Monat: Juli 2007 (Seite 2 von 4)

Puh.

Es ist geschafft. 110 Erst- und Zweitklässler 4 Stunden lang auf Trab gehalten. Fast allen zu einem Quietschton auf der Klarinette verholfen und davon fast Kopfschmerzen bekommen. Wenn nur 20% aller Kinder, die von der Klarinette begeistert waren, sich für den Klarinettenunterricht bei uns anmelden, können wir mehr als zufrieden sein.

Zum fünften Mal

Dass im dritten Band der Highland-Saga ("Voyager" von Diana Gabaldon) einige Dinge aus den ersten beiden Bänden zum fünften Mal erklärt werden, nervt mich. Wer das Buch liest, hat die Vorgänger mit Sicherheit auch gelesen - wahrscheinlich direkt vor "Voyager", denn die Story ist etwas kompliziert und sollte besser am Stück gelesen werden. Wenn die Informationen wenigstens relevant wären - dann könnte ich ja darüber hinwegsehen. Aber sie sind ziemlich unwichtig für die Story und bei einem Buch mit 1050 Seiten ist jede unwichtige Information störend...

Kinder und Musikinstrumente

Morgen mache ich wieder einmal einen kleinen Ausflug in meine ehemalige Grundschule, um dort die Kinder fürs Musikmachen zu begeistern. Wahrscheinlich wird es wieder sehr laut und anstrengend, 110 Kindern einen Ton aus der Klarinette zu entlocken - aber es ist ja schließlich für eine gute Sache.

Wer sich in Vereinen engagiert, der weiß, dass man heutzutage nahezu um Nachwuchs "kämpfen" muss. Ich bekomme das hauptsächlich im Musikbereich mit. Da man beim Lernen eines Instruments nicht sofort Erfolgserlebnisse hat (ich habe erst nach einer Woche den ersten vernünftigen Ton aus meiner Klarinette bekommen!) und zu Hause viel üben muss, ist die Musik leider nicht so anziehend wie beispielsweise eine Sportart. Außerdem hängt das Musikmachen im Orchester ganz massiv von verschiedenen Leuten ab, die unterschiedliche Instrumente spielen können. Während man beim Fußball den Stürmer notfalls auch mal als Verteidiger vors Tor stellen und erwarten kann, dass er den Ball zumindest trifft, kann man einem Posaunisten schlecht eine Querflöte in die Hand drücken und voraussetzen, dass er einen Ton herausbekommt...

Neben dem Spaß, den das Musizieren macht, kommt übrigens noch der Aspekt, dass Musikmachen Kinder in ihrer Entwicklung fördert.

Das erste Mal: Einen Flyer entwerfen

In meinem Nebenjob stehe ich zum ersten Mal vor der Aufgabe, einen Flyer komplett zu entwerfen und mit Inhalten zu füllen. Ich beschäftige mich eigentlich gerne mit neuen Dingen und habe auch keine Probleme damit, mich in eine neue Software einzuarbeiten. Aber dass es relativ einfach ist und so richtig Spaß macht, einen Flyer zu gestalten, hätte ich nicht erwartet.

Das liegt zum Teil wohl auch daran, dass die Software relativ leicht verständlich und benutzerfreundlich ist. Ein Hoch auf die Open-Source-Community die Software wie Scribus entwickelt! Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass es im Open-Source-Bereich tatsächlich eine Desktop-Publishing-Software gibt...

Schnell abgelenkt

Es ist erstaunlich, wie schnell man sich ungewollt von einer Arbeit ablenken kann, die einem keinen großen Spaß macht. Momentan muss ich mich nämlich erst in ein Thema einlesen, bevor ich mich richtig an die Arbeit machen kann. Das bedeutet: 80 Seiten Text zu einem unbekannten Thema lesen und verstehen, um danach eine Präsentation und einen Flyer zum Thema entwerfen zu können... Wenn ich doch schon so weit wäre und endlich mit dem richtigen Arbeiten anfangen könnte!

Teil zwei der Highland-Saga

Wie ich ja hier schon geschrieben habe, beginnt "Dragonfly in Amber" überraschenderweise zwanzig Jahre nach dem Ende des ersten Buchs. Claire und ihre 20-jährige Tochter sind 1968 nach Schottland gereist, weil Claire ihrer Tochter die Wahrheit über ihre Herkunft und ihren Vater (Jamie) sagen will. Bevor sie das tut, will sie, die "losen Enden" miteinander verknüpfen und beauftragt einen Bekannten mit der Beschaffung von Informationen über einige Highlander, die sie im 18. Jahrhundert gekannt hat.

Extremer Zeitsprung
Die Konstruktion des Buchs hat mich beim Lesen etwas gestört. Der erste Teil der Serie ("Outlander") endet mitten im 18. Jahrhundert und auf einmal sind wir in der Gegenwart (also 1968) und es gibt eine 20-jährige Tochter. Relativ bald erzählt Claire jedoch von ihren Erlebnissen in der Vergangenheit, die sich nahtlos an "Outlander" anschließen. Die alles entscheidende Frage im zweiten Buch ist immer noch ob und wie Claire den Jakobitenaufstand verhindern kann und ob sie das überhaupt darf. Dazu kommt die Frage, ob Frank (ihr Ehemann in der Gegenwart) weiterlebt, wenn sein Vorfahre Jack Randall in der Vergangenheit umkommt, bevor er den Sohn gezeugt hat, der seine Verwandtschaftslinie fortführt.

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Preisschock beim Brillenkauf

Vielleicht hätte ich mich vorm Brillenkauf erkundigen sollen, was so ein Drahtgestell eigentlich kostet. Zwar bin ich schon seit ich denken kann Brillenträger, benutze aber seit einigen Jahren hauptsächlich Kontaktlinsen und kam deshalb bisher noch nicht in den Genuss, meine Brillengläser komplett selbst zahlen zu müssen.

Ich habe mich heute in drei Optikgeschäften herumgetrieben und es sieht anscheinend so aus in der Welt der Sehhilfen: Das Gestell bekommt man fast geschenkt, dafür sind die Gläser verdammt teuer. Und wer z.B. eine Hornhautverkrümmung hat, der zahlt noch mehr... Dass Kontaktlinsen und Pflegemittel teuer sind, damit habe ich mich ja längst abgefunden - außerdem wird das ja übers Internet billiger. Aber dass eine Brille ohne großen Schnickschnack und ohne irgendeinen Markennamen bei meiner Sehschwäche anscheinend um die 300 Euro kostet - das finde ich dann doch ziemlich heftig.

Live-Blogging: OJ-Tag

Am 11. Juli fand am Campus Dieburg der 2. OJ-Tag statt. Vom 2. Semester Online-Journalismus organisiert, stand das Thema "Journalismus im Netz: Junge Zielgruppen" zur Debatte. Zu den Gästen gehörten Vertreter von den Kinder-Websiten hanisauland.de, blindekuh.de, kindernetz.de sowie Vertreter von den etwas "erwachseneren" Angeboten neon.de, spiesser.de und Focus Campus. Weitere Informationen zu den Referenten. Das Protokoll meines Live-Bloggings folgt nach dem Klick...

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"Prison Break": Keine Doppelfolgen mehr

Na toll, da hatte ich grade mit "Prison Break" eine neue Serie für mich entdeckt und schon läuft sie so schlecht, dass laut DWDL.de ab 2. August 9. August nur noch eine Folge pro Woche gezeigt wird. Was haben die Deutschen eigentlich gegen gute Serien? ALIAS war ja auch schon so ein Fall und ich vermute mal, dass das nicht die einzigen Serien waren, die unter dem schlechten Geschmack des Publikums leiden mussten...

8 Wahrheiten über mich

Tine will acht Dinge von mir wissen und bewirft mich deshalb gleich mit einem Stöckchen. Also werde ich mal tief in mich gehen und etwas über mich erzählen (Wobei ich glaube, dass es sowas ähnliches schon einmal gab? Aha, ich hab's gefunden!).

Jeder Spieler, jede Spielerin beschreibt acht Dinge von sich. Wer das Stöckchen zugeworfen kriegt, schreibt das alles in seinen Blog rein, mitsamt den Regeln. Nun überlegt man sich, an welche acht Personen resp. Blogs man das Stöckchen weiter reicht. Schlussendlich schreibt man bei den Betreffenden einen entsprechenden Beitrag/Kommentar in den Blog.

Wahrheit 1 | Wenn ich zu Hause bin, kann ich den ganzen Tag an meinem Laptop verbringen, ohne mich zu langweilen. Trotzdem vermisse ich das kein Stück, wenn ich im Urlaub bin.

Wahrheit 2 | Ich liebe Strandurlaube - allerdings würden mich keine 10 Pferde ins Meer bringen.

Wahrheit 3| Ich habe zwar erst vor kurzem eine CD gekauft, davor aber schon seit mindestens eineinhalb Jahren nicht mehr (der iTMS lebe hoch!).

Wahrheit 4| Obwohl ich erst ein gutes halbes Jahr meines Lebens in der Stadt gelebt habe, glaube ich, dass ich ein Stadtmensch bin.

Wahrheit 5| Früher dachte ich immer, dass ich eher ein Theoretiker bin. Aber wenn ich an die bevorstehende Diplomarbeit denke, weiß ich eins: Ich will etwas Praktisches machen!

Wahrheit 6| Seit ich denken kann, wollte ich einen Beruf ausüben, der etwas mit schreiben zu tun hat. Früher war das naiverweise der Berufswunsch "Schriftstellerin", heute bin ich auf dem besten Weg, das Schreiben zu meinem Beruf zu machen.

Wahrheit 7| Sid, Penny und ich gehen diesen Sommer zusammen picknicken und ich freue mich wahnsinnig darauf.

Wahrheit 8| Ich kann abends/nachts am besten arbeiten und lernen. Das ist seltsam, weil ich eigentlich immer müde bin, ist aber so...

Ich reiche das Stöckchen weiter an die üblichen Verdächtigen: Sid, Penny, Anja, Andi, Persi, kirjoittaessani und beschließe, dass sechs Blogger reichen müssen.

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