Gedanken zum Bloggen

Wieder einmal habe ich lange nichts von mir hören lassen und wieder einmal habe ich die altbekannte Ausrede: Die Arbeit ist anstrengend, ich bin froh, wenn ich daheim nichts mehr tun muss. Dabei würde ich gerne wieder mehr bloggen. Aber es ist nun einmal so: Vieles von dem, was ich bis vor einem guten halben Jahr privat über die Blogosphäre und das Web 2.0 gelesen habe, lese ich jetzt beruflich - einfach um up to date zu bleiben. Und vieles von dem, was ich früher privat im Web 2.0 und in der Blogosphäre gemacht habe, mache ich jetzt auch beruflich: twittern, bloggen (momentan noch hier, bald "richtig"), social bookmarken etc. Und irgendwie will ich dann zu Hause nur meine Ruhe bzw. hänge am Telefon, um 400 Kilometer Distanz wenigstens halbwegs zu überbrücken.

Das heißt nicht, dass dieses Blog hier aufhören wird zu existieren. Es wird nur vielleicht Zeit, meine eigenen Ansprüche etwas herunterzufahren und es so zu handhaben, wie es viele andere Blogs, die ich gerne lese, schon lange tun: Einfach nur dann bloggen, wenn Zeit und Lust da sind und es gleichzeitig auch noch etwas Bloggenswertes gibt.

Bloggenswertes gab es in letzter Zeit einiges, Zeit und Lust haben leider gefehlt. Vielleicht gibt sich das bald wieder - ich habe schon öfter die Erfahrung gemacht, dass ein Blogeintrag wie dieser der Auslöser für eine ganze Reihe neuer Blogeinträge ist. Als ob man eine Schreibblockade hatte, die durch diesen einen Ich-habe-keine-Zeit-würde-aber-so-gerne-bloggen-Eintrag aufgelöst wurde.

Vielleicht ist es auch wirklich so. Ich denke, die nächsten Stunden und Tage werden es zeigen ;-)

Tanja Banner

Tanja Banner (geb. Morschhäuser), Online-Journalistin und Bloggerin mit Interesse an Social Media, Astronomie und Raumfahrt. Bücherwurm. Fan des FC Bayern. Pendlerin. Online-Redakteurin bei der Frankfurter Rundschau.

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4 Gedanken zu „Gedanken zum Bloggen

  1. Richtig! Nicht von so was diktieren lassen! Wenn es fließt, fließt es und dann wird automatisch was rauskommen *nick*
    Entspannung nach getaener Arbeit ist schließlich wichtig für das innere Gleichgewicht und wenn dich gerade was anderes entspannt ist das dein gutes Recht! Ich würde mir vielmehr Sorgen machen, wenn du gar nichts entspannendes tätest ;)

  2. Ich habe ja das Gefühl, dass ich in einem Teufelskreis bin.
    Je länger ich nicht blogge, desto mehr habe ich das Gefühl, der nächste Beitrag muss um etwas Großes gehen.

    Mit meinem starken Einsatz von Twitter hat sich auch rapide mein Blogverhalten geändert. Twitter macht’s einem einfach zu leicht: Beschreibung + Link -> Senden -> fertig!

    Aber irgendwann finde ich bestimmt wieder die Muße. Bestimmt!

  3. Ja, das mit Twitter habe ich gemerkt – ging mir phasenweise genauso. Und ein Blogeintrag muss weiß Gott nicht um etwas Großes gehen – die kleinen Dinge tuns auch ;-) Und wenn man mal angefangen hat, dann gehts schon wieder…

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