobieren wollte (funktioniert der Drucker? komme ich in mein W-LAN?). Beides kann ich jetzt mit "ja" beantworten (das W-LAN-Thema hat etwas gedauert, hat aber letztendlich doch funktioniert) und deswegen heißt es jetzt: Ubuntu, ich komme! Auf dem Netbook läuft gerade die Installation, die Win7 Starter killt und Ubuntu installiert und obwohl ich gerade noch etwas Bammel habe, ob das auch alles klappt, bin ich doch irgendwie erleichtert, dass ich den Schritt endlich getan habe. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und vor allem, ob mein UMTS-Stick auch mit Ubuntu funktioniert ;-)

To be continued...

Twitter vs. Blog

Ich habe gerade gesehen, dass ich mehr Tweets als Blogeinträge verfasst habe. So gerne ich Twitter mag, so schade finde ich das doch auch für mein Blog, das doch ziemlich darunter leiden muss. Da hilft es auch nichts, wenn ich immer wieder Besserung gelobe, fürchte ich. Bleibt eigentlich nur der Verweis auf meine regelmäßigeren Tweets, wenn sich hier wieder einmal nichts tut...

Shirt4Link

Nachdem ich in meinem Feedreader mehrmals über die Aktion "Shirt4Link" gestoßen bin (u.a. bei Danyo), habe ich mir die T-Shirts genauer angeschaut, einen Favoriten gefunden (das ist gar nicht so einfach, bei der Auswahl!) und mache jetzt auch mit.

Mein Favorit ist dieses Shirt hier und die Aktion finde ich wirklich gelungen. Kompliment! Und wenn man dann überlegt, dass Danyo sein Shirt innerhalb von 36 Stunden bekommen hat - Wahnsinn! Ihr habt euch den Link verdient. (Und ich mir das T-Shirt hoffentlich auch ;-) ).

Weitere Informationen zur Aktion gibt es hier, alle Teilnehmer sind hier aufgelistet.

[Edit 17.5.2010: Das gewünschte Shirt kam übrigens nur wenige Tage nach diesem Blogeintrag bei mir an. Ein großes Lob an die Organisatoren!]

Premiere: Ich vor der Kamera

Gestern früh habe ich mich das erste Mal in meinem Leben freiwillig vor eine Kamera gestellt. Wie ich heute früh schon getwittert habe:

Wir bei @earthTV produzieren täglich Unmengen an Videos - vor der Kamera standen wir gestern zum ersten Mal.

Was haben wir dort gemacht und vor allen Dingen: Warum? Ca. 25 earthTV-Mitarbeiter haben sich auf einer Wiese in Sichtweite der Münchner earthTV-Kamera auf dem Olympiaturm versammelt und haben dort mit ein paar Buchstaben auf Pappschildern etwas Frühsport gemacht. Das alles quasi in "Zeitlupe", denn es sollte ein Zeitraffer erstellt werden, bei dem eine Minute Echtzeit etwa einer Sekunde im Zeitraffer entspricht. Und warum das alles? Weil gestern "Earth Day" war und weil wir mit unserer Aktion auf eben diesen Tag hinweisen wollten.

Herausgekommen ist dieses Video - eine ausführlichere Version und das Making-of kann man sich im Earth-Day-Special auf earthTV.com anschauen.

PS: Ich bin das "a" in "celebrates" ;-)

Bohemian Rhapsody auf der re:publica

Ich war leider nicht mehr dabei, aber das sieht nach sehr viel Spaß aus! Hat das Gespräch mit Biz Stone eigentlich danach noch stattgefunden?

Nischensuche

Ich bin gerade total inspiriert, zu bloggen und/oder am Blog zu basteln. Aber irgendwie fehlen mir die Themen. Natürlich könnte ich den x-ten ausführlichen re:publica-Rückblick der Blogosphäre schreiben oder etwas über eines der anderen Themen, die mich zur Zeit interessieren (immer aktuell wäre z.B. Social Media, momentan aktuell ist Ubuntu), habe aber das Gefühl, dass das alles schon x Mal getan wurde - und darauf habe ich keine Lust. Astronomie ist auch nicht des Rätsels Lösung - da gibt es erstens viele viele viele Blogger, die davon mehr Ahnung haben als ich und zweitens finde ich das Thema zwar weiter sehr spannend, bin aber schon lange nicht mehr so richtig am Ball. Und die Praxis fehlt mir zugegebenermaßen auch. (Vielleicht sollte ich einfach ein Strick- oder Katzenfotoblog starten? ;-) )

Also mache ich mir in den nächsten Tagen wohl vermehrt Gedanken über meine "Nische", wie man das so schön nennt - und freue mich über Vor- und Ratschläge in den Kommentaren ;-)

Mein erstes Mal: re:publica in Berlin

Nachdem ich eigentlich schon die letzten beiden Jahre zur re:publica nach Berlin wollte, habe ich es dieses Mal und mit der großzügigen Unterstützung meines Arbeitgebers (das muss ja mal gesagt werden!) endlich geschafft.

Das Negative vorneweg: Erinnert mich bitte daran, nicht mehr alleine auf eine Messe, einen Kongress, eine Konferenz oder ähnliches zu gehen. Ich bin ja nicht gerade als der Typ Mensch bekannt, dem es leicht fällt, andere anzusprechen, zu smalltalken oder ähnliches. Und deswegen braucht man von Anfang an Begleitung. Oder man twittert alleine vor sich hin und sitzt abends alleine im Hotelzimmer. Aber gut, sieht man davon ab und bedenkt weder den schlechten WLAN-Empfang noch die Vulkanstaubwolke (aka #ashtag), die mir den Heimflug vermasselt hat (diese Story habe ich fürs earthTV-Blog aufgeschrieben), war die re:publica echt spannend und jederzeit empfehlenswert.

Ich war dabei, als Jeff Jarvis über diverse deutsche Eigenheiten wie die gemischte Sauna und das Verhältnis der Deutschen zur Privatsphäre gesprochen hat. Sehr interessant und amüsant – Details kann man hier nachlesen. Ich war bei einem Vortrag von Udo Vetter zum Thema „Spielregeln für den zweiten Lebensraum“ – ich würde sagen, wenn man diesem Mann zwei Stunden zugehört hat, hat man mehr Ahnung von Medienrecht als nach den zwei Semestern Medienrecht, die ich im Studium genießen durfte. Leider dauerte der Vortrag nur eine Stunde ;-)

Ich habe (leider nur das Ende des Vortrags) „Sex and Internet“ gehört. Das Highlight: Chatroulette mit ca. 500 Anwesenden! Nicht zu vergessen: Sascha Lobo, der sich über shit storms ausgelassen hat – sehr amüsant. Und die erste Twitterlesung, die ich verfolgen durfte, war das zweite Highlight des Tages – ich wünschte, ich könnte auch solche lustigen, nachdenklichen, amüsanten oder auch fiesen Tweets schreiben ;-)

Und was war noch? Z.B. eine Podiumsdiskussion über die amerikanische Medienlandschaft mit dem interessanten Fazit, dass die Menschen in Deutschland (im Gegensatz zu Amerikanern) Print zu lieben scheinen. Überhaupt war diese Diskussion sehr interessant. Community-Management war ein weiteres Thema, von dem ich mir allerdings etwas mehr erhofft hatte. Die Aussage „eine Community kann man nicht steuern“ fand ich doch leicht enttäuschend.

Highlight von Tag 2 war aber der Vortrag von Daniel Schmitt von Wikileaks. Ich kannte Wikileaks natürlich vorher schon (genau wie 99% der Anwesenden), aber spannend war es trotzdem. Vor allem Aussagen wie „wir sind nicht die Konkurrenz der Zeitungen, wir wollen ihnen bei ihrer Berichterstattung helfen“. So hatte ich das noch gar nicht betrachtet und ich denke, das stimmt. (Hier ein Interview bei SpOn)

Der letzte Tag ist dann leider ganz anders verlaufen als geplant, Details dazu kann man dann ab Montag im earthTV-Blog nachlesen. (Es hatte grob gesagt etwas mit dem unaussprechlichen isländischen Vulkan und meinem Flug zu tun.) Ich habe mir den Vortrag von Götz Werner angehört, in dem es um das Grundeinkommen ging. Hätte ich vorher mehr gewusst als nur den Titel des Vortrags („Revolution im Kopf“), hätte ich mir diesen Vortrag nicht angetan. Interessanter dagegen war der Vortrag von Miriam Meckel („This object cannot be liked“): Interessante Gedankengänge, die von sehr banalen Banalitäten (die „like“-Funktion in Facebook) ausgingen und wirklich komplex und spannend wurden.

Anschließend war der Tag für mich dann leider gelaufen. Die restliche Zeit habe ich im Berliner Nahverkehr, auf dem Flughafen und im ICE verbracht. Aber so schlimm war das im Nachhinein wohl doch nicht.

Fest steht: Nächstes Jahr bin ich wieder dabei! Werde mir allerdings jemanden suchen, der mich begleitet ;-)

[Edit 17.4. 18:15 Uhr:] Links sind nachgetragen!

Long time no see

Ich wollte hiermit nur kurz Hallo sagen und eins loswerden: nur noch 58 Tage bis zum Start der WM in Südafrika! Und auf YouTube gibt's jetzt auch täglich einen "World Cup Countdown" von earthTV:

Reamonn und ich

Vergangenes Wochenende hat es mich nach Baden-Baden, zum Unplugged-Konzert von Reamonn verschlagen. Mein erstes Unplugged-Konzert, an das ich extrem hohe Erwartungen geknüpft hatte. Und eins sei vorweg gesagt: wenn man von der ziemlich schlechten Organisation und der fanunfreundlichen Location einmal absieht, wurden meine Erwartungen noch übertroffen.

Nach der üblichen Warterei wurde uns erst einmal vom Magier Farid „die Magie nähergebracht”. Das Ganze war angenehm unaufgeregt und eigentlich unspektakulär, wovon der Auftritt profitiert hat (auch wenn sich das seltsam anhören mag ;-)). Dann, der erste Song von Reamonn, ein relativ unbekannter Coversong namens „The Island”. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Saal mit über 1000 Menschen dermaßen ruhig sein kann. Wir hingen an den Lippen von Rea Garvey, der gleich am Anfang a-capella beweisen konnte, dass er singen kann. Wahnsinn, sage ich nur und: ich bin gespannt, ob diese Atmosphäre auf der DVD halbwegs rüberkommt...

Der Rest war auch wahnsinnig gut, allerdings nicht unbedingt „Unplugged”. Details erspare ich euch und freue mich schon auf die Unplugged-DVD.

PS: Links zu Farid etc ergänze ich später, denn dieser Blogeintrag ist gerade auf dem Handy entstanden...

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