Verkehrte Welt

Vor vielen Jahren: Klein-Tanja sitzt vorm Fernseher (das hatte Seltenheitswert, aber darauf kommt's jetzt nicht an), mein Vater kommt rein und will Fußball schauen. Es lief garantiert jedes (gefühlte) Mal, wenn ich mich vor die Mattscheibe verirrt hatte, irgendwo Fußball - es gibt ja auch unzählige Möglichkeiten, Fußball zu schauen...

Heute: Mein Vater sitzt auf der Couch, schaut etwas im Fernsehen. Ich komme rein, will Fußball schauen. Nach kurzer Diskussion hatte ich die Couch und den Fernseher für mich alleine. Mein Vater hat sich später nicht einmal mehr für das Ergebnis interessiert. Ist das nicht seltsam?

Tanja Banner

Tanja Banner (geb. Morschhäuser), Online-Journalistin und Bloggerin mit Interesse an Social Media, Astronomie und Raumfahrt. Bücherwurm. Fan des FC Bayern. Pendlerin. Online-Redakteurin bei der Frankfurter Rundschau.

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4 Kommentare

  1. Sich nicht für’s Ergebnis interssieren?
    Nee! ;)
    (Sowieso: Auf rhetorische Fragen antworten ist ganz groß! Größer ist nur, rhetorische Fragen falsch verstehen :).)

  2. ja da siehst du mal wie schnell das geht ;) sich nicht fürs ergegniss interessieren ist aber leicht strange…aber gut…

  3. Bei uns zuhause wurde irgendwie noch nie so richtig Fussball geguckt. Ich weiß gar nicht, ob mein Vater überhaupt einen Lieblingsverein hat…

  4. cassiopeia

    14. März 2008 at 13:40

    Bei uns zu Hause wurde Fußball geschaut, seit ich denken kann. Damals fand ich das nicht so toll – mittlerweile bin ich die Einzige, die es mit Begeisterung schaut ;-)

Kommentare sind geschlossen.

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