Teleskop-Session I.

Seit einigen Tagen ist es abends sternenklar und das habe ich letzte Woche genutzt. Nach mehreren Jahren habe ich mein Teleskop wieder in Betrieb genommen - und weiß jetzt auch, warum ich damals frustriert aufgegeben habe: Mit Brille durch ein Teleskop schauen ist verdammt unbequem und macht keinen Spaß - gut, dass ich jetzt auf die Kontaktlinsen ausweichen kann.

Und irgendetwas an meinem Teleskop ist wohl nicht richtig justiert, denn die Objekte, die ich im Suchfernrohr anvisiert hatte, habe ich im Teleskop selbst nicht gesehen und auch nicht gefunden. Wenn das damals schon so war, kann ich verstehen, dass ich aufgegeben habe. Dieses Mal mache ich es mir allerdings nicht so leicht. Lieber setze ich mich demnächst mit der Gebrauchsanweisung auseinander und befrage Google - und habe dann hoffentlich irgendwann wieder ein funktionierendes Teleskop.

Tanja Banner

Tanja Banner (geb. Morschhäuser), Online-Journalistin und Bloggerin mit Interesse an Social Media, Astronomie und Raumfahrt. Bücherwurm. Fan des FC Bayern. Pendlerin. Online-Redakteurin bei der Frankfurter Rundschau.

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0 Gedanken zu „Teleskop-Session I.

  1. Hey Glückwunsch schonmal :-)
    Wegen der Brille: Es gibt Brillenträgerokulare. Die machen das um einiges gemütlicher!
    Und wegen der Justage vom Sucher: Stell am besten den Mond (weil der ist grooooß) ein, so dass die Mitte vom Mond in der Mitte vom Gesichtsfeld im Okular ist. Dann schraubst du an den Schrauben vom Sucher solange rum, bis der Mittelpunkt dann auch im Sucher in der Mitte ist (aber Achtung: der Mond wird dann schon weitergewandert sein!). Dabei ist es gut zu wissen, dass die Schrauben den Sucher in eine Richtung drücken; wenn du die Schraube lockerst, verstellt sich der Sucher nicht in die Richtung, in die die Schraube zeigt, sondern in die entgegengesetzte!
    Viel Erfolg – bei Fragen jederzeit gerne.

  2. Ich glaube, ich bleibe lieber bei den Kontaktlinsen – das ist höchstwahrscheinlich noch gemütlicher ;-)

    Danke für den Tipp. Ich denke, ich werde das nicht mit dem Mond, sondern mit einem Objekt bei Tageslicht versuchen. Man muss es ja nicht noch komplizierter machen, als es sowieso schon ist…

  3. Dann musst du aber darauf achten, dass das Objekt, an dem du justierst, mindestens 2 km weit entfernt ist, damit du keine Parallaxenfehler bekommst!

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